Compare commits

..

3 Commits

Author SHA1 Message Date
596c09e678 Bild kapitel 7 2026-04-02 18:02:24 +00:00
bc8cf5f411 korrekturen Kapitel 14 2026-04-02 18:00:29 +00:00
bb38a59a17 Kapitel 14 fertig 2026-04-02 17:56:04 +00:00
5 changed files with 34 additions and 4 deletions

View File

@@ -1,10 +1,10 @@
Name: Vanilla Klasse: tanzende Waldläuferin
Skillpunkte
Stärke 5
Intelligenz 13
Ausdauer 15
Glück 6
Stärke 13
Intelligenz 27
Ausdauer 29
Glück 13
Fertigkeiten
Tierzähmen
Bogenschießen

View File

@@ -7,6 +7,8 @@ Levina und Ophelia schauten sich an und freuten sich: "Das ist ja wie das Spiel
Die beiden Schwestern verließen die grüne Insel, um schnell zur nächsten Insel zu kommen. Doch das war gar nicht so einfach, sie mussten unter den Laserstrahlen durchkrabbeln, sich ganz dünn machen und die Luft anhalten und über Laserstrahlen drüber steigen. Doch sie schafften es, ohne einen Laserstrahl zu berühren zur nächsten grünen Insel. Dort angekommen erscholl erneut die freundliche Frauenstimme: "Das erste Level habt ihr geschafft." Während die beiden Mädchen sich anschauten, ihre Hände zu Fäusten ballten, laut "JA" schrien und ein schallendes High-Five erklangen ließen, verschwand die Startinsel und der Pfad auf dem sie gekommen waren. Nun baute sich vor ihnen ein neuer Pfad auf. Dieser ging aber nicht einfach nur flach gerade aus, sondern es gab Berge und Rutschen. Alles sah wieder aus wie eine riesengroße Hüpfburgenlandschaft. Die Kinder gingen vorsichtig los. Wieder mussten sie kriechen, krabbeln, sich klein und dünn machen und über Laserstrahlen steigen, doch dann ging es einen Berg hoch. Das war gar nicht so einfach, zum einen gab es Laserstrahlen, vor denen man sich in Acht nehmen musste, zum anderen war der Berg doch sehr rutschig und es war gar nicht so leicht dort hochzukommen. Ophelia war bereits oben auf dem Berg, als Levina abrutschte. Sie konnte sich nirgendwo festhalten und sah den Laser, auf den sie zu rutschte, immer näher kommen. "Muss ich gleich nochmal von vorne anfangen?", dachte Levina und der Strahl kam ihr immer näher, doch dann blieb sie auf einmal abrupt stehen. "Hab dich!", sagte ihre große Schwester, die sie an ihrem Pulli zu greifen bekam. Levina bekam wieder halt auf dem Berg und konnte ihren Aufstieg fortsetzen. "Puh das war knapp! Danke!", sagte Levina zu ihrer Schwester Ophelia und umarmte sie. "Freu dich nicht zu früh!", sagte ihre Schwester und zeigte auf den vor ihnen liegenden Pfad. Auf der anderen Seite des Berges war eine Rutsche. Die sah nach sehr viel Spaß aus, jedoch waren auf der Rutsche Laser zu sehen, die sich hin und her bewegten. "Wo sollen wir dort nur runterkommen?", wollte Ophelia von Levina wissen. Levina betrachtete die Laserstrahlen. Sie konnte ein Muster entdecken und es gab immer einen Moment, in dem die gesamte Rutsche frei war. "Wenn wir im richtigen Moment rutschen, sollten es klappen. Schau, ich versuch es mal." Levina nahm Anlauf und wartete auf den richtigen Moment, dann sprang sie mit den Füßen voraus auf die Rutsche. Da auch die Rutsche wie eine Hüpfburg war, tat sie sich dabei nicht weh. Sie sauste mit einem Affenzahn die Rutsche runter, genau in dem Moment, als kein Strahl die Rutsche berührte, als sie an den ersten Strahlen vorbeigerutscht war, bewegten sich diese wieder auf die Rutsche zu, und hinter Levina schlossen sich die Laserstrahlen wie eine einstürzende Schlucht. Sie schaffte es um Haaresbreite, erreichte aber das Ende der Rutsche, ohne von einem Laserstrahl getroffen worden zu sein. "Das war toll Levina! Das werde ich genauso machen", jubelte Ophelia ihrer Schwester zu. Sie nahm Anlauf und sprang, anders als ihre Schwester, mit dem Kopf voran die Rutsche runter. Da sie etwas größer und schwerer als Levina war, wurde sie von der Hüpfburg zurück gefedert, wodurch sie ins Rollen geriet und die Rutsche runter kullerte. "Hiiiiiilfeeee!", kicherte Ophelia. Levina fing ihre Schwester am Ende der Rutsche auf, sodass sie nicht in den nächsten Laserstrahl geriet. Die beiden Schwestern mussten sich vor Lachen die Bäuche halten. "Du hättest dich mal sehen sollen", lachte Levina. "Das war echt Filmreif."
![](kapitel7.png)
Nun war es nicht mehr schwer zur nächsten Zielinsel zu kommen. Wieder ertönte die Stimme der freundlichen Frau "Sehr gut. Nun kommt das letzte Level" Die beiden Mädchen vollführten einen Freudentanz während sich das nächste Level vor ihnen aufbaute. Diesmal bestand der Pfad aus einem Tunnel und die beiden Schwestern konnten keine Laserstrahlen sehen. Sie liefen langsam in den Tunnel rein und auf einmal erschien vor ihnen ein engmaschiges Netz aus Laserstrahlen. "Wie sollen wir dort durchkommen?", dachte Levina. Als sie direkt vor dem Netz standen, versuchten sie sich durch das Netz zu schieben. Ganz vorsichtig Stück für Stück schoben sie sich nach vorne. Die Laser gaben ein Geräusch von sich, wenn man sich ihnen näherte und es war diesmal ohrenbetäubend laut. Auf einmal ertönte eine sehr laute Sirene und der Tunnel wurde in rotes Licht getaucht. Levina drehte sich um und sah, dass sie mit ihrem Hintern den Laser berührt hatte. Aber wie sollte sie da überhaupt durchpassen, das war überhaupt nicht möglich, das ihr Po da durchpasste. "Bitte geht zurück zur letzten Zielinsel", ertönte die freundliche Stimme. Die Mädchen liefen zurück zum Start und dann nochmal zurück zum Tunnel und dem Lasernetz. Dieses Mal war es Ophelia die hängen blieb, aber auch nur, weil Levina noch nicht so weit war. Es war unmöglich durch dieses Netz hindurchzukommen. "Was sollen wir nun machen?", fragte Levina Ophelia, als sie sich wieder von der Zielinsel auf den Weg zum Lasernetz im Tunnel machten. "Lass uns das Netz nochmal genau ansehen. Wenn dies an ein Spiel angelehnt ist, dann muss es irgendwie möglich sein dort hindurchzukommen, wie bei der Rutsche gerade eben", antwortete Ophelia auf die Frage ihrer Schwester.
Beide Schwestern betrachteten das Netz, als Ophelia sagte: "Schau mal Levina. Dort!" Ophelia zeigte etwa in die Mitte des Netzes. Dort war das Netz etwas geöffnet. "Und wie sollen wir dort hochkommen?", wollte Levina wissen. "Lass mich nur mal machen", erwiderte ihre Schwester. Ophelia nahm Anlauf und federte auf dem Federboden wie auf einem Trampolin. Auf einmal schoss sie mit dem Kopf voran durch das Netz, ohne es zu berühren und rollte sich auf der anderen Seite ab. "Du musst eine Flugrolle machen, so wie wir sie im Garten immer geübt hatten. Weißt du noch im Sommer auf der Turnmatte?". Levina nahm Anlauf, federte sich nach oben doch kurz bevor sie durch das Netz tauchen wollte, zögerte sie und bremste ab. "Komm schon, das schaffst du. Ich weiß, dass du das kannst." Levina nahm erneut Anlauf und als sie an der höchsten Stelle war, rief Ophelia: "Jetzt" und Levina schoss wie ein Pfeil mit dem Kopf voran durch das Netz. Sie schafft es, auch wenn ihre langen Haare beinahe das Netz berührten. "Ja. Juhu" freute sich Levina mit Ophelia, während sie im Kreis hüpften. Nun mussten sie nur noch zur Zielinsel laufen. Dort angekommen wurde es auf einmal schwarz und die Stimme sagte: "Ihr habt die erste Aufgabe geschafft. Nun erhaltet ihr den nächsten Hinweis." Vor den beiden Mädchen erschien mit gleißendem Licht eine weitere goldene Karte. Die beiden Mädchen schauten sich an. Nickten sich wieder zu, wie als sie durch das Portal gegangen sind und ergriffen gemeinsam die Karte. Nun standen sie wieder in ihrem Wohnzimmer, wo Arx Kraml gerade sagte: "Wow, sie konnten wirklich durch das Portal gehen."

28
src/14.md Normal file
View File

@@ -0,0 +1,28 @@
# Wohin nun?
Die Kinder standen auf einmal wieder in Glatzen-Pers Zimmer und Fmi sagte: "Oh, jetzt ist das Portal schon wieder verschwunden. Das ist aber schade." Levina hielt die goldene Karte hoch. "Das Portal ist weg, da wir erfolgreich waren." "Was? Das ist ja großartig. Darf ich sie mal sehen?", freute sich Fmi und wollte Levina gerade die Karte aus der Hand reißen, hielt sich dann aber zurück. "Vielleicht liest du sie doch einfach nur vor."
Levina nahm die Karte und las laut vor: "Mutti auf Tuchfühlung mit Tieren beim größten Klettergerüst von Deutschland." Sie blickte in die Runde. Ihr Cousins schüttelten nur den Kopf. Ophelia hielt ihre linke Hand ans Kinn: "Naja, es muss irgendwo in dem Nachbau der echten Welt sein. Immerhin steht dort ja Deutschland." "Du hast recht", antwortete Levina. "Aber wie kommen wir dort jetzt hin ohne Arx Kraml?" Auf einmal meldete sich Bruno mal wieder zu Wort: "Das ist gar nicht schwer, wir können diese Welt über das Menü verlassen. Dann kommen wir wieder in die HUB-Welt. Von dort können wir theoretisch überall hin. Auch zu Arx Kraml. Der könnte vielleicht schon wieder zurück in der Spielwelt sein." Die Kinder schauten sich an "Na dann lasst uns mal zu ihm aufbrechen", gab Levina die Richtung an.
Sie dachte wieder an das Menü. Vor ihr erschien erneut das Fenster. "Level 50 erreicht. Bitte Skillpunkte verteilen." "Leute, ich bin Level 50 geworden. Wie ist das für euch?", fragte Levina die Anderen. "Ich auch", antwortete Ophelia. "Wir auch", freuten sich Ilyas und Yassin.
Levina nahm sich nochmal die Zeit und verteilte ihre Skillpunkte. Sie erhöhte ihre Stärke um 8 und alle anderen Werte um 7, was ihr bei Gewandtheit und Intelligenz einen Bonus von 14 Punkten gab. Außerdem fiel ihr auf, dass sie eine neue Fertigkeit hatte.
Ihr Charakterbogen sah nun wie folgt aus:
![](kapitel14.png)
"Ich wäre dann so weit. Wie sieht es bei euch aus?", fragte Levina in die Runde. Die anderen Kinder nickten ihr zu. "Na dann los!" Levina öffnete in Gedanken das Menü und wählte "Welt verlassen". Es wurde wieder mal dunkel um sie herum und sie stand plötzlich wieder mitten auf dem Platz mit dem Delphinbrunnen. Um sie herum war ein ruhiges Treiben Andere Bewohner des Erfundenen Landes gingen ihren Tätigkeiten nach.
Ophelia erschien vor ihr, blickte sich um und sagte: "Es ist gar nichts mehr von den Käfern zu sehen. Was ist da los?" Hinter den beiden Mädchen erscholl eine bekannte tiefe Stimme: "Ich sagte doch, sie verbreiten Chaos. Das ist nicht so schlimm, aber es stört und deswegen müssen wir Leva Doleaca finden, um es zu unterbinden." Vor ihnen stand Arx Kraml. Levina und Ophelia rannten zu ihm und umarmten ihn. "Wir hatten uns schon ganz schön Sorgen um dich gemacht, als du uns alleine durch das Portal geschickt hast", sagte Levina. "Alles halb so wild. Dass man K. O. geht, passiert einem auch beim normalen Spielen. Es ist nur nervig, wenn einen diese blöden Käfer erwischen. Kommt, wir gehen zu mir nach Hause In dem Moment erschienen auch Ilyas und Yassin. "Ihr könnt direkt mitkommen", sagte Arx zu den beiden Rittern gewandt. Ihr könnt etwas für mich erledigen, wenn ihr wollt.
Arx führte die Kinder durch die Gassen der Fachwerkhäuser zu einem alten kleinen Fachwerkhäuschen mit einem Holzzaun. Im Garten blühten verschiedene Blumen, vor dem Eingang war ein Beet mit reichlich Kräutern zu sehen und die Fensterläden an dem alten Häuschen waren anstatt mit Lamellen mit Herzen verziert, durch die man hindurchsehen könnte, wenn die Fensterläden geschlossen sind. Arx öffnete die Türen und innen kam ein gemütlicher kleiner Raum zum Vorschein. Auf einer Seite des Raumes war ein Kamin zu sehen, in dem ein Feuer brannte. Über dem Feuer stand ein großer Kessel, aus dem es herausdampfte. Der ganze Raum war gefüllt mit einem leckeren Duft nach Gulasch. "Ich hatte euch etwas zu essen vorbereitet, mögt ihr Gulasch?" Nach der ganzen Aufregung der letzten Stunden hatten die Kinder Hunger und freuten sich über die kleine Pause von ihrem Abenteuer.
Als das Essen fast beendet war. Nur noch Levina und Ophelia aßen, da sie sehr langsam beim Essen waren, gingen Arx, Yassin und Ilyas vor die Tür. Nach ein paar Minuten kam Arx alleine zurück. "Wo sind unsere Cousins?", wollte Levina wissen. "Ich habe sie auf eine Mission geschickt. Sie sollen etwas holen, das uns später noch helfen könnte. Nach dem Essen setzen sich Levina, Ophelia, Arx und Bruno zusammen und überlegten, wohin sie nun gehen mussten "Der Hinweis ist eindeutig, wir müssen nach Deutschland, aber was müssen wir dort machen?", fragte Ophelia in die Runde. "Das hast du sehr gut bemerkt. Lasst uns nochmal alle Fakten sammeln", sagte Arx. "Der Hinweis lautet: 'Mutti auf Tuchfühlung mit Tieren beim größten Klettergerüst von Deutschland'. Die letzten Orte, an die wir gehen mussten, waren immer Erinnerungen aus eurer Vergangenheit oder aus euren Träumen. Denkt mal an eure Vergangenheit oder irgendwelche Spiele, die ihr immer gespielt habt. Levina dachte nach. Irgendwas in ihrem Kopf sagte ihr, dass sie die Antwort weiß, aber so ganz kam sie nicht darauf. "Urlaub...", sagte sie leise zu sich selbst und dachte weiter nach. Dann fiel es ihr auf einmal ein. "Ophelia, weißt du noch, dieser Park, in dem wir mal übernachtet hatten? Dort, wo der Lemur Mama die Hand auf den Schoß gelegt hatte? Serien...", Levina fiel der Name des Parks nicht mehr ein. Ophelia kam ihr zur Hilfe: "Du meinst den Serengeti-Park Ja das muss es sein, das macht Sinn. Dort gab es dieses riesige Klettergerüst, das so hoch war, dass Papa sich auch nur so halb bis zur Spitze hochgetraut hatte." "Ja, stimmt", pflichtete Levina ihr bei. "Das ist es. „Levina, du bist genial." "Du aber auch.“
Sie gingen hinaus. Als sie gerade draußen angekommen waren, konnten sie Fritz und Dietmar sehen, die sich durch die engen Gassen der Fachwerkhäuser zwängten. Sie wurden begleitet von 3 Kindern. Levina und Ophelia erkannten die drei sofort. Emelie, Milena und Emanuel. Ich, Verwandte aus Wildberg, haben es also auch in das Erfundene Land geschafft.
Als Emanuel die beiden Mädchen entdeckte, rannte er los. "Da seid ihr ja. Uns wurde gesagt, dass wir euch helfen können." Die Kinder umarmten sich erstmal für eine kurze Zeit. "Ich finde es toll, dass wir wieder mal einen Fall für die Abenteuerkanzlei haben.", freute sich Emelie und umarmte Levina und Ophelia gleichzeitig. Gerade als Levina erklären wollte, wohin sie als Nächstes gehen mussten, öffnete sich ein Portal neben ihnen. "So, ich habe direkt angefangen, das Portal zu öffnen. Ihr könnt durch. „Hier, nehmt das mit", sagte Arx Kraml und reichte Levina sein Handy, mit dem er vorher telefoniert hatte. "Wenn ihr den Hinweis habt oder meine Teleportdienste braucht, dann ruft mich einfach an. Antenne rausziehen und unten aufklappen. Dann werde ich direkt angerufen.“ "Wo müssen sie denn hin?", brüllte Dietmar. "Alter Junge, jetzt lass die Kinder doch erstmal sehen, ob sie dort richtig sind. Los, Kinder, das Portal so lange offen zu halten, kostet mich extrem viele Magiepunkte. Ihr meldet euch, wenn ihr fertig seid", befahl Arx Kraml. "Kommst du denn nicht mit?", wollte Levina wissen. "Nein, ich muss mich noch um ein paar weitere Dinge kümmern. Und jetzt auf"
Die Kinder gingen durch das Portal und standen auf einmal im Serengeti-Park.

BIN
src/kapitel14.png Normal file

Binary file not shown.

After

Width:  |  Height:  |  Size: 1.7 MiB

BIN
src/kapitel7.png Normal file

Binary file not shown.

After

Width:  |  Height:  |  Size: 1.4 MiB