Kapitel 9 fertig
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# 9. 2 tapferen Ritter
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# 2 tapfere Ritter
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Levina und Ophelia waren immer noch in Schockstarre, als Bruno, der auf Levinas Schulter saß, ihr am Ohrläppchen zog. "Alles halb so wild. Ihr wisst doch - nach einer halben Stunde können sie wieder zurück zu uns ins *Erfundene Land* zurück", quietschte Bruno. Levina schüttelte ihren Kopf und ihre Schwester klatschte sich mit beiden Händen ins Gesicht. "Du hast recht, wir müssen weitersuchen. Nur Leva Doleaca kann diesen Bugs ein Ende setzen. Von daher müssen wir sie finden", sagte Levina, mehr zu sich, als zu den anderen. Sie war in Gedanken noch immer bei Arx und den beiden Bären. Doch dann trat Ophelia vor sie und packte sie an den Armen. Dies rüttelte Levina endgültig aus ihren Gedanken und sie blickte Ophelia in die Augen. "Wir haben schon schlimmere Dinge hinter uns gebracht. Weißt du noch, als wir im *Verborgenen Land* vom Drachen ins Meer gefallen sind?", sagte Ophelia mit strengem Ton in der Stimme. "Das haben wir auch überstanden und wie werden auch das hier überstehen." Levina nickte und erwidert "Danke. Du hast recht. Wenn es jemand schaffen kann, Leva Doleaca zu finden, dann wir, die Abenteurkanzlei."
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Levina und Ophelia waren immer noch in Schockstarre, als Bruno, der auf Levinas Schulter saß, ihr am Ohrläppchen zog. "Alles halb so wild. Ihr wisst doch - nach einer halben Stunde können sie wieder zurück zu uns ins *Erfundene Land* zurück", quietschte Bruno. Levina schüttelte ihren Kopf und ihre Schwester klatschte sich mit beiden Händen ins Gesicht. "Du hast recht, wir müssen weitersuchen. Nur Leva Doleaca kann diesen Bugs ein Ende setzen. Von daher müssen wir sie finden", sagte Levina, mehr zu sich, als zu den anderen. Sie war in Gedanken noch immer bei Arx und den beiden Bären. Doch dann trat Ophelia vor sie und packte sie an den Armen. Dies rüttelte Levina endgültig aus ihren Gedanken und sie blickte Ophelia in die Augen. "Wir haben schon schlimmere Dinge hinter uns gebracht. Weißt du noch, als wir im *Verborgenen Land* vom Drachen ins Meer gefallen sind?", sagte Ophelia mit strengem Ton in der Stimme. "Das haben wir auch überstanden und wie werden auch das hier überstehen." Levina nickte und erwidert "Danke. Du hast recht. Wenn es jemand schaffen kann, Leva Doleaca zu finden, dann wir, die Abenteurkanzlei."
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Die Mädchen blickten sich um. Sie standen in einem riesigen Wald. In der Ferne auf einem Berg konnten sie eine alte Burg sehen. Es sah so aus, als wäre die Burg in 2 Teile zerbrochen. Einen großen Teil und einen etwas kleineren Teil und in der Mitte klaffte eine riesige Klamm. "Das ist der Höllenschlund!", freute sich Ophelia. "Es ist so cool, dass alles mal in echt zu sehen. Genau so hab ich es mir immer vorgestellt." "Und wie kommst du darauf, dass hier der nächste Hinweis ist?", wollte Levina wissen. "Naja ganz einfach. Als ich noch ganz klein war, und du noch bei Mama im Bauch warst, da habe ich mit Papa immer eine Szene gespielt. Die ging so: Ich hab im Wohnzimmer geweint und Papa musste dann sagen 'Wer weint hier in meiner Burg? Ronja bist du das? Wer hat dir das angetan? Glatzen Per warst du das?' Dabei musste er dann seine Stimme verstellen damit sie wie Matthis klingt, der Vater von Ronja Räubertochter. Und diese Szene haben wir 200 Mal in einer Stunde gespielt, weil es nur um diese eine Szene ging." "Das könnte wirklich sein."
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Die Mädchen blickten sich um. Sie standen in einem riesigen Wald. Der Himmel war blau, und die Sonne schien. Hier und dort waren am Himmel ein paar Quellwolken zu sehen. In der Ferne thronte auf einem Berg eine alte Burg, die in zwei Teile zerbrochen war. Einen großen Teil und einen etwas kleineren Teil und in der Mitte klaffte eine riesige Klamm. "Das ist der Höllenschlund!", freute sich Ophelia. "Es ist so cool, dass alles mal in echt zu sehen. Genau so hab ich es mir immer vorgestellt." "Wenn es aus unserer Erinnerung ist, dann ist es logisch, dass es genau so aussieht, wie du es dir immer dachtest. Und wie kommst du darauf, dass hier der nächste Hinweis ist", wollte Levina wissen. "Naja ganz einfach. Als ich noch ganz klein war, und du noch bei Mama im Bauch warst, da habe ich mit Papa immer eine Szene gespielt. Die ging so: Ich hab im Wohnzimmer geweint und Papa musste dann sagen 'Wer weint hier in meiner Burg? Ronja bist du das? Wer hat dir das angetan? Glatzen-Per warst du das?' Dabei musste er dann seine Stimme verstellen damit sie wie Matthis, dem Vater von Ronja, klingt. Und diese Szene haben wir 200 Mal in einer Stunde gespielt, weil es nur um diese eine Szene ging und ich es immer wieder wollte." "Dein armer Vater. Aber es klingt plausibel was du sagst." "Dann lasst uns zur Burg gehen.", ermunterte Levina ihre Gefährten.
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Plötzlich flackerte die Sonne über den Mädchen. "Boah das muss ein riesiger Adler sein", stellte Levina fest und blickte in den Himmel, aber die Sonne schien so hell, sodass sie den Vogel nicht richtig erblicken konnte. Ophelia blickte nervös in den Himmel. "Ähm Leute, ich glaube, wir sollten uns besser beeilen. Und uns auf den Weg in den Wald machen und nicht hier auf offener Fläche stehen" "Wieso denn? Ist doch so schön idyllisch hier", antwortete Levina, die nicht verstand, warum ihre Schwester auf einmal so nervös ist.
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"Kannst du dich noch an Ronja Räubertochter erinnern?" "Doch natürlich. Ich habe es geliebt, wenn Mama uns das vorgelesen hat." "Und da fällt dir nicht direkt ein, was ein großer Vogel bei Ronja sein könnte?", fragte Ophelia ein wenig genervt. "Du meinst doch nicht etwa eine Wildtrude?" Levina blickt nochmal zum Himmel hoch und nun konnte sie es sehen. Es war kein riesiger Greifvogel, es war ein Wesen mit Flügeln. Ein weiblicher Oberkörper mit Flügel und scharfen krallen an den Adler-ähnlichen Füßen. Der Kopf hatte keinen Schnabel, sondern eine boshafte weibliche Fratze, die die beiden Mädchen angrinste, so als ob sie gerade ihr Mittagessen entdeckt hätte. "Ich denke, sie hat uns entdeckt. Lasst uns schnell in den Wald fliehen", sagte Levina und rannte los in Richtung Wald. Die Wildtrude schoss auf sie hinab. Kurz bevor sie den Wald erreichten, stolperte Levina über eine Wurzel. Doch es war Glück im Unglück, die Wildtrude verfehlte sie durch den Sturz um Haaresbreite. Wenn Levina nicht hingefallen wäre, hätte die Wildtrude sie mit ihren scharfen Krallen erwischt. "Glück gehabt. Das nächste Mal werde ich dich zerfetzen. Arrr!" kreischte die Wildtrude und flog einen Bogen, um erneut anzugreifen. Levina rappelte sich auf und sprintete weiter, die Wildtrude direkt hinter sich. Wieder näherte sie sich und kam Levina immer näher und näher. Kurz bevor sie Levina mit ihren Krallen schnappen konnte, traf sie ein Pfeil direkt in die Brust und der Aufprall des Pfeils schleuderte sie nach hinten. Levina drehte sich um und konnte es nicht glauben. Sie war ein zweites Mal davongekommen. Doch wer hatte sie gerettet. Sie blickte sich um, konnte aber nichts sehen. "Guter Schuss Yassin", sagte auf einmal eine sehr vertraute Stimme. Aus dem Unterholz der Bäume traten auf einmal zwei Ritter hervor. Der eine hielt eine Armbrust in der Hand, der andere ein großes Schwert. Man konnte ihre Gesichter nicht sehen, denn sie waren hinter den heruntergeklappten Visieren ihrer Helme versteckt, aber die Namen über ihren Köpfen konnte vor den beiden Mädchen nicht verbergen, um wen es sich handelte. Ihre Cousins Yassin und Ilyas. "Da seid ihr ja endlich" freute sich Yassin und öffnete sein Visier. "Wir haben hier schon auf euch gewartet. Warum habt ihr diese Trude nicht selbst besiegt?" "Wie sollten wir dieses Monster denn besiegen? Und seit wann könnt ihr mit einer Armbrust und einem Schwert umgehen?", wollte Levina von ihren Cousins wissen. "Ähm", sagte Yassin nur verwirrt. "Ihr seid doch bereits Level 20. Also nochmal deutlich stärker als wir." Nun viel es den beiden Mädchen wieder ein. Sie waren ja schon bereits auf Level 20 und hatten sich damit noch überhaupt nicht auseinandergesetzt. "Ähm, dazu war noch keine Zeit?" erklärte Ophelia mit einem fragenden Ton in ihrer Stimme. "Wir mussten schon einige Rätsel lösen."
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"Na dann auf. Das ist so cool. Wie in einem Computerspiel. Habt ihr denn schon eure Klasse gewählt?", fragte Ilyas seine Cousinen. "Ich glaube, ihr müsst uns kurz einiges erklären."
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