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8e706bbdd5
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"Ah, sehr interessant. Dürfen wir mit Level 5 auch eine Klasse wählen?", fragte Levina weiter.
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"Natürlich, jeder kann eine Klasse wählen, sobald er das 5. Level erreicht", quietschte Bruno. "Je nachdem, was für eine Rasse ihr gewählt habt, bekommt ihr unterschiedliche Klassen zur Auswahl. Bei Menschen und Elfen wissen wir leider nicht, was es für Klassen gibt; die gibt es für uns nicht zur Auswahl", piepste Bruno aus der Wiese heraus.
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"Was soll das bedeuten ihr könnt keine Menschen und Elfen sein?", wollte Ophelia wissen. "Nun ja, wir sind selbst verwirrt, warum ihr Menschen und Elfe wählen konntet. Bei uns aus dem verborgenen Land gab es das nicht zur Auswahl. Wir konnten nur zwischen den bekannten Wesen wählen."
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"Das ist aber komisch!", sagte Levina. Auf einmal blitzte es um sie herum und ein in der Luft schwebte vor ihr ein Bild der Wilhelma, dem Stuttgarter Zoo, in der Luft. "Unser Portal ist fertig. Wir können hindurchschreiten", sagte Arx Kraml und hatte ein Lächeln auf dem Gesicht. Levina fand, dass er ein wenig stolz schaute.
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"Das ist aber komisch!", sagte Levina. Auf einmal blitzte es um sie herum und in der Luft schwebte vor ihnen ein Bild der Wilhelma, dem Stuttgarter Zoo. "Unser Portal ist fertig. Wir können hindurchschreiten", sagte Arx Kraml und hatte ein Lächeln auf dem Gesicht. Levina fand, dass er ein wenig stolz schaute.
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Die Gruppe betrat das Portal und stand mitten in der Wilhelma. "Das fühlt sich so an, als ob man durch eine Tür in ein anderes Zimmer geht, nur dass man einfach wo ganz anders auf der Welt steht", dachte Levina als sie sich um schaute.
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Die Wilhelma sah aus wie immer, neben der Gruppe war das Gehege mit den Totenkopfäffchen. Vor Ophelia und Levina erschien ein Text in der Luft: Wilhelma entdeckt: 50 EP erhalten. Auf einmal leuchteten die beiden Mädchen golden auf. "Was passiert hier?", wollte Ophelia wissen. "Ihr seid ein Level aufgestiegen. Durch das Erforschen der erfundenen Welt habt ihr Erfahrungspunkte gewonnen und seid dadurch nun ein Level aufgestiegen", erklärte Bruno mit piepsend. "Was bedeutet das?", fragte Levina, doch auf einmal zuckte sie zusammen, als etwas an ihren Beinen entlang streifte. Sie sprang vor Schreck zurück. Es war der Pfau, der in der Wilhelma immer frei herumlief. Ophelia merkte, dass ihre Schwester erschrocken war und musste ein wenig lachen. "Hör auf zu lachen, du wärst auch erschrocken", sagte Levina beleidigt. "Los wir müssen zu den Affen." Sie kamen durch den kleinen Streit der beiden Mädchen nicht dazu, über den Levelaufstieg zu sprechen.
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Die Wilhelma sah aus wie immer, neben der Gruppe war das Gehege mit den Totenkopfäffchen. Vor Ophelia und Levina erschien ein Text in der Luft: Wilhelma entdeckt: 50 XP erhalten. Auf einmal leuchteten die beiden Mädchen golden auf. "Was passiert hier?", wollte Ophelia wissen. "Ihr seid ein Level aufgestiegen. Durch das Erforschen der erfundenen Welt habt ihr Erfahrungspunkte gewonnen und seid dadurch nun ein Level aufgestiegen", erklärte Bruno piepsend. "Was bedeutet das?", fragte Levina, doch auf einmal zuckte sie zusammen, als etwas an ihren Beinen entlang streifte. Sie sprang vor Schreck zurück. Es war der Pfau, der in der Wilhelma immer frei herumlief. Ophelia merkte, dass ihre Schwester erschrocken war und musste ein wenig lachen. "Hör auf zu lachen, du wärst auch erschrocken", sagte Levina beleidigt. "Los wir müssen zu den Affen." Sie kamen durch den kleinen Streit der beiden Mädchen nicht dazu, über den Levelaufstieg zu sprechen.
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Es war spannend, in der Wilhelma zu sein, ohne dass andere Menschen dort waren. Die Gruppe hatte den kompletten Zoo für sich. Als sie beim Affenhaus angekommen waren, schlug Ophelia vor, sich aufzuteilen und zu suchen.
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Levina suchte alles ab. Sie schaute bei den Gorillas rein, sie schaute bei den Bonobos rein, nirgends konnte sie irgendetwas finden. Sie suchten über eine Stunde, aber es kam nichts raus. Enttäuscht trafen sie sich wieder.
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@@ -25,8 +25,8 @@ Levina und Ophelia standen im Garten ihres Hauses. "Was hast du vor?", wollte Op
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Die Kinder liefen gefolgt von Arx und Bruno ins Wohnzimmer. Dietmar und Fritz mussten draußen warten, da sie als riesige Bären zu groß waren.
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Im Wohnzimmer sah alles aus, wie immer. Kein Hinweis auf irgendetwas. Enttäuscht ließ Levina sich auf das Sofa fallen. "Es tut mir leid. Jetzt haben wir schon zweimal meinetwegen Zeit verschwendet. Vielleicht können wir euch doch nicht helfen", sagte Levina und man merkte ihr an, dass sie enttäuscht war. "Mach dir nichts draus. Du versuchst es wenigstens, das ist besser als nichts zu tun", baute Ophelia ihre kleine Schwester auf.
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"Aber ich war mir diesmal so sicher, dass ich es verstanden hatte." Levina hob ein Kissen vom Sofa auf und wollte es in ihrer Wut wegwerfen, als auf einmal der ganze Raum in violettem Licht erstrahlte. Auf einmal ertönte eine freundliche weibliche Stimme im Raum "Ihr habt euch aufgemacht, um das Abenteuer der erfundenen Welt zu lösen. Nun müsst ihr eure erste Aufgabe erfüllen, um den nächsten Hinweis zu bekommen." Vor den Kindern erschien aus dem Nichts ein Portal, man konnte jedoch dieses Mal nicht erkennen, wohin es führte. "Da müssen wir wohl rein", sagte Arx und machte sich auf den Weg durch das Portal. Als er gerade durchtrat, knallte er wie im Spiegelkabinett gegen eine unsichtbare Wand. "Aua", sagte der alte Magier. Levina ging vorsichtig zum Portal. Sie streckte vorsichtig die Hand aus. Sie konnte in das Portal rein fassen. Arx versuchte es nochmal, dieses Mal vorsichtiger. Ihm gelang es nicht, die Hand hereinzustecken. "Was hat das zu bedeuten?", wollte er wissen.
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"Aber ich war mir diesmal so sicher, dass ich es verstanden hatte." Levina hob ein Kissen vom Sofa auf und wollte es in ihrer Wut wegwerfen, als auf einmal der ganze Raum in violettem Licht erstrahlte. Es ertönte eine freundliche weibliche Stimme im Raum "Ihr habt euch aufgemacht, um das Abenteuer der erfundenen Welt zu lösen. Nun müsst ihr eure erste Aufgabe erfüllen, um den nächsten Hinweis zu bekommen." Vor den Kindern erschien aus dem Nichts ein Portal, man konnte jedoch dieses Mal nicht erkennen, wohin es führte. "Da müssen wir wohl rein", sagte Arx und machte sich auf den Weg durch das Portal. Als er gerade durchtrat, knallte er wie im Spiegelkabinett gegen eine unsichtbare Wand. "Aua", sagte der alte Magier. Levina ging vorsichtig zum Portal. Sie streckte vorsichtig die Hand aus. Sie konnte in das Portal rein fassen. Arx versuchte es nochmal, dieses Mal vorsichtiger. Ihm gelang es nicht, die Hand hereinzustecken. "Was hat das zu bedeuten?", wollte er wissen.
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"Vielleicht dürfen nur Menschen, oder gar Kinder der Abenteuerkanzlei durch das Portal?", piepste Bruno.
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"Interessante Idee, das könnte sein", dachte Arx laut nach. "Nun müsst ihr wohl ohne uns weiter."
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Levina und Ophelia schauten sich, nickten sich zu und gingen Hand in Hand durch das Portal.
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Levina und Ophelia schauten sich an, nickten sich zu und gingen Hand in Hand durch das Portal.
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# Überall Laser
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Als Levina und Ophelia durch das Portal schritten, war es erstmal dunkel um sie. Sie hörten erneut die weibliche Stimme die sagte: "Die erste Aufgabe ist relativ einfach. Ihr müsst nur das Ziel erreichen, ohne die Laser zu berühren." Langsam wurde es hell um die Kinder und sie standen auf einer Insel, die in einem Schwimmbecken stand. Ein riesengroßes Schwimmbecken, von dem man das Ende nicht sehen konnte, egal in welche Richtung die beiden Mädchen schauten. Es war keine normale Insel, wie man sie sich vorstellt, sondern sie bestand aus demselben Boden wie eine Hüpfburg. Sie war grün und hatte 4 von diesen Hüpfburg polstern. Vor ihnen erstreckte sich ein Pfad aus Hüpfburginseln, die alle rot waren und sie konnten Laser erkennen, die auf den Inseln zu sehen. Am Ende des Pfades war wieder eine grüne Insel.
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Als Levina und Ophelia durch das Portal schritten, war es erstmal dunkel um sie. Sie hörten erneut die weibliche Stimme, die sagte: "Die erste Aufgabe ist relativ einfach. Ihr müsst nur das Ziel erreichen, ohne die Laser zu berühren." Langsam wurde es hell um die Kinder und sie standen auf einer Insel, die in einem Schwimmbecken stand. Ein riesengroßes Schwimmbecken, von dem man das Ende nicht sehen konnte, egal in welche Richtung die beiden Mädchen schauten. Es war keine normale Insel, wie man sie sich vorstellt, sondern sie bestand aus demselben Boden wie eine Hüpfburg. Sie war grün und hatte 4 von diesen Hüpfburg polstern. Vor ihnen erstreckte sich ein Pfad aus Hüpfburginseln, die alle rot waren und sie konnten Laser erkennen, die auf den Inseln zu sehen. Am Ende des Pfades war wieder eine grüne Insel.
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"Meinst du, wir müssen zu der anderen Insel kommen?", fragte Levina Ophelia. Ophelia öffnete gerade den Mund, um ihrer Schwester zu antworten, da erscholl noch einmal die Stimme der Frau "Genau so ist es. Ihr müsst mehrmals zu Zielinseln kommen, und dürft dabei die Laser nicht berühren." "Danke, und was passiert wenn, wir die Laserstrahlen berühren?", wollte Ophelia von der freundlichen Stimme wissen. "Dann müsst ihr nochmal zurück zur letzten Zielinsel."
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Levina und Ophelia schauten sich an und freuten sich: "Das ist ja wie das Spiel mit Papa in der VR-Brille, das wir so gerne spielen."
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Die beiden Schwestern verließen die grüne Insel, um schnell zur nächsten Insel zu kommen. Doch das war gar nicht so einfach, sie mussten unter den Laserstrahlen durchkrabbeln, sich ganz dünn machen und die Luft anhalten und über Laserstrahlen steigen. Doch sie schafften es, ohne einen Laserstrahl zu berühren zur nächsten grünen Insel. Dort angekommen, erscholl erneut die freundliche Frauenstimme: "Das erste Level habt ihr geschafft." Während die beiden Mädchen sich anschauten, ihre Hände zu Fäusten ballten, laut "JA" schrien und ein schallendes High-Five erklangen ließen, verschwand die Startinsel und der Pfad, auf dem sie gekommen waren. Nun baute sich vor ihnen ein neuer Pfad auf. Dieser ging aber nicht einfach nur flach gerade aus, sondern es gab Berge und Rutschen. Alles sah wieder aus wie eine riesengroße Hüpfburgenlandschaft. Die Kinder gingen vorsichtig los. Wieder mussten sie kriechen, krabbeln, sich klein und dünn machen und über Laserstrahlen steigen, doch dann ging es einen Berg hoch. Das war gar nicht so einfach, zum einen gab es Laserstrahlen, vor denen man sich in Acht nehmen musste, zum anderen war der Berg doch sehr rutschig und es war gar nicht so leicht dort hochzukommen. Ophelia war bereits oben auf dem Berg, als Levina abrutschte. Sie konnte sich nirgendwo festhalten und sah den Laser, auf den sie zu rutschte, immer näher kommen. "Muss ich gleich nochmal von vorne anfangen?", dachte Levina und der Strahl kam ihr immer näher, doch dann blieb sie auf einmal abrupt stehen. "Hab dich!", sagte ihre große Schwester, die sie an ihrem Pulli zu greifen bekam. Levina bekam wieder halt auf dem Berg und konnte ihren Aufstieg fortsetzen. "Puh das war knapp! Danke!", sagte Levina zu ihrer Schwester Ophelia und umarmte sie. "Freu dich nicht zu früh!", sagte ihre Schwester und zeigte auf den vor ihnen liegenden Pfad. Auf der anderen Seite des Berges war eine Rutsche. Die sah nach sehr viel Spaß aus, jedoch waren auf der Rutsche Laser zu sehen, die sich hin und her bewegten. "Wo sollen wir dort nur herunterkommen?", wollte Ophelia von Levina wissen. Levina betrachtete die Laserstrahlen. Sie konnte ein Muster entdecken und es gab immer einen Moment, in dem die gesamte Rutsche frei war. "Wenn wir im richtigen Moment rutschen, sollten es klappen. Schau, ich versuche es mal." Levina nahm Anlauf und wartete auf den richtigen Moment, dann sprang sie mit den Füßen voraus auf die Rutsche. Da auch die Rutsche wie eine Hüpfburg war, tat sie sich dabei nicht weh. Sie sauste mit einem Affenzahn die Rutsche runter, genau in dem Moment, als kein Strahl die Rutsche berührte, als sie an den ersten Strahlen vorbeigerutscht war, bewegten sich diese wieder auf die Rutsche zu, und hinter Levina schlossen sich die Laserstrahlen wie eine einstürzende Schlucht. Sie schaffte es um Haaresbreite, erreichte aber das Ende der Rutsche, ohne von einem Laserstrahl getroffen worden zu sein. "Das war toll Levina! Das werde ich genauso machen", jubelte Ophelia ihrer Schwester zu. Sie nahm Anlauf und sprang, anders als ihre Schwester, mit dem Kopf voran die Rutsche runter. Da sie etwas größer und schwerer als Levina war, wurde sie von der Hüpfburg zurück gefedert, wodurch sie ins Rollen geriet und die Rutsche runter kullerte. "Hiiiiiilfeeee!", kicherte Ophelia. Levina fing ihre Schwester am Ende der Rutsche auf, sodass sie nicht in den nächsten Laserstrahl geriet. Die beiden Schwestern mussten sich vor Lachen die Bäuche halten. "Du hättest dich mal sehen sollen", lachte Levina. "Das war echt Filmreif."
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Die beiden Schwestern verließen die grüne Insel, um schnell zur nächsten Insel zu kommen. Doch das war gar nicht so einfach, sie mussten unter den Laserstrahlen durchkrabbeln, sich ganz dünn machen und die Luft anhalten und über Laserstrahlen steigen. Doch sie schafften es, ohne einen Laserstrahl zu berühren, zur nächsten grünen Insel zu kommen. Dort angekommen, erscholl erneut die freundliche Frauenstimme: "Das erste Level habt ihr geschafft." Während die beiden Mädchen sich anschauten, ihre Hände zu Fäusten ballten, laut "JA" schrien und ein schallendes High-Five erklangen ließen, verschwand die Startinsel und der Pfad, auf dem sie gekommen waren. Nun baute sich vor ihnen ein neuer Pfad auf. Dieser ging aber nicht einfach nur flach gerade aus, sondern es gab Berge und Rutschen. Alles sah wieder aus wie eine riesengroße Hüpfburgenlandschaft. Die Kinder gingen vorsichtig los. Wieder mussten sie kriechen, krabbeln, sich klein und dünn machen und über Laserstrahlen steigen, doch dann ging es einen Berg hoch. Das war gar nicht so einfach, zum einen gab es Laserstrahlen, vor denen man sich in Acht nehmen musste, zum anderen war der Berg doch sehr rutschig und es war gar nicht so leicht dort hochzukommen. Ophelia war bereits oben auf dem Berg, als Levina abrutschte. Sie konnte sich nirgendwo festhalten und sah den Laser, auf den sie zu rutschte, immer näher kommen. "Muss ich gleich nochmal von vorne anfangen?", dachte Levina und der Strahl kam ihr immer näher, doch dann blieb sie auf einmal abrupt stehen. "Hab dich!", sagte ihre große Schwester, die sie an ihrem Pulli zu greifen bekam. Levina bekam wieder halt auf dem Berg und konnte ihren Aufstieg fortsetzen. "Puh das war knapp! Danke!", sagte Levina zu ihrer Schwester Ophelia und umarmte sie. "Freu dich nicht zu früh!", sagte ihre Schwester und zeigte auf den vor ihnen liegenden Pfad. Auf der anderen Seite des Berges war eine Rutsche. Die sah nach sehr viel Spaß aus, jedoch waren auf der Rutsche Laser zu sehen, die sich hin und her bewegten. "Wie sollen wir dort nur herunterkommen?", wollte Ophelia von Levina wissen. Levina betrachtete die Laserstrahlen. Sie konnte ein Muster entdecken und es gab immer einen Moment, in dem die gesamte Rutsche frei war. "Wenn wir im richtigen Moment rutschen, sollten es klappen. Schau, ich versuche es mal." Levina nahm Anlauf und wartete auf den richtigen Moment, dann sprang sie mit den Füßen voraus auf die Rutsche. Da auch die Rutsche wie eine Hüpfburg war, tat sie sich dabei nicht weh. Sie sauste mit einem Affenzahn die Rutsche runter, genau in dem Moment, als kein Strahl die Rutsche berührte, als sie an den ersten Strahlen vorbeigerutscht war, bewegten sich diese wieder auf die Rutsche zu, und hinter Levina schlossen sich die Laserstrahlen wie eine einstürzende Schlucht. Sie schaffte es um Haaresbreite, erreichte aber das Ende der Rutsche, ohne von einem Laserstrahl getroffen worden zu sein. "Das war toll Levina! Das werde ich genauso machen", jubelte Ophelia ihrer Schwester zu. Sie nahm Anlauf und sprang, anders als ihre Schwester, mit dem Kopf voran die Rutsche runter. Da sie etwas größer und schwerer als Levina war, wurde sie von der Hüpfburg zurück gefedert, wodurch sie ins Rollen geriet und die Rutsche runter kullerte. "Hiiiiiilfeeee!", kicherte Ophelia. Levina fing ihre Schwester am Ende der Rutsche auf, sodass sie nicht in den nächsten Laserstrahl geriet. Die beiden Schwestern mussten sich vor Lachen die Bäuche halten. "Du hättest dich mal sehen sollen", lachte Levina. "Das war echt Filmreif."
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# Das nächste Rätsel
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Erschrocken sah Arx Kraml die beiden Mädchen an. "Das Portal muss kaputt sein, ihr seid ja gar nicht hindurchgekommen. Ich wusste, das etwas mit diesem Portal nicht stimmt", sagte der alte Magier. "Wir waren weg. Habt ihr das etwa nicht bemerkt? Schaut, was wir mitgebracht haben", antwortete Levina und hielt das goldene Blättchen in der Hand. "Faszinierend, wie hat Leva Doleaca das nur angestellt?", sinnierte Arx Kraml kurz in seinen Bart, um dann mit Begeisterung festzustellen: "Ihr habt den nächsten Hinweis gefunden." Die Kinder wollten gerade antworten, als sie erneut in goldenes Licht getaucht wurden. Vor den beiden Mädchen erschien in der Luft eine Nachricht: "Spezialaufgabe abgeschlossen: direkter Sprung auf Level 20"
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"Boah, Level 20. Das ist ja unfair. Ich hab dafür mehrere Wochen gebraucht", piepste Bruno beleidigt. "Das ist jetzt nicht wichtig. Lest vor, was auf dem Zettel steht", ermunterte Arx Levina. Ophelia ließ das Blättchen los und ließ ihre kleine Schwester vorlesen, was darauf stand. "Der nächste Hinweis ist dort, wo einer in der Burg weint. Was könnte damit gemeint sein?", fragte Levina in die Runde. Bruno und Arx schauten die beiden mit großen Augen an. "Und ich dachte, nur der erste Hinweis ist unlösbar für uns. Zum Glück haben wir diese 2 Detektive von der Abenteuerkanzlei hier", freute sich Bruno. "Ihr habt doch sicher schon eine Lösung." "Tatsächlich habe ich eine Vermutung, wo wir hin müssen", ergriff Ophelia das Wort. "Ihr habt gesagt, hier gibt es verschiedene Welten. So gab es die Welt mit dem Delphinbrunnen und jetzt sind wir in einem Nachbau unserer Welt. Gibt es hier denn auch eine Welt, die an die Welt von Ronja Räubertochter inspiriert wurde?"
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"Boah, Level 20. Das ist ja unfair. Ich hab dafür mehrere Wochen gebraucht", piepste Bruno beleidigt. "Das ist jetzt nicht wichtig. Lest vor, was auf dem Zettel steht", ermunterte Arx Levina. Ophelia ließ das Blättchen los und ließ ihre kleine Schwester vorlesen, was darauf stand. "Der nächste Hinweis ist dort, wo einer in der Burg weint. Was könnte damit gemeint sein?", fragte Levina in die Runde. Bruno und Arx schauten die beiden mit großen Augen an. "Und ich dachte, nur der erste Hinweis ist unlösbar für uns. Zum Glück haben wir diese 2 Detektive von der Abenteuerkanzlei hier", freute sich Bruno. "Ihr habt doch sicher schon eine Lösung." "Tatsächlich habe ich eine Vermutung, wo wir hin müssen", ergriff Ophelia das Wort. "Ihr habt gesagt, hier gibt es verschiedene Welten. So gab es die Welt mit dem Delphinbrunnen und jetzt sind wir in einem Nachbau unserer Welt. Gibt es hier denn auch eine Welt, die von Ronja Räubertochter inspiriert wurde?"
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"Ähm ja, das gibt es tatsächlich. Vergesst nicht, Leva Doleaca hat sich an euren Träumen, Gedanken und Erinnerungen orientiert und einer von euch war wohl ein großer Ronja Räubertochter Fan", antwortete Arx Kraml.
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"Na dann auf, lasst uns dort hin teleportieren", trieb Ophelia Arx Kraml an, doch dieser erwiderte: "Ich muss zuerst Bericht erstatten." Er nahm einen kleinen schwarzen Kasten aus seinem Umhang, zog oben eine Antenne heraus und klappte eine Klappe auf. Dann hielt er sich den Kasten ans Ohr und sprach "Wir haben den nächsten Hinweis gefunden und eine Idee wo wir die Kinder als Nächstes hinbringen müssen. Wir werden in die Welt von Ronja Räubertochter aufbrechen. Wir sehen uns dort vor Ort. Alles klar." Er klappte den Kasten wieder zu und schob die Antenne zurück. "Was war das gerade?", interessierte Levina sich an dem schwarzen Kasten.
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"Na dann auf, lasst uns dort hin teleportieren", trieb Ophelia Arx Kraml an, doch dieser erwiderte: "Ich muss zuerst Bericht erstatten." Er nahm einen kleinen schwarzen Kasten aus seinem Umhang, zog oben eine Antenne heraus und klappte eine Klappe auf. Dann hielt er sich den Kasten ans Ohr und sprach "Wir haben den nächsten Hinweis gefunden und eine Idee wo wir die Kinder als Nächstes hinbringen müssen. Wir werden in die Welt von Ronja Räubertochter aufbrechen. Wir sehen uns dort vor Ort. Alles klar." Er klappte den Kasten wieder zu und schob die Antenne zurück. "Was war das gerade?", interessierte Levina für den schwarzen Kasten.
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"Das ist ein Kommunikationsgerät, das wir der Menschenwelt entnommen haben. Ihr nennt das, glaube ich, Handy", erklärte Arx. Levina schüttelte den Kopf. "So sieht doch kein Handy aus." "Wie auch immer. Lasst uns zu Fritz und Dietmar gehen. Die stehen sicher draußen wie auf Kohlen."
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Als sie nach draußen kamen, fragten die beiden Mäuse in Bärenform, was im Haus vorgefallen ist. "Wir haben den nächsten Hinweis", verkündete Levina voller Stolz. "Ihr habt den nächsten Hinweis? Das ist ja großartig, wo geht es hin?", brüllte der Bär, der von der Maus Dietmar gesteuert wird. Als Ophelia gerade antworten wollte, hörte sich vom Dach des Hauses ein Kratzen und Scharren. "Was war das? So ein Geräusch hab ich noch nie in unserem Haus gehört." Sie blickte zum Haus hinauf und dort saß ein goldener Bug. Riesengroß und golden saß er dort und klapperte mit seinen Mundwerkzeugen. Es gesellten sich noch mehr zu ihnen und dann noch mehr. "Lauft!", schrie Arx Kraml und er machte sich auf, den Garten zu verlassen. Sie rannten über die Straße, doch auch dort wurde ihnen der Weg abgeschnitten. Es gab keinen Ausweg, sie waren umzingelt von goldenen Bugs und im Rücken hatten sie das Tor des Sportplatzes, das jedoch abgeschlossen war und oben auf dem Tor waren spitze Zacken. "Wir müssen sie aufhalten Fritz", brüllte Dietmar, schnappte sich Levina und Ophelia und war erst die eine und dann die andere über den Zaun. Sie sind unsanft auf der anderen Seite aufgeschlagen, aber erstaunlicherweise tat dies gar nicht richtig weh. Trotzdem konnte Levina eine Schrift vor sich entdecken - 20 Lebenspunkte verloren.
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Als sie nach draußen kamen, fragten die beiden Mäuse in Bärenform, was im Haus vorgefallen ist. "Wir haben den nächsten Hinweis", verkündete Levina voller Stolz. "Ihr habt den nächsten Hinweis? Das ist ja großartig, wo geht es hin?", brüllte der Bär, der von der Maus Dietmar gesteuert wird. Als Ophelia gerade antworten wollte, hörte sie vom Dach des Hauses ein Kratzen und Scharren. "Was war das? So ein Geräusch hab ich noch nie in unserem Haus gehört." Sie blickte zum Haus hinauf und dort saß ein goldener Bug. Riesengroß und golden saß er dort und klapperte mit seinen Mundwerkzeugen. Es gesellten sich noch mehr zu ihnen und dann noch mehr. "Lauft!", schrie Arx Kraml und er machte sich auf, den Garten zu verlassen. Sie rannten über die Straße, doch auch dort wurde ihnen der Weg abgeschnitten. Es gab keinen Ausweg, sie waren umzingelt von goldenen Bugs und im Rücken hatten sie das Tor des Sportplatzes, das jedoch abgeschlossen war und oben auf dem Tor waren spitze Zacken. "Wir müssen sie aufhalten Fritz", brüllte Dietmar, schnappte sich Levina und Ophelia und warf erst die eine und dann die andere über den Zaun. Sie sind unsanft auf der anderen Seite aufgeschlagen, aber erstaunlicherweise tat dies gar nicht richtig weh. Trotzdem konnte Levina eine Schrift vor sich entdecken - 20 Lebenspunkte verloren.
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Es blieb ihr keine Zeit, darüber nachzudenken, denn schon kam Arx Kraml und Bruno geflogen. Levina und Ophelia wichen Arx Kraml aus, sodass er nicht auf sie darauf fiel und Ophelia fing Bruno aus der Luft. "Was ist mit den anderen beiden?", wollte Levina wissen.
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"Kümmert euch nicht um uns", brüllte Dietmar. "Reist dorthin, wo ihr hinmüsst. Wir kommen später nach." "Los kommt", brüllte Arx während er sich auf den Weg zum Mittelpunkt des Fußballplatzes machte und seinen Teleportstein aus der Kutte zog. Sie waren gerade in der Mitte des Feldes angekommen, als von der anderen Seite des Sportplatzes auch Bugs auf sie zukamen. Als Levina sich zu Fritz und Dietmar umdrehte, konnte sie sehen wie sich die beiden Bären in Luft auflösten und an ihrer Stelle kleine blaue Würfel in die Luft aufstiegen, die sich langsam auflösten.
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"Was ist mit ihnen passiert?", brüllte Levina. "Mach dir keine Sorgen um sie", piepste Bruno in ihr Ohr. "Vergiss nicht, wir sind nicht in echt hier. Sie können in einer halben Stunde wieder zu uns stoßen."
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Die Bugs kamen ihnen verdammt nah, als auf endlich das Portal sich öffnete. Arx Kraml stellte sich zwischen die Kinder, das Portal und die Bugs. "Lauft durch, dreht euch nicht um, ich werde sie nicht zu euch lassen." "Arx nein, wir können bestimmt helfen", wollte Levina gerade sagen, als ihre große Schwester sie am Arm packte und zum Portal zog. Bruno auf der Schulter drehte sie sich nochmal zu Arx um, der sich ebenfalls gerade in Luft auflöste. Dann stand sie auf einmal in einem Wald und das Portal, durch dass sie gerade gekommen war. Löste sich mit einem hellen Lichtblitz auf.
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Die Bugs kamen ihnen verdammt nah, als sich endlich das Portal öffnete. Arx Kraml stellte sich zwischen die Kinder, das Portal und die Bugs. "Lauft durch, dreht euch nicht um, ich werde sie nicht zu euch lassen." "Arx nein, wir können bestimmt helfen", wollte Levina gerade sagen, als ihre große Schwester sie am Arm packte und zum Portal zog. Mit Bruno auf der Schulter drehte sich Levina nochmal zu Arx um, der sich ebenfalls gerade in Luft auflöste. Dann stand sie auf einmal in einem Wald und das Portal, durch dass sie gerade gekommen war. Löste sich mit einem hellen Lichtblitz auf.
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