korrekturen und aufnahmen 11,12,13

This commit is contained in:
2026-04-19 09:27:56 +00:00
parent b795bb867a
commit 99723b8a99
8 changed files with 10 additions and 8 deletions

View File

@@ -1,8 +1,8 @@
# 2 tapfere Ritter
Levina und Ophelia waren immer noch in Schockstarre, als Bruno, der auf Levinas Schulter saß, ihr am Ohrläppchen zog. "Alles halb so wild. Ihr wisst doch - nach einer halben Stunde können sie wieder zurück zu uns ins *Erfundene Land* zurück", quietschte Bruno. Levina schüttelte ihren Kopf und ihre Schwester klatschte sich mit beiden Händen ins Gesicht. "Du hast recht, wir müssen weitersuchen. Nur Leva Doleaca kann diesen Bugs ein Ende setzen. Von daher müssen wir sie finden", sagte Levina, mehr zu sich, als zu den anderen. Sie war in Gedanken noch immer bei Arx und den beiden Bären. Doch dann trat Ophelia vor sie und packte sie an den Armen. Dies rüttelte Levina endgültig aus ihren Gedanken und sie blickte Ophelia in die Augen. "Wir haben schon schlimmere Dinge hinter uns gebracht. Weißt du noch, als wir im *Verborgenen Land* vom Drachen ins Meer gefallen sind?", sagte Ophelia mit strengem Ton in der Stimme. "Das haben wir auch überstanden und wie werden auch das hier überstehen." Levina nickte und erwidert "Danke. Du hast recht. Wenn es jemand schaffen kann, Leva Doleaca zu finden, dann wir, die Abenteurkanzlei."
Levina und Ophelia waren immer noch in Schockstarre, als Bruno, der auf Levinas Schulter saß, ihr am Ohrläppchen zog. "Alles halb so wild. Ihr wisst doch - nach einer halben Stunde können sie wieder zurück zu uns ins *Erfundene Land* zurück", quietschte Bruno. Levina schüttelte ihren Kopf und ihre Schwester klatschte sich mit beiden Händen ins Gesicht. "Du hast recht, wir müssen weitersuchen. Nur Leva Doleaca kann diesen Bugs ein Ende setzen. Von daher müssen wir sie finden", sagte Levina, mehr zu sich, als zu den anderen. Sie war in Gedanken noch immer bei Arx und den beiden Bären. Doch dann trat Ophelia vor sie und packte sie an den Armen. Dies rüttelte Levina endgültig aus ihren Gedanken und sie blickte Ophelia in die Augen. "Wir haben schon schlimmere Dinge hinter uns gebracht. Weißt du noch, als wir im *Verborgenen Land* vom Drachen ins Meer gefallen sind?", sagte Ophelia mit strengem Ton in der Stimme. "Das haben wir auch überstanden und wir werden auch das hier überstehen." Levina nickte und erwidert "Danke. Du hast recht. Wenn es jemand schaffen kann, Leva Doleaca zu finden, dann wir, die Abenteurkanzlei."
Die Mädchen blickten sich um. Sie standen in einem riesigen Wald. Der Himmel war blau, und die Sonne schien. Hier und dort waren am Himmel ein paar Quellwolken zu sehen. In der Ferne thronte auf einem Berg eine alte Burg, die in zwei Teile zerbrochen war. Einen großen Teil und einen etwas kleineren Teil und in der Mitte klaffte eine riesige Klamm. "Das ist der Höllenschlund!", freute sich Ophelia. "Es ist so cool, dass alles mal in echt zu sehen. Genau so hab ich es mir immer vorgestellt." "Wenn es aus unserer Erinnerung ist, dann ist es logisch, dass es genau so aussieht, wie du es dir immer dachtest. Und wie kommst du darauf, dass hier der nächste Hinweis ist", wollte Levina wissen. "Na ja ganz einfach. Als ich noch ganz klein war, und du noch bei Mama im Bauch warst, da habe ich mit Papa immer eine Szene gespielt. Die ging so: Ich hab im Wohnzimmer geweint und Papa musste dann sagen 'Wer weint hier in meiner Burg? Ronja bist du das? Wer hat dir das angetan? Glatzen-Per warst du das?' Dabei musste er dann seine Stimme verstellen damit sie wie Matthis, dem Vater von Ronja, klingt. Und diese Szene haben wir 200 Mal in einer Stunde gespielt, weil es nur um diese eine Szene ging und ich es immer wieder wollte." "Dein armer Vater. Aber es klingt plausibel was du sagst." "Dann lasst uns zur Burg gehen", ermunterte Levina ihre Gefährten.
Plötzlich flackerte die Sonne über den Mädchen. "Boah das muss ein riesiger Adler sein", stellte Levina fest und blickte in den Himmel, aber die Sonne schien so hell, sodass sie den Vogel nicht richtig erblicken konnte. Ophelia blickte nervös in den Himmel. "Ähm Leute, ich glaube, wir sollten uns besser beeilen. Und uns auf den Weg in den Wald machen und nicht hier auf offener Fläche stehen" "Wieso denn? Ist doch so schön idyllisch hier", antwortete Levina, die nicht verstand, warum ihre Schwester auf einmal so nervös ist.
"Kannst du dich noch an Ronja Räubertochter erinnern?" "Doch natürlich. Ich habe es geliebt, wenn Mama uns das vorgelesen hat." "Und da fällt dir nicht direkt ein, was ein großer Vogel bei Ronja sein könnte?", fragte Ophelia ein wenig genervt. "Du meinst doch nicht etwa eine Wildtrude?" Levina blickt nochmal zum Himmel hoch und nun konnte sie es sehen. Es war kein riesiger Greifvogel, es war ein Wesen mit Flügeln. Ein weiblicher Oberkörper mit Flügel und scharfen krallen an den Adler-ähnlichen Füßen. Der Kopf hatte keinen Schnabel, sondern eine boshafte weibliche Fratze, die die beiden Mädchen angrinste, so als ob sie gerade ihr Mittagessen entdeckt hätte. "Ich denke, sie hat uns entdeckt. Lasst uns schnell in den Wald fliehen", sagte Levina und rannte los in Richtung Wald. Die Wildtrude schoss auf sie hinab. Kurz bevor sie den Wald erreichten, stolperte Levina über eine Wurzel. Doch es war Glück im Unglück, die Wildtrude verfehlte sie durch den Sturz um Haaresbreite. Wenn Levina nicht hingefallen wäre, hätte die Wildtrude sie mit ihren scharfen Krallen erwischt. "Glück gehabt. Das nächste Mal werde ich dich zerfetzen. Arrr!" kreischte die Wildtrude und flog einen Bogen, um erneut anzugreifen. Levina rappelte sich auf und sprintete weiter, die Wildtrude direkt hinter sich. Wieder näherte sie sich und kam Levina immer näher und näher. Kurz bevor sie Levina mit ihren Krallen schnappen konnte, traf sie ein Pfeil direkt in die Brust und der Aufprall des Pfeils schleuderte sie nach hinten. Levina drehte sich um und konnte es nicht glauben. Sie war ein zweites Mal davongekommen. Doch wer hatte sie gerettet? Sie blickte sich um, konnte aber nichts sehen. "Guter Schuss Yassin", sagte auf einmal eine sehr vertraute Stimme. Aus dem Unterholz der Bäume traten auf einmal zwei Ritter hervor. Der eine hielt eine Armbrust in der Hand, der andere ein großes Schwert. Man konnte ihre Gesichter nicht sehen, denn sie waren hinter den heruntergeklappten Visieren ihrer Helme versteckt, aber die Namen über ihren Köpfen konnte vor den beiden Mädchen nicht verbergen, um wen es sich handelte. Ihre Cousins Yassin und Ilyas. "Da seid ihr ja endlich" freute sich Yassin und öffnete sein Visier. "Wir haben hier schon auf euch gewartet. Warum habt ihr diese Trude nicht selbst besiegt?" "Wie sollten wir dieses Monster denn besiegen? Und seit wann könnt ihr mit einer Armbrust und einem Schwert umgehen?", wollte Levina von ihren Cousins wissen. "Ähm", sagte Yassin nur verwirrt. "Ihr seid doch bereits Level 20. Also nochmal deutlich stärker als wir." Nun viel es den beiden Mädchen wieder ein. Sie waren ja schon auf Level 20 und hatten sich damit noch überhaupt nicht auseinandergesetzt. "Ähm, dazu war noch keine Zeit?" erklärte Ophelia mit einem fragenden Ton in ihrer Stimme. "Wir mussten schon einige Rätsel lösen."
"Kannst du dich noch an Ronja Räubertochter erinnern?" "Doch natürlich. Ich habe es geliebt, wenn Mama uns das vorgelesen hat." "Und da fällt dir nicht direkt ein, was ein großer Vogel bei Ronja sein könnte?", fragte Ophelia ein wenig genervt. "Du meinst doch nicht etwa eine Wildtrude?" Levina blickt nochmal zum Himmel hoch und nun konnte sie es sehen. Es war kein riesiger Greifvogel, es war ein Wesen mit Flügeln. Ein weiblicher Oberkörper mit Flügel und scharfen krallen an den Adler-ähnlichen Füßen. Der Kopf hatte keinen Schnabel, sondern eine boshafte weibliche Fratze, die die beiden Mädchen angrinste, so als ob sie gerade ihr Mittagessen entdeckt hätte. "Ich denke, sie hat uns entdeckt. Lasst uns schnell in den Wald fliehen", sagte Levina und rannte los in Richtung Wald. Die Wildtrude schoss auf sie hinab. Kurz bevor sie den Wald erreichten, stolperte Levina über eine Wurzel. Doch es war Glück im Unglück, die Wildtrude verfehlte sie durch den Sturz um Haaresbreite. Wenn Levina nicht hingefallen wäre, hätte die Wildtrude sie mit ihren scharfen Krallen erwischt. "Glück gehabt. Das nächste Mal werde ich dich zerfetzen. Arrr!" kreischte die Wildtrude und flog einen Bogen, um erneut anzugreifen. Levina rappelte sich auf und sprintete weiter, die Wildtrude direkt hinter sich. Wieder näherte sie sich und kam Levina immer näher und näher. Kurz bevor sie Levina mit ihren Krallen schnappen konnte, traf sie ein Pfeil direkt in die Brust und der Aufprall des Pfeils schleuderte sie nach hinten. Levina drehte sich um und konnte es nicht glauben. Sie war ein zweites Mal davongekommen. Doch wer hatte sie gerettet? Sie blickte sich um, konnte aber nichts sehen. "Guter Schuss Yassin", sagte auf einmal eine sehr vertraute Stimme. Aus dem Unterholz der Bäume traten auf einmal zwei Ritter hervor. Der eine hielt eine Armbrust in der Hand, der andere ein großes Schwert. Man konnte ihre Gesichter nicht sehen, denn sie waren hinter den heruntergeklappten Visieren ihrer Helme versteckt, aber die Namen über ihren Köpfen konnte vor den beiden Mädchen nicht verbergen, um wen es sich handelte. Ihre Cousins Yassin und Ilyas. "Da seid ihr ja endlich" freute sich Yassin und öffnete sein Visier. "Wir haben hier schon auf euch gewartet. Warum habt ihr diese Trude nicht selbst besiegt?" "Wie sollten wir dieses Monster denn besiegen? Und seit wann könnt ihr mit einer Armbrust und einem Schwert umgehen?", wollte Levina von ihren Cousins wissen. "Ähm", sagte Yassin nur verwirrt. "Ihr seid doch bereits Level 20. Also nochmal deutlich stärker als wir." Nun fiel es den beiden Mädchen wieder ein. Sie waren ja schon auf Level 20 und hatten sich damit noch überhaupt nicht auseinandergesetzt. "Ähm, dazu war noch keine Zeit?" erklärte Ophelia mit einem fragenden Ton in ihrer Stimme. "Wir mussten schon einige Rätsel lösen."
"Na dann auf. Das ist so cool. Wie in einem Computerspiel. Habt ihr denn schon eure Klasse gewählt?", fragte Ilyas seine Cousinen. "Ich glaube, ihr müsst uns einiges erklären."

View File

@@ -1,6 +1,6 @@
# Ich kann kämpfen?
Die Wildtruden kamen sehr schnell näher. "Wie soll ich mich denn verteidigen?", schrie Levina in die Runde. "Du müsstest durch deine Klasse eine Waffe bekommen haben. Schau mal ins Inventar!", erklärte Ilyas. Levina dachte nach: "Ich soll ins Inventar schauen? Was ist ein Inventar und wie kann ich da reinschauen? Vielleicht versuch ich es einfach mal so: 'Inventar öffnen'" Vor Levinas' Augen öffnete sich wie vorhin ein Fenster, in dem sie sich selbst sehen konnte. Unter ihrem Bild konnte sie weitere kleine Bildchen sehen. Dort war auch das Bild eines Bogens zu sehen. Sie drückte gedanklich auf den Bogen und das Bild verschwand von oben und tauchte neben ihrem Charakter auf. Auf einmal erschien ein Bogen in ihrer Hand. "Wow, das ist ja cool. Woher bekomm ich aber Pfeile?" "Du hast unendlich Pfeile, du musst nur die Bewegung ausführen, dann sollte direkt ein Pfeil auf der Sehne erscheinen. Spann einfach den Bogen!", rief Yassin ihr zu, der sich darauf vorbereitete, gegen die Menge an Wildtruden anzukämpfen. Levina nahm die Sehne des Bogens in die Hand und zog sie nach hinten und sie hatte einen Pfeil auf der Sehne. Da fiel Levina ein, dass sie eigentlich noch nie mit einem Bogen geschossen hatte. Wie sollte sie da gegen Wildtruden ankommen? Sie überlegte kurz, aber dann dachte sie sich: "Das schaff ich schon.“ Sie zielte und ließ die Sehne los. Der Pfeil schnitt durch die Luft und zischte, als die Sehne schnalzte. Der Pfeil flog in einem Bogen und traf eine Wildtrude genau am Kopf. Die Wildtrude löste sich sofort in blaue Würfel auf. "Wow, guter Schuss, so weit komm ich mit meiner Armbrust nicht!", lobte Yassin anerkennend. Levina betrachtete das Geschehen. Das war wirklich eine Horde von Wildtruden. Bestimmt 40 Stück. Sie zog die Sehne nach hinten und spannte den nächsten Pfeil ein. Levina zielte auf die nächste Wildtrude - sie wusste, dass sie treffen würde. Es war ihr, als ob sie schon immer Bogenschießen konnte. Sie ließ den Pfeil los. Die Sehne schnalzte und die nächste Wildtrude löste sich auf. Levina schoss Pfeil um Pfeil. So holte sie bestimmt sieben Wildtruden vom Himmel, ohne einen einzigen Pfeil danebenzuschießen. Dann setzte Yassin seine Armbrust ein, denn die Wildtruden waren nun in seiner Reichweite. Doch er konnte längst nicht so schnell schießen wie Levina, da er die Armbrust immer erst neu spannen musste. Dafür schaffte er es einmal mit einem Bolzen, zwei Wildtruden auf einmal zu treffen. Levina konnte neben sich ihre Schwester murmeln hören. Sie verstand nicht so richtig, was Ophelia sagte, es klang seltsam und Ophelia hielt ihren Stab in die Höhe, der am oberen Ende sehr verwurzelt war. "Wo hatte sie den her?", wollte Levina gerade denken, als ihr Gesicht auf einmal sehr warm wurde und sie sah, wie aus Ophelias Stab ein riesiger Feuerball flog, der in den Wildtruden explodierte und dabei 15 Wildtruden auflöste. "Krass", riefen die Kinder gleichzeitig und Ophelia schaute selbst verblüfft drein. "Das hatte ich nicht erwartet", sagte sie ein wenig überwältigt. "Mach das nochmal", rief Yassin. "Ich kann nicht. Ich muss mich erst wieder aufladen." Die Wildtruden waren schon deutlich reduziert, aber es waren immer noch einige übrig. Die ersten Wildtruden waren schon so nah, dass sie sie angreifen konnten. Levina und Yassin schossen weiter auf die Wildtruden, während Ophelia erneut einen Zauber vorbereitete. Doch es reichte nicht, zwei Wildtruden brachen durch den Pfeil- und Bolzenhagel von Yassin und Levina durch und steuerten direkt auf Ophelia zu, die sich während des Zauberns offenbar nicht bewegen konnte, denn sie stand wie angewurzelt da. "OPHELIA", schrie Levina, da sie dachte, dass ihre Schwester nun erwischt wird. Kurz bevor die Wildtrude Ophelia mit ihren Klauen erreichen konnte, wurde sie von Ilyas, der sich vor Ophelia aufgebaut hatte, mit dem Schwert in zwei Teile zerteilt, was dazu führte, dass sich die Wildtrude in Luft auflöste. Auch die zweite Wildtrude erwischte er ohne Probleme. "Ich werde Ophelia schützen, schaut ihr, dass euch nichts passiert", gab Ilyas die Anweisung an Levina und Yassin. "Alles klar", bestätigten die beiden.
Die Wildtruden kamen sehr schnell näher. "Wie soll ich mich denn verteidigen?", schrie Levina in die Runde. "Du müsstest durch deine Klasse eine Waffe bekommen haben. Schau mal ins Inventar!", erklärte Ilyas. Levina dachte nach: "Ich soll ins Inventar schauen? Was ist ein Inventar und wie kann ich da reinschauen? Vielleicht versuch ich es einfach mal so: 'Inventar öffnen'" Vor Levinas' Augen öffnete sich wie vorhin ein Fenster, in dem sie sich selbst sehen konnte. Unter ihrem Bild konnte sie weitere kleine Bildchen sehen. Dort war auch das Bild eines Bogens zu sehen. Sie drückte gedanklich auf den Bogen und das Bild verschwand von oben und tauchte neben ihrem Charakter auf. Auf einmal erschien ein Bogen in ihrer Hand. "Wow, das ist ja cool. Woher bekomm ich aber Pfeile?" "Du hast unendlich Pfeile, du musst nur die Bewegung ausführen, dann sollte direkt ein Pfeil auf der Sehne erscheinen. Spann einfach den Bogen!", rief Yassin ihr zu, der sich darauf vorbereitete, gegen die Menge an Wildtruden anzukämpfen. Levina nahm die Sehne des Bogens in die Hand und zog sie nach hinten und sie hatte einen Pfeil auf der Sehne. Da fiel Levina ein, dass sie eigentlich noch nie mit einem Bogen geschossen hatte. Wie sollte sie da gegen Wildtruden ankommen? Sie überlegte kurz, aber dann dachte sie sich: "Das schaff ich schon.“ Sie zielte und ließ die Sehne los. Der Pfeil schnitt durch die Luft und zischte, als die Sehne schnalzte und flog in einem Bogen und traf eine Wildtrude genau am Kopf. Die Wildtrude löste sich sofort in blaue Würfel auf. "Wow, guter Schuss, so weit komm ich mit meiner Armbrust nicht!", lobte Yassin anerkennend. Levina betrachtete das Geschehen. Das war wirklich eine Horde von Wildtruden. Bestimmt 40 Stück. Sie zog die Sehne nach hinten und spannte den nächsten Pfeil ein. Levina zielte auf die nächste Wildtrude - sie wusste, dass sie treffen würde. Es war ihr, als ob sie schon immer Bogenschießen konnte. Sie ließ den Pfeil los. Die Sehne schnalzte und die nächste Wildtrude löste sich auf. Levina schoss Pfeil um Pfeil. So holte sie bestimmt sieben Wildtruden vom Himmel, ohne einen einzigen Pfeil danebenzuschießen. Dann setzte Yassin seine Armbrust ein, denn die Wildtruden waren nun in seiner Reichweite. Doch er konnte längst nicht so schnell schießen wie Levina, da er die Armbrust immer erst neu spannen musste. Dafür schaffte er es einmal mit einem Bolzen, zwei Wildtruden auf einmal zu treffen. Levina konnte neben sich ihre Schwester murmeln hören. Sie verstand nicht so richtig, was Ophelia sagte, es klang seltsam und Ophelia hielt ihren Stab in die Höhe, der am oberen Ende sehr verwurzelt war. "Wo hatte sie den her?", wollte Levina gerade denken, als ihr Gesicht auf einmal sehr warm wurde und sie sah, wie aus Ophelias Stab ein riesiger Feuerball flog, der in den Wildtruden explodierte und dabei 15 Wildtruden auflöste. "Krass", riefen die Kinder gleichzeitig und Ophelia schaute selbst verblüfft drein. "Das hatte ich nicht erwartet", sagte sie ein wenig überwältigt. "Mach das nochmal", rief Yassin. "Ich kann nicht. Ich muss mich erst wieder aufladen." Die Wildtruden waren schon deutlich reduziert, aber es waren immer noch einige übrig. Die ersten Wildtruden waren schon so nah, dass sie sie angreifen konnten. Levina und Yassin schossen weiter auf die Wildtruden, während Ophelia erneut einen Zauber vorbereitete. Doch es reichte nicht, zwei Wildtruden brachen durch den Pfeil- und Bolzenhagel von Yassin und Levina durch und steuerten direkt auf Ophelia zu, die sich während des Zauberns offenbar nicht bewegen konnte, denn sie stand wie angewurzelt da. "OPHELIA", schrie Levina, da sie dachte, dass ihre Schwester nun erwischt wird. Kurz bevor die Wildtrude Ophelia mit ihren Klauen erreichen konnte, wurde sie von Ilyas, der sich vor Ophelia aufgebaut hatte, mit dem Schwert in zwei Teile zerteilt, was dazu führte, dass sich die Wildtrude in Luft auflöste. Auch die zweite Wildtrude erwischte er ohne Probleme. "Ich werde Ophelia schützen, schaut ihr, dass euch nichts passiert", gab Ilyas die Anweisung an Levina und Yassin. "Alles klar", bestätigten die beiden.
Der Kampf dauerte nur ein paar Atemzüge, aber es kam Levina vor, als ob sie den ganzen Tag Sport gemacht hätte. Einmal war eine Wildtrude ihr so nahgekommen, aber sie sprang einfach mit einem Salto beiseite, so als ob sie den ganzen Tag nichts anderes machen würde. Toll, wie sie sich auf einmal bewegen konnte. Das muss wohl an meiner neuen Gewandtheit liegen? Ophelia schoss erneut einen Feuerball, der die Gegner massiv dezimierte, und es blieben nur noch ein paar wenige Wildtruden übrig, die sofort von Levina und Yassin unter Beschuss genommen wurden. Und jede Wildtrude, die Ophelia zu nah kam, wurde von Ilyas erledigt.

View File

@@ -2,11 +2,13 @@
Die Gruppe kam auf einen Pfad, der links und rechts von Felsen umrahmt war. "Krasse Schlucht", sagte Ilyas. "Wenn die Hänge links und rechts so steil sind und es nur einen schmalen Pfad gibt, spricht man tatsächlich von einer Klamm. Das müsste demnach die Wolfsklamm sein. Wir müssten auf dem richtigen Weg sein", korrigierte Ophelia ihren Cousin, ohne dabei wie ein Klugscheißer herüberzukommen, und sie machten sich auf den Weg durch die Klamm.
"Ihr wolltet uns noch sagen, was wir hier genau machen", bohrte Yassin nochmal nach. "Die Kurzfassung ist: Die Erfinderin des Erfundenen Landes ist verschwunden. Sie hat Hinweise hinterlassen, und da die komplette Welt aus Gedanken und Erinnerungen von Levina und mir aufgebaut ist, können wir die Hinweise deuten", erklärte Ophelia. "Sie haben unsere Gedanken und Träume genommen, weil sie damals, als wir im Verborgenen Land waren und Ophelia und ich vom Drachen gefallen sind und von den Magiern zu euch zurückteleportiert worden sind, unser Gehirn gescannt haben", ergänzte Levina. "Eigentlich ziemlich fies, dass sie eure Gedanken gelesen haben, ohne euch zu fragen", stellte Yassin fest. "Ja, aber echt", stimmten die anderen Kinder zu. "Das kann ich vielleicht erklären", meldete sich Bruno zu Wort, während sie weiter durch die Klamm schritten. "Ursprünglich sollte das Erfundene Land von Leva Doleaca für den Borgi Zak Bergmurcker umgesetzt werden, damit er dort Werbung für seine Produkte machen kann, um noch mehr Geld zu verdienen. Nachdem wir zusammen mit euch die Borgis vertrieben hatten, wollte Leva Doleaca dieses Land nicht aufgeben, da sie sehr viel Potenzial gesehen hatte. Sie wollte sie aber zu etwas Schönem umbauen. Und was gibt es Schöneres als Kindergedanken und Träume? Sie traf dann zufällig auf Laxm Panck, der ihr erzählt hatte, dass er aus Versehen eure Gedanken ausgelesen hat. Der Plan war es, euch diese Welt zu schenken, sodass wir uns immer mit euch treffen können, und da dachten wir, es wäre schön, wenn sie aus euren Träumen und Gedanken besteht." "Ihr habt zwar ungefragt unsere Gedanken genommen, aber ihr wolltet der Allgemeinheit was Gutes tun. Ein Borgi dürfte nicht einfach mit meinen Gedanken herumspielen", sagte Levina.
"Ihr wolltet uns noch sagen, was wir hier genau machen", bohrte Yassin nochmal nach. "Zuerst mal wollte ich wissen, was ihr hier macht?", stellte Levina die Gegenfrage. "Naja, wir wollten gerade ins Bett gehen, als an unser Fenster etwas klopfte und dann standen dort Bobo und Zompo und gaben uns diese komischen Kronen. Ein paar Sekunden später standen wir an diesem Brunnen. Dort wurden wir von ein paar Maulwürfen in Empfang genommen, die gesagt haben, dass wir hier in diese Welt sollen und auf euch warten müssen. In der Wartezeit sollten wir unser Level erhöhen und eine Klasse wählen. Wir wählten beide den Ritter.", erklärte Ilyas. "Und dann ward ihr auf einmal da", ergänzte Yassin. "Und warum sollten wir jetzt hier auf euch warten?", erneuerte Yassin seine Frage.
"Die Kurzfassung ist: Die Erfinderin des Erfundenen Landes ist verschwunden. Sie hat Hinweise hinterlassen, und da die komplette Welt aus Gedanken und Erinnerungen von Levina und mir aufgebaut ist, können wir die Hinweise deuten", erklärte Ophelia. "Sie haben unsere Gedanken und Träume genommen, weil sie damals, als wir im Verborgenen Land waren und Ophelia und ich vom Drachen gefallen sind und von den Magiern zu euch zurückteleportiert worden sind, unser Gehirn gescannt haben", ergänzte Levina. "Eigentlich ziemlich fies, dass sie eure Gedanken gelesen haben, ohne euch zu fragen", stellte Yassin fest. "Ja, aber echt", stimmten die anderen Kinder zu. "Das kann ich vielleicht erklären", meldete sich Bruno zu Wort, während sie weiter durch die Klamm schritten. "Ursprünglich sollte das Erfundene Land von Leva Doleaca für den Borgi Zak Bergmurcker umgesetzt werden, damit er dort Werbung für seine Produkte machen kann, um noch mehr Geld zu verdienen. Nachdem wir zusammen mit euch die Borgis vertrieben hatten, wollte Leva Doleaca dieses Land nicht aufgeben, da sie sehr viel Potenzial gesehen hatte. Sie wollte sie aber zu etwas Schönem umbauen. Und was gibt es Schöneres als Kindergedanken und Träume? Sie traf dann zufällig auf Laxm Panck, der ihr erzählt hatte, dass er aus Versehen eure Gedanken ausgelesen hat. Der Plan war es, euch diese Welt zu schenken, sodass wir uns immer mit euch treffen können, und da dachten wir, es wäre schön, wenn sie aus euren Träumen und Gedanken besteht." "Ihr habt zwar ungefragt unsere Gedanken genommen, aber ihr wolltet der Allgemeinheit was Gutes tun. Ein Borgi dürfte nicht einfach mit meinen Gedanken herumspielen", sagte Levina.
Plötzlich schlug vor Levina ein Pfeil in den Boden ein. Sofort zückte sie ihren Bogen und suchte den Schützen. Über der Klamm erstreckte sich eine Brücke, auf der 2 Orks zu sehen waren. "Was wollt ihr hier? Verschwindet wieder dorthin, wo ihr hergekommen seid", hörten die Kinder einen der beiden Orks rufen. "Wir müssen in die Burg, um dort nach etwas zu suchen", rief Levina zurück, immer noch den Bogen mit gespannter Sehne und angelegtem Pfeil in der Hand. "Lasst mich nur machen", piepste Bruno von Levinas' Schulter. Die Kinder konnten ihren Ohren nicht trauen. Die kleine Maus, die im "Verborgenen Land" ein riesiger Bär war, brüllte auf einmal so laut, dass es den Kindern in den Ohren pfiff. "Wir müssen mit eurem Anführer sprechen, wir sind auf wichtiger Mission unterwegs", brüllte die kleine Maus von Levinas Schulter. "Bruno, bist du das?", wollte einer der Orks wissen. "Ja", antwortet die kleine Maus. "Sagt das doch gleich. Geht durch zur Burg. Unser Boss erwartet euch schon."
"Na, was hab ich gesagt?", quietschte Bruno glücklich. "Was war das gerade? Du warst so laut wie in der echten Welt." Leva Doleaca hat den Mäusen im Erfundenen Land eine Stimme gegeben, sodass sie nie wieder überhört werden. "Das war echt laut", sagte Yassin und betrachtete die Maus mit großer Bewunderung. Die Kinder setzten ihren Weg durch die Klamm fort und kamen endlich zur Burg.
"Na, was hab ich gesagt?", quietschte Bruno glücklich. "Was war das gerade? Du warst so laut wie in der echten Welt." "Leva Doleaca hat den Mäusen im Erfundenen Land eine Stimme gegeben, sodass sie nie wieder überhört werden", erklärte Bruno. "Das war echt laut", sagte Yassin und betrachtete die Maus mit großer Bewunderung. Die Kinder setzten ihren Weg durch die Klamm fort und kamen endlich zur Burg.
Die Burg war genau so, wie man sich eine Burg vorstellt. Eine Zugbrücke und ein Fallgatter sicherten den Eingang zu einem Burghof ab. Am Ende des Burghofes konnten die Kinder eine große Halle mit einem Turm obendrauf sehen. Hinter der großen Halle war der 2. Teil der Burg zu sehen, der vom Höllenschlund abgetrennt wurde.
@@ -18,6 +20,6 @@ Die Kinder folgten dem Ork in die große Halle. In der Halle saß ein großer Or
"Wir müssen hier einen Hinweis von Leva Doleaca verfolgen. Aus unserer Sicht sollte sich hier der nächste Hinweis verbergen", erzählte Ophelia. "Wisst ihr, wo das Zimmer von Glatzen-Per ist?" "Aber natürlich, wartet mal kurz." Er schaute sich in der Halle um. Auf einmal brüllte er: "Fmi, komm mal her. Schau mal, wer endlich da ist." Ein Troll mit feuerroten, zu Berge stehenden Haaren kam auf die Kinder zu. "Hallo ihr Lieben", sagte der Troll mit einer freundlichen Stimme und umarmte die Kinder ebenfalls. "Fmi, du kannst ja sprechen?", fragte Levina. "Ja, natürlich kann ich sprechen. Ich könnte auch in der echten Welt sprechen, aber es ist so leise, dass ihr es nicht hören könnt. Aber hier im Erfundenen Land kann ich ganz normal mit euch sprechen." "Ich will euch nicht unterbrechen, aber kannst du die Kinder zum Zimmer von Glatzen-Per bringen?", grätschte Kapitän Haken dazwischen. "Aber natürlich. Liebend gerne."
Die Fee oder in diesem Fall die Trollin führte die Kinder in den Turm und dort in ein kleines Zimmer. Im Zimmer stand nur ein altes, modriges Bett. Es gab ein Fenster und einen Kamin. Mehr nicht. Die Kinder suchten und suchten. Ilyas klopfte sogar jeden Stein im Gemäuer ab. Aber es war kein Hinweis zu finden. "Oh Mann, ich war mir so sicher, dass es hier sein müsste. Dort, wo einer in der Burg weint. Das muss hier sein. Das habe ich so oft mit Papa gespielt" Ophelia war sehr niedergeschlagen. "Papa hatte immer gebrüllt: 'Per warst du es?'", als Ophelia das sagte, öffnete sich direkt vor ihr ein Portal. Die Frauenstimme von der Laserherausforderung ertönte und sagte: "Codewort korrekt!" "Boah, das hab ich hier noch nie gesehen. Was wohl auf der anderen Seite auf uns wartet?", sagte Fmi und wollte gerade mit den Fingern voran durchs Portal gehen, aber es gelang ihr nicht. "Mach dir nichts draus. Das war bei der letzten Prüfung auch schon so. Irgendwie können nur wir Kinder rein", sagte Levina und klopfte der großen Trollin freundschaftlich auf den Rücken.
Die Fee oder in diesem Fall die Trollin führte die Kinder in den Turm und dort in ein kleines Zimmer. Im Zimmer stand nur ein altes, modriges Bett. Es gab ein Fenster und einen Kamin. Mehr nicht. Die Kinder suchten und suchten. Ilyas klopfte sogar jeden Stein im Gemäuer ab. Aber es war kein Hinweis zu finden. "Oh Mann, ich war mir so sicher, dass es hier sein müsste. Dort, wo einer in der Burg weint. Das muss hier sein. Das habe ich so oft mit Papa gespielt" Ophelia war sehr niedergeschlagen. "Papa hatte immer gebrüllt: 'Per warst du es?'", als Ophelia das sagte, öffnete sich direkt vor ihr ein Portal. Die Frauenstimme, die auch bei der Laserherausforderung ertönte, sagte: "Codewort korrekt!" "Boah, das hab ich hier noch nie gesehen. Was wohl auf der anderen Seite auf uns wartet?", sagte Fmi und wollte gerade mit den Fingern voran durchs Portal gehen, aber es gelang ihr nicht. "Mach dir nichts draus. Das war bei der letzten Prüfung auch schon so. Irgendwie können nur wir Kinder rein", sagte Levina und klopfte der großen Trollin freundschaftlich auf den Rücken.
"Na dann auf. Lasst uns den nächsten Hinweis finden", feuerte Levina die anderen an und ging als Erste durchs Portal.

View File

@@ -7,7 +7,7 @@ Ilyas, Yassin, Ophelia und Levina blickten sich um. Sie staunten nicht schlecht,
Auf einmal ertönte wieder die freundliche Frauenstimme: "Um den nächsten Hinweis zu erhalten, müsst ihr die Geister in einem Fußballspiel besiegen." Nun fiel es Levina wie Schuppen von den Augen. "Ophelia, ich glaub, ich weiß, um was es hier geht. Weißt du noch das Computerspiel, das Papa für mich zu Weihnachten entwickelt hat?" "Ja, das hatte ich auch gerade gedacht. Die Endgegner des Spiels. Die Geister", antwortete Ophelia. "Die haben wir bisher noch nie besiegt." "Aber dieses Mal müssen wir selbst spielen und wir haben unsere Cousins dabei", sprach Levina ihrer Schwester Mut zu. "Bitte wählt einen Torwart, damit das Spiel beginnen kann", erklang die Frauenstimme erneut. "Ich würde ins Tor gehen", meldete sich Yassin sofort. Direkt nachdem er das ausgesprochen hatte, leuchteten seine Hände auf und er bekam Torwarthandschuhe an die Hände gezaubert. "Einfach immer wieder verrückt, das Erfundene Land", freute er sich.
Die Kinder stellten sich an den Anstoßpunkt. Dort erschien, genauso wie gerade bei Yassin die Handschuhe, ein Fußball. Ein lauter Pfiff erscholl und das Publikum brüllte los. Levina passt zu ihrer Schwester, die den Ball nahm und losstürmte. Doch sie kam nicht sehr weit. Sofort stand einer der Geister vor ihr. Sie wollte gerade passen, als der Geist ihr den Ball abnahm und losrannte. Levina sah es und stellte sich dem Gegner in den Weg, der jedoch nicht lange zögerte und den Ball zu einem Mitspieler passte. Die Geister waren schon auf halbem Weg zum Tor und hatten nur noch Ilyas vor sich, aber auch den konnten sie mit einem geschickten Doppelpass ausspielen. Nun war es ein Duell zwischen Yassin und den Geistern. Er stürmte aus dem Tor auf den gegnerischen Spieler zu, um den Winkel zu verkleinern. Er spekulierte darauf, dass der Gegenspieler einen Pass zu seinem Mitspieler macht. Und ja genauso ist es passiert. Yassin hechtete sich und konnte den Ball abfangen, bevor er den Gegenspieler erreichte. Das Publikum jubelte und auch Levina, Ophelia und Ilyas feuerten Yassin an. "Sehr gut gemacht", jubelten sie. "Danke, aber jetzt konzentriert euch bitte auch, das nächste Mal hab ich vielleicht nicht so viel Glück", schrie er und warf den Ball zu seinem Bruder. Ilyas nahm den Ball an und dribbelte los. Als ein Gegner auf ihn zukam, machte er eine Körpertäuschung. Der Geist fiel darauf herein und rannte an Ilyas vorbei. Der nutzte die Chance und dribbelte weiter in Richtung gegnerisches Tor. Dort wurde er diesmal von zwei Spielern der Geister angegriffen und verlor den Ball. Sofort schalteten die Geister wieder auf Angriff um. Ein hoher Pass auf die Spieler in der Spitze und Yassin stand wieder alleine da. Er versuchte es nochmal, wie beim letzten Mal, aber dieses Mal schoss der Geist selbst. Yassin hatte keine Chance, den Ball zu halten, und er ging ins Tor. "Mist", brüllte Yassin und ärgerte sich. "So können wir nicht weitermachen", sagte Levina. Wir haben gar keine Struktur. Sobald einer von uns den Ball bekommt, rennt er blind nach vorne. Wir müssen besser zusammen spielen", ermahnte sie die anderen. "Ich bleibe dann eher in der Mitte und helfe Yassin hinten", schlug Ilyas vor. "Ich passe euch dann den Ball nach vorne." "So machen wir es", sagte Levina und schaute entschlossen zur Anzeigetafel. Dort stand "Kinder 0, Geister 1"
Die Kinder stellten sich an den Anstoßpunkt. Dort erschien, genauso wie gerade bei Yassin die Handschuhe, ein Fußball. Ein lauter Pfiff erscholl und das Publikum brüllte los. Levina passt zu ihrer Schwester, die den Ball nahm und losstürmte. Doch sie kam nicht sehr weit. Sofort stand einer der Geister vor ihr. Sie wollte gerade passen, als der Geist ihr den Ball abnahm und losrannte. Levina sah es und stellte sich dem Gegner in den Weg, der jedoch nicht lange zögerte und den Ball zu einem Mitspieler passte. Die Geister waren schon auf halbem Weg zum Tor und hatten nur noch Ilyas vor sich, aber auch den konnten sie mit einem geschickten Doppelpass ausspielen. Nun war es ein Duell zwischen Yassin und den Geistern. Er stürmte aus dem Tor auf den gegnerischen Spieler zu, um den Winkel zu verkleinern. Er spekulierte darauf, dass der Gegenspieler einen Pass zu seinem Mitspieler macht. Und ja genauso ist es passiert. Yassin hechtete sich und konnte den Ball abfangen, bevor er den Gegenspieler erreichte. Das Publikum jubelte und auch Levina, Ophelia und Ilyas feuerten Yassin an. "Sehr gut gemacht", jubelten sie. "Danke, aber jetzt konzentriert euch bitte auch, das nächste Mal hab ich vielleicht nicht so viel Glück", schrie er und warf den Ball zu seinem Bruder. Ilyas nahm den Ball an und dribbelte los. Als ein Gegner auf ihn zukam, machte er eine Körpertäuschung. Der Geist fiel darauf herein und rannte an Ilyas vorbei. Der nutzte die Chance und dribbelte weiter in Richtung gegnerisches Tor. Dort wurde er diesmal von zwei Spielern der Geister angegriffen und verlor den Ball. Sofort schalteten die Geister wieder auf Angriff um. Ein hoher Pass auf die Spieler in der Spitze und Yassin stand wieder alleine da. Er versuchte es nochmal, wie beim letzten Mal, aber dieses Mal schoss der Geist selbst. Yassin hatte keine Chance, den Ball zu halten, und er ging ins Tor. "Mist", brüllte Yassin und ärgerte sich. "So können wir nicht weitermachen", sagte Levina. "Wir haben gar keine Struktur. Sobald einer von uns den Ball bekommt, rennt er blind nach vorne. Wir müssen besser zusammen spielen", ermahnte sie die anderen. "Ich bleibe dann eher in der Mitte und helfe Yassin hinten", schlug Ilyas vor. "Ich passe euch dann den Ball nach vorne." "So machen wir es", sagte Levina und schaute entschlossen zur Anzeigetafel. Dort stand "Kinder 0, Geister 1"
Die Kinder stellten sich wieder an den Anstoßpunkt. Levina passte ihrer Schwester und rannte selbst in Richtung Tor. Ophelia wurde sofort von zwei Geistern angegriffen. Doch dadurch war Levina frei. Ophelia passte Levina, die den Ball gekonnt angenommen hatte und sofort weiter Richtung Tor marschierte. Ophelia ließ sich jedoch nicht abhängen und rannte auch in Richtung Tor. Der dritte Spieler der Geister stellt sich Levina in den Weg, aber die wartete nicht lange. Gerade als ihre Schwester rief "Pass zu mir", spielte sie den Ball ab und Ophelia stand nun alleine vor dem Torwart. Sie lief noch ein paar Schritte und schoss dann mit ganzer Kraft. Der Ball flog mit einer extremen Geschwindigkeit in Richtung Tor. Der Torwart der Geister versuchte, den Ball aufzuhalten, aber der Schuss war unhaltbar. "Jaaa", schrie Levina und rannte zu ihrer Schwester, um sie zu umarmen. Ophelia stand völlig baff da. "Hast du das gesehen, wie stark mein Schuss war?", fragte sie ganz fassungslos. "Das muss an unseren veränderten Charakterwerten liegen", antwortet Levina. "Stimmt, du hast recht", pflichtete Ophelia ihr bei. Yassin und Ilyas kamen angerannt und klatschten mit Ophelia ab. "Krasser Schuss", bewunderte Ilyas seine Cousine.
@@ -15,7 +15,7 @@ Die Kinder stellten sich wieder an den Anstoßpunkt. Levina passte ihrer Schwest
Nun durften die Geister den Anstoß machen. Und tatsächlich, sie bewegten sich nun viel schneller, doch die Kinder hatten gelernt, mit ihren neuen Fähigkeiten umzugehen, und konnten gut mithalten. Es war ein Hin und Her, mal schossen die Geister auf das Tor von den Kindern und mal schossen die Kinder auf das Tor der Geister, aber keiner konnte den Ball versenken. Levina blickte erneut auf die Anzeigetafel. Nur noch eine Minute. "Wir müssen uns wirklich beeilen", dachte sie.
Der nächste Angriff der Geister startete. Mit geschickten Pässen spielten sie sich durch die Reihen der Kinder. Der Geist schoss und Yassin sprang in die Ecke, in die der Ball fliegen sollte, doch auf einmal machte der Ball einen Bogen und flog in die entgegengesetzte Richtung. "Nicht mit mir", brüllte Yassin. Er vollführte in der Luft einen halben Salto und stieß sich mit den Füßen vom Pfosten ab. Er erreichte den Ball gerade noch mit seinen Fingerspitzen und verhinderte mit seinem Sprung, dass die Geister in Führung gingen. Der Ball prallte leider ungünstig ab und flog direkt zu einem weiteren Gegner. Dieser wartete nicht ab, bis eines der Kinder bei ihm war, und schoss direkt. Der Ball flog in die untere linke Ecke des Tors. Yassin lag von seiner Aktion noch auf dem Boden, jedoch auf der rechten Seite des Tors. "Nein", schrie Levina, die dem Ganzen nur machtlos zusehen konnte. Gerade als sie dachte, nun geht der Ball rein und das Spiel ist verloren, kam Ilyas von der Seite reingegrätscht. Er traf den Ball perfekt und er flog weg vom Tor. "Sauber geklärt", freute sich Ophelia und nahm den Ball in der Spielfeldmitte an. Sofort schalteten Levina und Ophelia von Abwehr auf Angriff um. Ophelia passte Levina den Ball. Diese wurde sofort von zwei Gegnern attackiert, hatte jedoch inzwischen auch gelernt, ihre hohe Gewandtheit einzusetzen. Sie nahm den Ball zwischen ihre Beine und vollführte einen Hackentrick, wodurch sie den Ball über ihren Kopf katapultierte. Damit hatten die Geister nicht gerechnet. Levina hatte beide Gegner ausgespielt. Sie rannte weiter. Der dritte Spieler der Geister stellte sich ihr in den Weg, aber dadurch war Ophelia frei. Levina passte ihrer Schwester und schaute direkt zur Anzeigetafel. Nur noch 5 Sekunden Spielzeit. Ophelia nahm den Ball an und schoss direkt. Der Ball flog mit einer Geschwindigkeit, die das Gras auf dem Boden zur Seite fliegen ließ. Der Torwart der Geister hechtete sich und kam mit seinen Fingerspitzen gerade noch an den Ball und lenkte ihn an den Pfosten. Dieser prallte ab und flog in hohem Bogen in Richtung des Elfmeterpunktes. Levina sah dies und rannte mit vollem Tempo los. Sie würde den Ball jedoch nicht mehr rechtzeitig erreichen, um noch zu schießen, bevor die Zeit abgelaufen ist. Sie fasste allen Mut zusammen und sprang mit dem Kopf voran. Wie ein Pfeil flog sie in den Strafraum und traf den Ball mit der Stirn. Mit einer Geschwindigkeit, die für das bloße Auge fast zu schnell war, flog der Ball in Richtung Tor. Der Torwart der Geister stellte sich in den Weg. Doch der Schuss war so stark, dass er samt dem Ball ins Tor flog.
Der nächste Angriff der Geister startete. Mit geschickten Pässen spielten sie sich durch die Reihen der Kinder. Der Geist schoss und Yassin sprang in die Ecke, in die der Ball fliegen sollte, doch auf einmal machte der Ball einen Bogen und flog in die entgegengesetzte Richtung. "Nicht mit mir", brüllte Yassin. Er vollführte in der Luft einen halben Salto und stieß sich mit den Füßen vom Pfosten ab. Er erreichte den Ball gerade noch mit seinen Fingerspitzen und verhinderte mit seinem Sprung, dass die Geister in Führung gingen. Der Ball prallte leider ungünstig ab und flog direkt zu einem weiteren Gegner. Dieser wartete nicht ab, bis eines der Kinder bei ihm war, und schoss direkt. Der Ball flog in die untere linke Ecke des Tors. Yassin lag von seiner Aktion noch auf dem Boden, jedoch auf der rechten Seite des Tors. "Nein", schrie Levina, die dem Ganzen nur machtlos zusehen konnte. Gerade als sie dachte, nun geht der Ball rein und das Spiel ist verloren, kam Ilyas von der Seite reingegrätscht. Er traf den Ball perfekt und er flog weg vom Tor. "Sauber geklärt", freute sich Ophelia und nahm den Ball in der Spielfeldmitte an. Sofort schalteten Levina und Ophelia von Abwehr auf Angriff um. Ophelia passte Levina den Ball. Diese wurde sofort von zwei Gegnern attackiert, hatte jedoch inzwischen auch gelernt, ihre hohe Gewandtheit einzusetzen. Sie nahm den Ball zwischen ihre Beine und vollführte einen Hackentrick, wodurch sie den Ball über ihren Kopf katapultierte. Damit hatten die Geister nicht gerechnet. Levina hatte beide Gegner ausgespielt. Sie rannte weiter. Der dritte Spieler der Geister stellte sich ihr in den Weg, aber dadurch war Ophelia frei. Levina passte ihrer Schwester und schaute direkt zur Anzeigetafel. Nur noch 5 Sekunden Spielzeit. Ophelia nahm den Ball an und schoss direkt. Der Ball flog mit einer Geschwindigkeit, die das Gras auf dem Boden zur Seite fliegen ließ. Der Torwart der Geister hechtete sich und kam mit seinen Fingerspitzen gerade noch an den Ball und lenkte ihn an den Pfosten. Dieser prallte ab und flog in hohem Bogen in Richtung des Elfmeterpunktes. Levina sah dies und rannte mit vollem Tempo los. Sie würde den Ball jedoch nicht mehr rechtzeitig erreichen, um noch zu schießen, bevor die Zeit abgelaufen ist. Sie fasste allen Mut zusammen und sprang mit dem Kopf voran. Wie ein Pfeil flog sie in den Strafraum und traf den Ball mit der Stirn. Mit einer Geschwindigkeit, die für das bloße Auge fast zu schnell war, flog der Ball in Richtung Tor. Der Torwart der Geister stellte sich in den Weg. Doch der Schuss war so stark, dass er mit samt dem Ball ins Tor flog.
![](kapitel13.png)