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Bolzenhagel
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Bolzenhagel
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Fertigkeitspunkt
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Borgi
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Borgi
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Katzi
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.vscode/ltex.hiddenFalsePositives.de-DE.txt
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.vscode/ltex.hiddenFalsePositives.de-DE.txt
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{"rule":"DE_CASE","sentence":"^\\Q\"Die Kurzfassung ist, die Erfinderin des Erfundenen Landes ist verschwunden.\\E$"}
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{"rule":"DE_CASE","sentence":"^\\Q\"Sie haben unsere Gedanken und Träume genommen, weil sie damals, als wir im Verborgenen Land waren und Ophelia und ich vom Drache gefallen sind und von den Magiern zu euch zurück teleportiert worden sind, haben sie unser Gehirn gescannt.\" ergänzte Levina.\\E$"}
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{"rule":"DE_CASE","sentence":"^\\Q\"Ursprünglich sollte die Erfundene Welt im Namen von Zak Bergmurcker dem Borgi von Leva Doleaca umgesetzt werden.\\E$"}
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Levina betrat das Gehege. Es war quasi eine Kuppel, aus der auch keine Vögel herausfliegen konnten. Innen war gab es einen Pfad der links und rechts von einer Wiese umgeben war. Der Rasen war schön gemäht, jedoch kam nach drei Meter dichtes Gestrüpp. "Ich kann ihn nicht sehen", sagte Levina. "Achtung hinter dir", schrie Emelie da auf einmal. Levina rollte sich instinktiv ab, während sie sich umdrehte. Hinter ihr war nichts. Sie wollte gerade bei ihrer Cousine beschweren, als knapp über ihr ein riesiges Maul eines Tigers erschien und über sie hinweg sprang. "Was war das?", brüllte Ophelia. "Der Tiger ist einfach aus dem Nichts aufgetaucht." "Stimmt gar nicht, ich konnte ihn die ganze Zeit sehen und hatte mich gewundert, warum Levina so nah an ihn rangeht und ihm dann sogar noch den Rücken zudreht", sagte Emanuel verwundert. "Manu, das muss an unserer Auffassungsgabe liegen.", ergänzte Emelie. "Auf jeden Fall. Für mich war der Tiger einfach unsichtbar", bestätigte Levina. "Super das wir euch dabeihaben". Levina erhob sich blitzschnell aus dem Dreck und blickte sich nervös um. "Können wir das später besprechen? Wo steckt dieses Ding?", wollte sie von den anderen wissen. Emelie, Milena und Emanuel blickten sich im Gehege um. "Dort Levina, auf 3 Uhr", rief Emanuel Levina zu. Levina dachte kurz nach wie die Uhr aussieht und drehte sich dann schnell nach rechts. Sie konnte den Tiger nicht richtig sehen, aber vor ihr in der Luft war ein Flimmern zu sehen, wie man es im Sommer über einer Straße sehen konnte. "Dir zeig ich's", sagte Levina und benutzte ihre neue Fähigkeit 3-fach Pfeil. Sie schoss ihren Pfeil ab, den sie auf der Sehne des Bogens gespannt hatte. In der Luft verwandelte sich der Pfeil in 3 Pfeile, die alle direkt den unsichtbaren Tiger trafen, der durch den die Treffer kurz sichtbar wurde. Der Tiger war mindestens so groß wie ein Pferd. So ein gewaltiges und zugleich majestätisches Tier hatte Levina noch nie gesehen. Die Schwarzen und weißen streifen glänzten leicht im Licht der Sonne. Der Tiger sprang auf Levina los, da sie ihn nun jedoch sehen konnte, war es kein Problem für sie auszuweichen. Sie rollte sich ab, spannte den Bogen erneut und feuerte ab. Der Tiger hatte seine Lektion auch gelernt und wich dem Pfeil blitzschnell aus. Wieder verschwand der Tiger. "Wo ist er jetzt schon wieder hin?", schrie Levina, der das Katz-und-Maus-Spiel langsam auf die Nerven ging. "Wir können ihn auch gerade nicht sehen", sagte Milena. "Was ist eigentlich mit Ophelia auf einmal los? Die steht hier wie angewurzelt und hat die Augen zu." "Sie bereitet einen mächtigen Zauber vor, ihr müsst sie schützen", erklärte Levina, während sie wieder das Luftflimmern suchte. Levina erblickte es, hinter den anderen Kindern, die alle in ihre Richtung geschaut hatten. Sie schoss ohne zu zögern ihren Pfeil ab. Wieder traf sie den Tiger, der dadurch sichtbar wurde. "Achtung, rief sie den anderen Kindern zu." Emanuel, Milena und Emelie drehten sich um und schossen mit ihren Detektivrevolvern auf den Tiger. Das gefiel dem Tiger überhaupt nicht und er zog sich erneut zurück. Dieses Mal hatte er es wieder auf Levina abgesehen, aber die 3 Detektive waren nach ihren Schüssen wohl nicht in der Lage ihre *Auffassungsgabe* zu verwenden und konnten sie nicht vorwarnen. Der Tiger erschien und Levina konnte sich gerade noch zur Seite hechten. Er erwischte jedoch ihren Oberschenkel und drei fette Kratze zogen sich über Levinas Bein. Nach der Landung drehte sich der Tiger blitzschnell um, um den Moment der Verletzten Waldläuferin auszunutzen und griff erneut an. Levina, tatsächlich von ihren Kratzern etwas eingeschränkt sah den Tiger auf sich zuspringen und konnte sich nicht richtig bewegen. Sie dachte nun sei es mit ihr vorbei, als auf einmal vom Himmel riesige Eissplitter vielen und den Tiger nicht nur trafen, sondern auch noch verlangsamten. Ophelia war mit dem Wirken ihres Zaubers fertig. Durch den Zauber schaffte Levina es im letzten Moment auszuweichen. Der Tiger war nun durch das Eis etwas eingefroren und dadurch langsamer und zog sich erstmal zurück. Levina nutze die Chance und sang: "Heile heile Gänschen" und streichelte dabei über ihr Bein. "Bist du nun vollkommen übergeschnappt?", fragte Milena. "Nein schaut, sie kann sich heilen", sagte da Ophelia, die nun nach ihrem Zauber wieder sprechen konnte. Levinas wunden schlossen sich nach dem Lied direkt und sie war wieder so gewandt wie davor.
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Levina betrat das Gehege. Es war quasi eine Kuppel, aus der auch keine Vögel herausfliegen konnten. Innen war gab es einen Pfad der links und rechts von einer Wiese umgeben war. Der Rasen war schön gemäht, jedoch kam nach drei Meter dichtes Gestrüpp. "Ich kann ihn nicht sehen", sagte Levina. "Achtung hinter dir", schrie Emelie da auf einmal. Levina rollte sich instinktiv ab, während sie sich umdrehte. Hinter ihr war nichts. Sie wollte gerade bei ihrer Cousine beschweren, als knapp über ihr ein riesiges Maul eines Tigers erschien und über sie hinweg sprang. "Was war das?", brüllte Ophelia. "Der Tiger ist einfach aus dem Nichts aufgetaucht." "Stimmt gar nicht, ich konnte ihn die ganze Zeit sehen und hatte mich gewundert, warum Levina so nah an ihn rangeht und ihm dann sogar noch den Rücken zudreht", sagte Emanuel verwundert. "Manu, das muss an unserer Auffassungsgabe liegen.", ergänzte Emelie. "Auf jeden Fall. Für mich war der Tiger einfach unsichtbar", bestätigte Levina. "Super das wir euch dabeihaben". Levina erhob sich blitzschnell aus dem Dreck und blickte sich nervös um. "Können wir das später besprechen? Wo steckt dieses Ding?", wollte sie von den anderen wissen. Emelie, Milena und Emanuel blickten sich im Gehege um. "Dort Levina, auf 3 Uhr", rief Emanuel Levina zu. Levina dachte kurz nach wie die Uhr aussieht und drehte sich dann schnell nach rechts. Sie konnte den Tiger nicht richtig sehen, aber vor ihr in der Luft war ein Flimmern zu sehen, wie man es im Sommer über einer Straße sehen konnte. "Dir zeig ich's", sagte Levina und benutzte ihre neue Fähigkeit 3-fach Pfeil. Sie schoss ihren Pfeil ab, den sie auf der Sehne des Bogens gespannt hatte. In der Luft verwandelte sich der Pfeil in 3 Pfeile, die alle direkt den unsichtbaren Tiger trafen, der durch den die Treffer kurz sichtbar wurde. Der Tiger war mindestens so groß wie ein Pferd. So ein gewaltiges und zugleich majestätisches Tier hatte Levina noch nie gesehen. Die Schwarzen und weißen streifen glänzten leicht im Licht der Sonne. Der Tiger sprang auf Levina los, da sie ihn nun jedoch sehen konnte, war es kein Problem für sie auszuweichen. Sie rollte sich ab, spannte den Bogen erneut und feuerte ab. Der Tiger hatte seine Lektion auch gelernt und wich dem Pfeil blitzschnell aus. Wieder verschwand der Tiger. "Wo ist er jetzt schon wieder hin?", schrie Levina, der das Katz-und-Maus-Spiel langsam auf die Nerven ging. "Wir können ihn auch gerade nicht sehen", sagte Milena. "Was ist eigentlich mit Ophelia auf einmal los? Die steht hier wie angewurzelt und hat die Augen zu." "Sie bereitet einen mächtigen Zauber vor, ihr müsst sie schützen", erklärte Levina, während sie wieder das Luftflimmern suchte. Levina erblickte es, hinter den anderen Kindern, die alle in ihre Richtung geschaut hatten. Sie schoss ohne zu zögern ihren Pfeil ab. Wieder traf sie den Tiger, der dadurch sichtbar wurde. "Achtung, rief sie den anderen Kindern zu." Emanuel, Milena und Emelie drehten sich um und schossen mit ihren Detektivrevolvern auf den Tiger. Das gefiel dem Tiger überhaupt nicht und er zog sich erneut zurück. Dieses Mal hatte er es wieder auf Levina abgesehen, aber die 3 Detektive waren nach ihren Schüssen wohl nicht in der Lage ihre *Auffassungsgabe* zu verwenden und konnten sie nicht vorwarnen. Der Tiger erschien und Levina konnte sich gerade noch zur Seite hechten. Er erwischte jedoch ihren Oberschenkel und drei fette Kratze zogen sich über Levinas Bein. Nach der Landung drehte sich der Tiger blitzschnell um, um den Moment der Verletzten Waldläuferin auszunutzen und griff erneut an. Levina, tatsächlich von ihren Kratzern etwas eingeschränkt sah den Tiger auf sich zuspringen und konnte sich nicht richtig bewegen. Sie dachte nun sei es mit ihr vorbei, als auf einmal vom Himmel riesige Eissplitter vielen und den Tiger nicht nur trafen, sondern auch noch verlangsamten. Ophelia war mit dem Wirken ihres Zaubers fertig. Durch den Zauber schaffte Levina es im letzten Moment auszuweichen. Der Tiger war nun durch das Eis etwas eingefroren und dadurch langsamer und zog sich erstmal zurück. Levina nutze die Chance und sang: "Heile heile Gänschen" und streichelte dabei über ihr Bein. "Bist du nun vollkommen übergeschnappt?", fragte Milena. "Nein schaut, sie kann sich heilen", sagte da Ophelia, die nun nach ihrem Zauber wieder sprechen konnte. Levinas wunden schlossen sich nach dem Lied direkt und sie war wieder so gewandt wie davor.
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Der Kampf zog sich lange hin und wiederholte sich immer wieder. Die Kinder mit der Detektivklasse warnten Levina, wenn der Tiger sie anspringen wollte. Sie schoss Pfeile auf ihn. Danach versuchte er es bei den anderen Kindern wodurch sie eine kurze Zeit ihre *Auffassungsgabe* verloren und Levina quasi blind gegen den Tiger kämpfen musste. Doch in dieser Zeit war auch Ophelia wieder mit dem Zaubern fertig und verlangsamte den Tiger. Dieses Schema wurde mehrere Male wiederholt, bis Levina laut sagte "Das kann doch nicht sein, wie viele Lebenspunkte hat dieses Monstrum?" Da kam ihr plötzlich eine Idee und sie erinnerte sich an ihre Fähigkeiten. Sie steckte den Bogen weg und öffnete ihre Arme, so als wollte sie den Tiger umarmen. "Levina pass auf", brüllte Ophelia da. Doch Levina blieb einfach mit offenen Armen stehe, der Tiger sprang sie an. Für Levina verging die Zeit wie in Zeitlupe. Sie konnte sehen, wie der Tiger langsam auf sie zugeflogen kam. Von seinen spitzen Zähnen tropfte Sabber und die Krallen waren so groß wie Finger eines Erwachsenen. Kurz bevor der Tiger sie erreichte, machte sie einen kleinen Schritt auf ihn. Ophelia konnte sehen, wie der riesige Tiger auf ihre kleine Schwester zuflog und sie dann unter sich begraben. "Levina, nein!", schrie sie voller Panik. Das kann doch nicht sein, da wird ihre Schwester vor ihren Augen von einem Tiger verspeist. Der Tiger erhob sich und Ophelia konnte einen Blick auf ihre Schwester werfen. Der Tiger senkte wieder den Kopf öffnete sein Maul und die Kinder konnten hören, wie Levina auf einmal lachte. "Moment, was passiert hier?", wollte Ophelia wissen. Über dem Tiger erschien auf einmal ein Name, so wie über bei allen anderen Bewohnern des *Erfundenen Landes*.
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Der Kampf zog sich lange hin und wiederholte sich immer wieder. Die Kinder mit der Detektivklasse warnten Levina, wenn der Tiger sie anspringen wollte. Sie schoss Pfeile auf ihn. Danach versuchte er es bei den anderen Kindern wodurch sie eine kurze Zeit ihre *Auffassungsgabe* verloren und Levina quasi blind gegen den Tiger kämpfen musste. Doch in dieser Zeit war auch Ophelia wieder mit dem Zaubern fertig und verlangsamte den Tiger. Dieses Schema wurde mehrere Male wiederholt, bis Levina laut sagte "Das kann doch nicht sein, wie viele Lebenspunkte hat dieses Monstrum?" Da kam ihr plötzlich eine Idee und sie erinnerte sich an ihre Fähigkeiten. Sie steckte den Bogen weg und öffnete ihre Arme, so als wollte sie den Tiger umarmen. "Levina pass auf", brüllte Ophelia da. Doch Levina blieb einfach mit offenen Armen stehe, der Tiger sprang sie an. Für Levina verging die Zeit wie in Zeitlupe. Sie konnte sehen, wie der Tiger langsam auf sie zugeflogen kam. Von seinen spitzen Zähnen tropfte Sabber und die Krallen waren so groß wie Finger eines Erwachsenen. Kurz bevor der Tiger sie erreichte, machte sie einen kleinen Schritt auf ihn. Ophelia konnte sehen, wie der riesige Tiger auf ihre kleine Schwester zuflog und sie dann unter sich begraben. "Levina, nein!", schrie sie voller Panik. Das kann doch nicht sein, da wird ihre Schwester vor ihren Augen von einem Tiger verspeist. Der Tiger erhob sich und Ophelia konnte einen Blick auf ihre Schwester werfen. Der Tiger senkte wieder den Kopf öffnete sein Maul und die Kinder konnten hören, wie Levina auf einmal lachte. "Moment, was passiert hier?", wollte Ophelia wissen. Über dem Tiger erschien auf einmal ein Name, so wie über bei allen anderen Bewohnern des *Erfundenen Landes*.
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"Leute ihr könnte aufhören zu kämpfen", sagte Levina auf einmal und erhob sich. "Darf ich euch vorstellen: Katzi, mein gezähmtes Tier", sagte sie stolz, während sie auf den Rücken des gewaltigen Tigers stieg. "Er kämpft nun auf unsere Seite."
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"Leute ihr könnte aufhören zu kämpfen", sagte Levina auf einmal und erhob sich. "Darf ich euch vorstellen: Katzi, mein gezähmtes Tier", sagte sie stolz, während sie auf den Rücken des gewaltigen Tigers stieg. "Er ist jetzt unser Freundin."
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# Der letzte Hinweis
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Die Kinder standen in einigem Abstand zu Levina und dem Tiger *Katzi*. Sie starrten Levina ungläubig an und wussten nicht so recht, ob das nun echt ist, oder Levina den Verstand verloren hat. Aber der Tiger schien auf einmal nicht mehr so angriffslustig wie zuvor. Emanuel näherte sich langsam dem Tiger. "Komm schon. Streichel mal sein Fell. Sie ist super weich", sprach Levina ihrem Cousin Mut zu. Emanuel näherte sich der Tiger von der Seite. Als er ihn fast erreicht hatte, drehte der Tiger sich auf einmal zu ihm um und schritt auf ihn zu und drückte seinen Kopf gegen den von Emanuel. Ein kleines lautes "Ah" konnte Emanuel noch hervorbringen, dann erstarrte er kurz. Die anderen Kinder konnten von der Ferne sehen, der Riesentiger, wie eine Katze seinen Kopf an Emanuels Kopf rieb. "Sie mag dich", sagte Levina und stieg vom Rücken des riesigen Tigers. Die anderen Kinder kamen auch angelaufen. Ophelia streckte vorsichtig die Hand aus, zog sie dann jedoch blitzschnell zurück als der Tiger sich bewegte. Levina ging zu ihrer Schwester, nahm die Hand und führte sie auf das weiche Fell des Tigers. "Keine Sorge, sie wird keinen von meinen Freunden etwas tun", erklärte Levina. "Wow ist er weich", murmelte Ophelia. "Sie", sagte Levina, "es ist eine junge Dame." "Was ist hier passiert?", fragte Emelie endlich die Frage, die allen Kindern auf der Zunge lag. "Nachdem ihr von eurer Fähigkeit *Auffassungsgabe* gesprochen hattet", fing Levina ihre Erklärung an, "Habe ich mich nochmal mit meinen Fähigkeiten auseinandergesetzt und ja, ich habe die Fähigkeit *Zähmen*. Da dachte ich mir, vielleicht ist ein schwarzer Riesentiger genau das Tier, bei dem ich meine Fähigkeit ausprobieren möchte." "Ah so ist das also", sagte Milena und während sie die Hand am Kinn hielt. "Und was kannst du jetzt mit dem Tiger machen?", wollte sie von Levina wissen. "Nun, wenn ich es richtig verstehe ist sie mein treuer Begleiter. Ich kann sie jederzeit Rufen und sie steigt genauso im Level auf wie ich", antwortete Levina auf die Frage. "Außerdem kann ich mit ihr sprechen" "Du kannst was?" Emanuel war total verblüfft über das, was er gehört hatte. "Ich hab dich gar nicht mit ihm reden hören" "Nicht mit ihm, mit ihr", erwiderte Levina und musste kichern. "Es ist schwer zu verstehen, ich kann einfach denken uns sie antwortet mir, so als würde ich mich mit ihr unterhalten." Ophelia war total fasziniert und auch ein wenig eifersüchtig, aber sie gönnte ihrer Schwester diese coole Fähigkeit. "Und was sagt sie gerade?", wollte sie von ihrer Schwester wissen. "Sie sagt, dass ihr alle nach guten Personen riecht und dass sie sich für den Angriff entschuldigt, sie wusste nicht, dass wir so nett sind."
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Auf einmal ertönte die Stimme der freundlichen Frau: "Der Tiger ist besi si si krz." Die Stimme wurde zu einem kratzen und die Kinder konnten nichts mehr verstehen. "Fehler! Starte Korrektur." Die Kinder schauten sich verblüfft an. "Was ist hier gerade passiert?", wollte Levina wissen. "Vielleicht hätten wir den Tiger besiegen und nicht zähmen sollen und das Programm weiß nun nicht mehr, wie es weitermachen soll", antwortete Ophelia. "Der Tiger wurde überwunden", ertönte die Stimme erneut. Vor Levina erschien in strahlenden Licht ein weiterer Hinweis. Sie schnappte sich den Hinweis aus der Luft und fing direkt an vorzulesen. "Es endet dort, wo alles angefangen hat", las sie vor und schaute in die Runde. "Was soll das nun schon wieder bedeuten?", fragte sie die anderen Kinder. "Ich weiß es nicht, aber lasst uns doch irgendwo hinsetzen und mal darüber nachdenken", schlug Ophelia vor. Die Kinder nickten und verließen das Gehege in Richtung dem Platz, von dem sie gekommen sind. "Das ist das Restaurant, vielleicht finden wir dort was zum Knabbern. Mit Knabbereien kann ich immer besser knobeln", sagte Emelie. Sie nahmen sich im Restaurant Chips, Donuts, Popcorn und jedes der Kinder nahm sich noch ein Softeis und ein Slush. Sie setzten sich raus auf die Terrasse von wo aus man die Tiere im Park beobachten konnte. "Es endet dort, wo alles angefangen hat", wiederholte Emelie das Rätsel. "Vielleicht in einem Kreis. Fällt euch ein Kreis ein?", schlug sie vor. "Warum denn ein Kreis, wie kommst du denn da drauf?", fragte Milena. "Nun, ein Kreis endet dort, wo er angefangen hat" "Ah du hast recht, gute Idee." Milena wandte sich an ihre Cousinen: "Wisst ihr von einem Kreis, zu dem wir gehen sollten?" "Ähm, nein?", antwortete Levina etwas überrannt. "Ah, vielleicht auch der Ursprung, aber was könnte mit Ursprung gemeint sein", dachte Emelie laut nach. "Ah ich hab es", sagte da auf einmal Emanuel, "A" Die anderen Kinder schauten ihn verwirrt an. "A?", fragte Milena. "Ja, wenn man das Alphabet in einem Kreis aufschreibt, so kommt man, wenn man am Anfang ist, wieder an den Ursprung, also an den Start. Zu A", erklärte Emanuel. "Interessante Idee, aber sie erweitert die Kreis-Ursprungthematik nur", sagte Emelie. Die drei Kinder mit der Detektivklasse sprudelten nur so vor Ideen und wollten das Rätsel unbedingt knacken. Auf einmal war es still und Levina fühlte sich irgendwie unwohl. Keiner sagte mehr etwas und Emelie, Emanuel und Milena blickten Ophelia und Levina erwartungsvoll an. Ophelia brachte ein langgezogenes "Ja?" heraus. "Was sind eure Gedanken", sagten die drei so schnell, dass Levina und Ophelia zusammenzuckten. "Ja also", erwiderte Levina, "die letzten Rätsel hatten eigentlich etwas mit uns zu tun." "Genau, vielleicht meinen sie ja sowas, wie unseren Geburtsort? Oder dort wo unsere Eltern geheiratet haben?", ergänzte Ophelia. "Wo seid ihr geboren und wo haben eure Eltern geheiratet?", frage Milena. "Ja also geboren sind wir beide in Böblingen und wo unsere Eltern geheiratet haben, weiß ich nicht. Das waren nur meine ersten Einfälle, als ich das Rätsel gehört hatte", sagte Ophelia. "Böblingen ist aber eine riesige Stadt, wo sollen wir dort anfangen zu suchen." Ophelia stieg nun ebenfalls lautstark in die Diskussion ein.
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Levina hatte eine Idee, aber sie war sich nicht ganz sicher. Leise und vorsichtig sagte sie: "Ich hab eine Idee.", aber sie kam nicht richtig zu Wort und keiner beachtete sie. Sie versuchte es noch ein paar mal, aber keiner hörte ihr zu. Levina war sich nun ziemlich sicher, dass sie die Lösung des Rätsels gefunden hatte, aber wie sollte sie sich in dieser Gruppe Gehör verschaffen. Frustriert, schaute sie sich um. Irgendwie musste sie sich Gehör verschaffen. Sie wollte gerade aufgeben, als Katzi sie von hinten mit ihrem Kopf anstupste. "Kannst du mir vielleicht helfen?", dachte Levina und Katzi antwortete ihr, dass die anderen vielleicht ein wenig erschrecken werden. "Das ist egal, bitte ich muss meine Gedanken aussprechen und sie müssen mir zuhören." Katzi antwortete ihr, dass sie sich kurz die Ohren zuhalten sollte. Levina presste die Hände auf die Ohren und konnte direkt danach ein Brüllen hören, dass selbst durch ihre verschlossenen Ohren noch sehr laut zu hören war. Die anderen Kinder verstummten und blickten Katzi mit großen Augen an und damit direkt zu Levina. "Danke." dachte Levina mit einem Schmunzeln auf den Lippen und Katzi antwortet mit einem kleinen knurren. "Ich habe eine Idee, ich weiß leider nicht ganz genau wo, aber zusammen mit euch finden wir es heraus", fing Levina an, "Wisst ihr noch vor 3 Jahren auf Ophelias Geburtstag? Auf dem Spielplatz, als wir verstecke gespielt haben und diese Höhle unter dem Klettergerüst gefunden hatten. Dort haben wir die Abenteuerkanzlei gegründet, dort sind wir ins *Verborgene Land* gefallen. Dort hat unser erstes Abenteuer angefangen, und vielleicht endet dort unser zweites Abenteuer?" Sie schaute erwartungsvoll in die Runde. Ophelias Mundwinkel zuckten nach oben, bevor sie schrie:" Levina, du bist genial. Das muss es sein. Aber warum weißt du dann nicht wo es ist?" "Na ja, ich war damals drei Jahre alt. Ich kann mich leider nicht erinnern, wo dieser Spielplatz war", sagte sie verlegen. "Achso," antwortete Ophelia, "wenn es nur das ist? Das war damals auf dem Spielplatz beim Krankenhaus." Ophelia schüttelte den Kopf. "Man so genial Levina." freute sie sich. Levina wurde ein wenig rot. Die anderen Kinder schlugen mit Levina ein. "Danke", sagte sie und streichelte Katzi über den riesigen Kopf.
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