diff --git a/src/14.md b/src/14.md index c7834f5..2e3144e 100644 --- a/src/14.md +++ b/src/14.md @@ -12,17 +12,16 @@ Ihr Charakterbogen sah nun wie folgt aus: ![](kapitel14.png) -"Ich wäre dann so weit. Wie sieht es bei euch aus?", fragte Levina in die Runde. Die anderen Kinder nickten ihr zu. "Na dann los!" Levina öffnete in Gedanken das Menü und wählte "Welt verlassen". Es wurde wieder mal dunkel um sie herum und sie stand plötzlich wieder mitten auf dem Platz mit dem Delphinbrunnen. Um sie herum war ein ruhiges Treiben Andere Bewohner des Erfundenen Landes gingen ihren Tätigkeiten nach. +"Ich wäre dann so weit. Wie sieht es bei euch aus?", fragte Levina in die Runde. Die anderen Kinder nickten ihr zu. "Na dann los!" Levina öffnete in Gedanken das Menü und wählte "Welt verlassen". Es wurde wieder mal dunkel um sie herum und sie stand plötzlich wieder mitten auf dem Platz mit dem Delphinbrunnen. Um sie herum war ein ruhiges Treiben. Andere Bewohner des Erfundenen Landes gingen ihren Tätigkeiten nach. -Ophelia erschien vor ihr, blickte sich um und sagte: "Es ist gar nichts mehr von den Käfern zu sehen. Was ist da los?" Hinter den beiden Mädchen erscholl eine bekannte tiefe Stimme: "Ich sagte doch, sie verbreiten Chaos. Das ist nicht so schlimm, aber es stört und deswegen müssen wir Leva Doleaca finden, um es zu unterbinden." Vor ihnen stand Arx Kraml. Levina und Ophelia rannten zu ihm und umarmten ihn. "Wir hatten uns schon ganz schön Sorgen um dich gemacht, als du uns alleine durch das Portal geschickt hast", sagte Levina. "Alles halb so wild. Dass man K. O. geht, passiert einem auch beim normalen Spielen. Es ist nur nervig, wenn einen diese blöden Käfer erwischen. Kommt, wir gehen zu mir nach Hause In dem Moment erschienen auch Ilyas und Yassin. "Ihr könnt direkt mitkommen", sagte Arx zu den beiden Rittern gewandt. Ihr könnt etwas für mich erledigen, wenn ihr wollt. +Ophelia erschien vor ihr, blickte sich um und sagte: "Es ist gar nichts mehr von den Käfern zu sehen. Was ist da los?" Hinter den beiden Mädchen erscholl eine bekannte tiefe Stimme: "Ich sagte doch, sie verbreiten Chaos. Das ist nicht so schlimm, aber es stört und deswegen müssen wir Leva Doleaca finden, um es zu unterbinden." Vor ihnen stand Arx Kraml. Levina und Ophelia rannten zu ihm und umarmten ihn. "Wir hatten uns schon ganz schön Sorgen um dich gemacht, als du uns alleine durch das Portal geschickt hast", sagte Levina. "Alles halb so wild. Dass man K. O. geht, passiert einem auch beim normalen Spielen. Es ist nur nervig, wenn einen diese blöden Käfer erwischen. Kommt, wir gehen zu mir nach Hause. In dem Moment erschienen auch Ilyas und Yassin. "Ihr könnt direkt mitkommen", sagte Arx zu den beiden Rittern gewandt. Ihr könnt etwas für mich erledigen, wenn ihr wollt. Arx führte die Kinder durch die Gassen der Fachwerkhäuser zu einem alten kleinen Fachwerkhäuschen mit einem Holzzaun. Im Garten blühten verschiedene Blumen, vor dem Eingang war ein Beet mit reichlich Kräutern zu sehen und die Fensterläden an dem alten Häuschen waren anstatt mit Lamellen mit Herzen verziert, durch die man hindurchsehen könnte, wenn die Fensterläden geschlossen sind. Arx öffnete die Türen und innen kam ein gemütlicher kleiner Raum zum Vorschein. Auf einer Seite des Raumes war ein Kamin zu sehen, in dem ein Feuer brannte. Über dem Feuer stand ein großer Kessel, aus dem es herausdampfte. Der ganze Raum war gefüllt mit einem leckeren Duft nach Gulasch. "Ich hatte euch etwas zu essen vorbereitet, mögt ihr Gulasch?" Nach der ganzen Aufregung der letzten Stunden hatten die Kinder Hunger und freuten sich über die kleine Pause von ihrem Abenteuer. +Als das Essen fast beendet war. Nur noch Levina und Ophelia aßen. Da sie sehr langsam beim Essen waren, gingen Arx, Yassin und Ilyas vor die Tür. Nach ein paar Minuten kam Arx alleine zurück. "Wo sind unsere Cousins?", wollte Levina wissen. "Ich habe sie auf eine Mission geschickt. Sie sollen etwas recherchieren, das uns später noch helfen könnte. Nach dem Essen setzen sich Levina, Ophelia, Arx und Bruno zusammen und überlegten, wohin sie nun gehen mussten. "Der Hinweis ist eindeutig, wir müssen nach Deutschland, aber was müssen wir dort machen?", fragte Ophelia in die Runde. "Das hast du sehr gut bemerkt. Lasst uns nochmal alle Fakten sammeln", sagte Arx. "Der Hinweis lautet: 'Mutti auf Tuchfühlung mit Tieren beim größten Klettergerüst von Deutschland'. Die letzten Orte, an die wir gehen mussten, waren immer Erinnerungen aus eurer Vergangenheit oder aus euren Träumen. Denkt mal an eure Vergangenheit oder irgendwelche Spiele, die ihr immer gespielt habt." Levina dachte nach. Irgendwas in ihrem Kopf sagte ihr, dass sie die Antwort weiß, aber so ganz kam sie nicht darauf. "Urlaub…", sagte sie leise zu sich selbst und dachte weiter nach. Dann fiel es ihr auf einmal ein. "Ophelia, weißt du noch, dieser Park, in dem wir mal übernachtet hatten? Dort, wo der Lemur Mama die Hand auf den Schoß gelegt hatte? Serien…", Levina fiel der Name des Parks nicht mehr ein. Ophelia kam ihr zur Hilfe: "Du meinst den Serengeti-Park Ja, das muss es sein, das macht Sinn. Dort gab es dieses riesige Klettergerüst, das so hoch war, dass Papa sich auch nur so halb bis zur Spitze hochgetraut hatte." "Ja, stimmt", pflichtete Levina ihr bei. "Das ist es. „Levina, du bist genial." – "Du aber auch.“ -Als das Essen fast beendet war. Nur noch Levina und Ophelia aßen, da sie sehr langsam beim Essen waren, gingen Arx, Yassin und Ilyas vor die Tür. Nach ein paar Minuten kam Arx alleine zurück. "Wo sind unsere Cousins?", wollte Levina wissen. "Ich habe sie auf eine Mission geschickt. Sie sollen etwas holen, das uns später noch helfen könnte. Nach dem Essen setzen sich Levina, Ophelia, Arx und Bruno zusammen und überlegten, wohin sie nun gehen mussten "Der Hinweis ist eindeutig, wir müssen nach Deutschland, aber was müssen wir dort machen?", fragte Ophelia in die Runde. "Das hast du sehr gut bemerkt. Lasst uns nochmal alle Fakten sammeln", sagte Arx. "Der Hinweis lautet: 'Mutti auf Tuchfühlung mit Tieren beim größten Klettergerüst von Deutschland'. Die letzten Orte, an die wir gehen mussten, waren immer Erinnerungen aus eurer Vergangenheit oder aus euren Träumen. Denkt mal an eure Vergangenheit oder irgendwelche Spiele, die ihr immer gespielt habt. Levina dachte nach. Irgendwas in ihrem Kopf sagte ihr, dass sie die Antwort weiß, aber so ganz kam sie nicht darauf. "Urlaub...", sagte sie leise zu sich selbst und dachte weiter nach. Dann fiel es ihr auf einmal ein. "Ophelia, weißt du noch, dieser Park, in dem wir mal übernachtet hatten? Dort, wo der Lemur Mama die Hand auf den Schoß gelegt hatte? Serien...", Levina fiel der Name des Parks nicht mehr ein. Ophelia kam ihr zur Hilfe: "Du meinst den Serengeti-Park Ja das muss es sein, das macht Sinn. Dort gab es dieses riesige Klettergerüst, das so hoch war, dass Papa sich auch nur so halb bis zur Spitze hochgetraut hatte." "Ja, stimmt", pflichtete Levina ihr bei. "Das ist es. „Levina, du bist genial." – "Du aber auch.“ +Sie gingen hinaus. Als sie gerade draußen angekommen waren, konnten sie Fritz und Dietmar sehen, die sich durch die engen Gassen der Fachwerkhäuser zwängten. Sie wurden begleitet von 3 Kindern. Levina und Ophelia erkannten die drei sofort. Emelie, Milena und Emanuel. Die Verwandten aus Wildberg haben es also auch in das Erfundene Land geschafft. -Sie gingen hinaus. Als sie gerade draußen angekommen waren, konnten sie Fritz und Dietmar sehen, die sich durch die engen Gassen der Fachwerkhäuser zwängten. Sie wurden begleitet von 3 Kindern. Levina und Ophelia erkannten die drei sofort. Emelie, Milena und Emanuel. Ich, Verwandte aus Wildberg, haben es also auch in das Erfundene Land geschafft. - -Als Emanuel die beiden Mädchen entdeckte, rannte er los. "Da seid ihr ja. Uns wurde gesagt, dass wir euch helfen können." Die Kinder umarmten sich erstmal für eine kurze Zeit. "Ich finde es toll, dass wir wieder mal einen Fall für die Abenteuerkanzlei haben.", freute sich Emelie und umarmte Levina und Ophelia gleichzeitig. Gerade als Levina erklären wollte, wohin sie als Nächstes gehen mussten, öffnete sich ein Portal neben ihnen. "So, ich habe direkt angefangen, das Portal zu öffnen. Ihr könnt durch. „Hier, nehmt das mit", sagte Arx Kraml und reichte Levina sein Handy, mit dem er vorher telefoniert hatte. "Wenn ihr den Hinweis habt oder meine Teleportdienste braucht, dann ruft mich einfach an. Antenne rausziehen und unten aufklappen. Dann werde ich direkt angerufen.“ "Wo müssen sie denn hin?", brüllte Dietmar. "Alter Junge, jetzt lass die Kinder doch erstmal sehen, ob sie dort richtig sind. Los, Kinder, das Portal so lange offen zu halten, kostet mich extrem viele Magiepunkte. Ihr meldet euch, wenn ihr fertig seid", befahl Arx Kraml. "Kommst du denn nicht mit?", wollte Levina wissen. "Nein, ich muss mich noch um ein paar weitere Dinge kümmern. Und jetzt auf" +Als Emanuel die beiden Mädchen entdeckte, rannte er los. "Da seid ihr ja. Uns wurde gesagt, dass wir euch helfen können." Die Kinder umarmten sich erstmal für eine kurze Zeit. "Ich finde es toll, dass wir wieder mal einen Fall für die Abenteuerkanzlei haben", freute sich Emelie und umarmte Levina und Ophelia gleichzeitig. Gerade als Levina erklären wollte, wohin sie als Nächstes gehen mussten, öffnete sich ein Portal neben ihnen. "So, ich habe direkt angefangen, das Portal zu öffnen. Ihr könnt durch. „Hier, nehmt das mit", sagte Arx Kraml und reichte Levina sein Handy, mit dem er vorher telefoniert hatte. "Wenn ihr den Hinweis habt oder meine Teleportdienste braucht, dann ruft mich einfach an. Antenne rausziehen und unten aufklappen. Dann werde ich direkt angerufen.“ "Wo müssen sie denn hin?", brüllte Dietmar. "Jetzt lass die Kinder doch erstmal sehen, ob sie dort richtig sind. Los, Kinder, das Portal so lange offen zu halten, kostet mich extrem viele Magiepunkte. Ihr meldet euch, wenn ihr fertig seid", befahl Arx Kraml. "Kommst du denn nicht mit?", wollte Levina wissen. "Nein, ich muss mich noch um ein paar weitere Dinge kümmern. Und jetzt auf" Die Kinder gingen durch das Portal und standen auf einmal im Serengeti-Park. \ No newline at end of file diff --git a/src/15.md b/src/15.md index 4584f37..bb24b01 100644 --- a/src/15.md +++ b/src/15.md @@ -1,8 +1,9 @@ # Das Spielparadies -Die Kinder standen auf einem großen gepflasterten Platz. Auf einer Seite des Platzes Stand Haus, das entfernt an ein Haus einer afrikanischen Safari erinnerte. Auf der anderen Seite war ein Eingang zu kleinen Hütten, in dem Gäste des Parks übernachten können. Direkt daneben gab es ein Gehege mit Lemuren. "Los, dort müssen wir hin, dort war der Lemur, der meiner Mutter freundschaftlich die Hand auf den Schoß gelegt hatte", sagte Levina zu den anderen Kindern und lief los. Vor dem Eingang des Geheges schwebte die Zahl 0 in der Luft. "Hm, was das wohl bedeutet?", fragte Emelie in dir Gruppe. "Bestimmt nur wieder irgendwas Verrücktes, so wie alles hier verrückt ist", erwiderte Milena. Emanuel stürme voraus und wollte die Türe öffnen, aber sie bewegte sich keinen Spalt. Auf einmal ertönte die Stimme der Frau in der Luft: "Um durch dieses Tor zu gelangen, müsst ihr in diesem Park Spaß haben. Jede Aktion, die ihr ausführt, gibt euch Punkte. Bei 8000 Punkten dürft ihr durch das Tor." "Das soll die Aufgabe sein? Das ist ja kinderleicht", freute sich Levina. -Die Kinder stürmten los. "Kommt mit, ich zeige euch, wo wir damals geschlafen haben", rief Ophelia und rannte in die Richtung der Übernachtungshütten. Sie kamen zu einer kleinen Hütte, die wie ein halbes Fass aussah. "Dort drin hatten wir damals übernachtet und schaut mal, von hier kann man direkt in das Gehege schauen, in das wir müssen", erklärte Ophelia den anderen und zeigte hinter die Hütte. Die Kinder spähten in das Gehege. "Ich kann gar keine Lemuren sehen", sagte Milena enttäuscht. Auf einmal Sprang etwas Großes gegen den Zaun des Geheges und brüllte. Aber so plötzlich wie es aufgetaucht war, ist es auch wieder verschwunden. "What the heck? Was war das?", fragte Levina die Anderen. "Sah aus wie ein gestreifter Panther, nur viel größer", sagte Ophelia. "Es war ein Tiger, aber kein normaler Tiger. Mit unserer Fähigkeit *Auffassungsgabe* konnten wir es direkt erkennen", sagte Emelie. "Auffassungsgabe? Was ist das für eine Fähigkeit?", wollte Levina wissen. "Wir haben die Klasse Detektiv gewählt. Dadurch haben wir immer eine Fähigkeit aktiviert, die *Auffassungsgabe*. Damit fallen uns alle Details viel schneller auf, als euch. Und meine Auffassungsgabe hat mir mitgeteilt, dass es sich um einen schwarzen Riesentiger gehandelt hat", berichtete Emelie. Levina nahm sich vor ihre Fähigkeiten nochmal genau zu überprüfen, um ihre ganze Stärke nutzen zu können. "Und da sollen wir später rein?", stellte Emanuel fest. "Ja. Das schaffen wir schon irgendwie, jetzt lasst uns erstmal Spaß haben", sagte Levina. +Die Kinder standen auf einem großen gepflasterten Platz. Auf einer Seite des Platzes stand ein Haus, das entfernt an ein Haus einer afrikanischen Safari erinnerte. Auf der anderen Seite war ein Eingang zu einem Garten mit kleinen Hütten, in denen Gäste des Parks übernachten konnten. Direkt daneben gab es ein Gehege mit Lemuren. "Los, dort müssen wir hin, dort war der Lemur, der meiner Mutter freundschaftlich die Hand auf den Schoß gelegt hatte", sagte Levina zu den anderen Kindern und lief los. Vor dem Eingang des Geheges schwebte die Zahl 0 in der Luft. "Hm, was das wohl bedeutet?", fragte Emelie in die Gruppe. "Bestimmt nur wieder irgendwas Verrücktes, so wie alles hier verrückt ist", erwiderte Milena. Emanuel stürmte voraus und wollte die Türe öffnen, aber sie bewegte sich keinen Spalt. Auf einmal ertönte die Stimme der Frau in der Luft: "Um durch dieses Tor zu gelangen, müsst ihr in diesem Park Spaß haben. Jede Aktion, die ihr ausführt, gibt euch Punkte. Bei 8000 Punkten dürft ihr durch das Tor." "Das soll die Aufgabe sein? Das ist ja kinderleicht", freute sich Levina. -Die Kinder rannten in Richtung des Freizeitparks. "Wow ist das ein riesiges Klettergerüst", staunte Emanuel nicht schlecht, als sie vor einem Klettergerüst standen, dass in Hohe und Umfang, alle anderen Klettergerüste, die er bisher gesehen hatte, in den Schatten stellte. "Schaut mal ganz da oben auf der Spitze." Milena deutete auf die Spitze des Klettergerüstes. Oben auf der Spitze des Klettergerüstes schwebte die Zahl 200. "Kommt lasst uns hochklettern. Wer zuerst oben ist!", brüllte Levina und rannte los. Die Kinder kletterten Hoch. Zuerst kam Emelie an, da sie die Größte der Kinder ist, konnte sie auch deutlich schneller klettern. Kaum hatte sie die Spitze erreicht, ertönte die freundliche Frauenstimme: "200 Punkte erhalten". Als die anderen Kinder nach und nach die Spitze erreichten, gab es für jedes Kind die Punkte und die freundliche Frauenstimme ertönte. "Damit haben wir nun schon 1000 Punkte" stellte Emelie fest, als sie wieder heruntergeklettert waren. Die Kinder gingen tiefer in den Freizeitpark und hatten den Spaß ihres Lebens. Alleine in einem Freizeitpark ist halt etwas Besonderes, wenn man nirgendwo anstehen muss. Sie fuhren mit den Achterbahnen, dem Kettenkarussell und mit der Wildwasserbahn. Es gab sogar eine fahrt mit dem Schnellboot, das einen riesigen Ventilator hatte, um das Boot anzutreiben. Sie bekamen für jede Fahrt unterschiedliche Punkte. Als sie mit allem gefahren waren und den Park erkundet hatten, hatten sie einen Punktestand von 4000. "Wo sollen wir denn jetzt noch Punkte herbekommen?", wollte Milena wissen. Levina und Ophelia schauten sich an. "Das coolste habt ihr noch gar nicht gesehen. Kommt mit." Sie gingen auf die andere Seite des Parks. Dort wartete ein großer Bus mit Gitterstäben als Fenster auf sie. Als sie eingestiegen waren, fuhr der Bus automatisch los. "Wo bringt uns der Bus hin?", wollte Emanuel wissen. "Warte ab, du wirst es gleich sehen", sagte Levina und deutete nach vorne. Der Bus fuhr durch einen großen Bogen aus Holz. Als die Kinder durch den Bogen hindurchgefahren waren, schloss sich hinter ihnen ein großes Tor. Nun fuhren sie mit dem Bus durch eine große Wiese. Sie bogen um eine Ecke und auf einmal stand vor ihnen auf der Straße eine Giraffe. "Wow!" Die Kinder erstarrten. So nah waren sie einer Giraffe noch nie gekommen. Die Giraffe streckte ihre Zunge durch die Gitterstäbe. Emanuel und Levina fassten sie sofort an und mussten kichern. "Ih, das ist ganz schön glitschig", sagte Levina und lachte dabei. Sie fuhren durch den Park, und kamen dabei den Tieren sehr nahe. Sie sahen Elefanten, Affen, verschiedene Rehe, Nashörner und auch Wildkatzen. Bei den Löwen und Tigern war es etwas gruselig, aber durch die Gitterstäbe konnten die Tiere nicht an die Kinder herankommen. "Hat sich schon jemand Gedanken darüber gemacht, was wir mit dem schwarzen Riesentiger machen?", fragte Ophelia in die Runde? "Ehrlich gesagt nein. Bisher habe ich einfach nur den Tag genossen", sagte Milena und zog dabei den Kopf ein wenig ein. Am Ende ihrer Tiersafari hatten die Kinder 4000 Punkte erhalten und damit die erforderlichen 8000 Punkte erreicht. "Juhu. Auf geht's. Ich denke wir müssen uns jetzt auf einen Kampf vorbereiten", sagte Levina und zückte ihren Bogen. "Meinst du wirklich wir können gegen dieses Wesen kämpfen?", wollte Emelie wissen. Emanuel war da schon etwas pragmatischer und zog eine alten Revolver aus seinem Inventar. "Als Detektiv haben wir diese Waffe erhalten, die macht ordentlich Schaden." +Die Kinder stürmten los. "Kommt mit, ich zeige euch, wo wir damals geschlafen haben", rief Ophelia und rannte in die Richtung der Übernachtungshütten. Sie kamen zu einer kleinen Hütte, die wie ein halbes Fass aussah. "Dort drin hatten wir damals übernachtet und schaut mal, von hier kann man direkt in das Gehege schauen, in das wir müssen", erklärte Ophelia den anderen und zeigte hinter die Hütte. Die Kinder spähten in das Gehege. "Ich kann gar keine Lemuren sehen", sagte Milena enttäuscht. Auf einmal sprang etwas Großes gegen den Zaun des Geheges und brüllte. Aber so plötzlich, wie es aufgetaucht war, ist es auch wieder verschwunden. "What the heck? Was war das?", fragte Levina die Anderen. "Sah aus wie ein gestreifter Panther, nur viel größer", sagte Ophelia. "Es war ein Tiger, aber kein normaler Tiger. Mit unserer Fähigkeit *Auffassungsgabe* konnten wir es direkt erkennen", sagte Emelie. "Auffassungsgabe? Was ist das für eine Fähigkeit?", wollte Levina wissen. "Wir haben die Klasse Detektiv gewählt. Dadurch haben wir immer eine Fähigkeit aktiviert, die *Auffassungsgabe*. Damit fallen uns alle Details viel schneller auf als euch. Und meine *Auffassungsgabe* hat mir mitgeteilt, dass es sich um einen schwarzen Riesentiger gehandelt hat", berichtete Emelie. Levina nahm sich vor, ihre Fähigkeiten nochmal genau zu überprüfen, um ihre ganze Stärke nutzen zu können. "Und da sollen wir später rein?", stellte Emanuel fest. "Ja. Das schaffen wir schon irgendwie, jetzt lasst uns erstmal Spaß haben", sagte Levina. -Die Kinder zur Tür. Dort wo vorher noch die Zahl Null in der Luft schwebte, schwebte nun die Zahl 8000. Als die Kinder der Zahl näherkamen explodierte die Zahl wie ein Feuerwerk und die Tür öffnete sich einen kleinen Spalt. "Dann mal los" sagte Levina und trat als erste durch die Tür, während sie einen Pfeil auf die Sehen legte und spannte. \ No newline at end of file +Die Kinder rannten in Richtung des Freizeitparks. "Wow, ist das ein riesiges Klettergerüst", staunte Emanuel nicht schlecht, als sie vor einem Klettergerüst standen, das in Höhe und Umfang alle anderen Klettergerüste, die er bisher gesehen hatte, in den Schatten stellte. "Schaut mal ganz da oben auf der Spitze." Milena deutete auf die Spitze des Klettergerüstes. Oben auf der Spitze schwebte die Zahl 200. "Kommt, lasst uns hochklettern. Wer zuerst oben ist!", brüllte Levina und rannte los. Die Kinder kletterten hoch. Zuerst kam Emelie an. Da sie die Größte der Kinder ist, konnte sie auch deutlich schneller klettern. Kaum hatte sie die Spitze erreicht, ertönte die freundliche Frauenstimme: "200 Punkte erhalten". Als die anderen Kinder nach und nach die Spitze erreichten, gab es für jedes Kind die Punkte und die freundliche Frauenstimme ertönte. "Damit haben wir nun schon 1000 Punkte", stellte Emelie fest, als sie wieder heruntergeklettert waren. Die Kinder gingen tiefer in den Freizeitpark und hatten den Spaß ihres Lebens. Alleine in einem Freizeitpark ist halt etwas Besonderes, wenn man nirgendwo anstehen muss. Sie fuhren mit den Achterbahnen, dem Kettenkarussell und mit der Wildwasserbahn. Es gab sogar eine Fahrt mit dem Schnellboot, das einen riesigen Ventilator hatte, um das Boot anzutreiben. Sie bekamen für jede Fahrt unterschiedliche Punkte. Als sie mit allem gefahren waren und den Park erkundet hatten, hatten sie einen Punktestand von 4000. "Wo sollen wir denn jetzt noch Punkte herbekommen?", wollte Milena wissen. Levina und Ophelia schauten sich an. "Das Coolste habt ihr noch gar nicht gesehen. Kommt mit." Sie gingen auf die andere Seite des Parks. Dort wartete ein Bus mit Gitterstäben als Fenstern auf sie. Als sie eingestiegen waren, fuhr der Bus automatisch los. "Wo bringt uns der Bus hin?", wollte Emanuel wissen. "Warte ab, du wirst es gleich sehen", sagte Levina und deutete nach vorne. Der Bus fuhr durch einen großen Bogen aus Holz. Als die Kinder durch den Bogen hindurchgefahren waren, schloss sich hinter ihnen ein großes Tor. Nun fuhren sie mit dem Bus durch eine große Wiese. Sie bogen um eine Ecke und auf einmal stand vor ihnen auf der Straße eine Giraffe. "Wow!" Die Kinder erstarrten. So nah waren sie einer Giraffe noch nie gekommen. Die Giraffe streckte ihre Zunge durch die Gitterstäbe. Emanuel und Levina fassten sie sofort an und mussten kichern. "Ih, das ist ganz schön glitschig", sagte Levina und lachte dabei. Sie fuhren durch den Park und kamen dabei den Tieren sehr nahe. Sie sahen Elefanten, Affen, verschiedene Rehe, Nashörner und auch Wildkatzen. Bei den Löwen und Tigern war es etwas gruselig, aber durch die Gitterstäbe konnten die Tiere nicht an die Kinder herankommen. "Hat sich schon jemand Gedanken darüber gemacht, was wir mit dem schwarzen Riesentiger machen?", fragte Ophelia in die Runde. "Ehrlich gesagt nein. Bisher habe ich einfach nur den Tag genossen", sagte Milena und zog dabei den Kopf ein wenig ein. Am Ende ihrer Tiersafari hatten die Kinder 4000 Punkte erhalten und damit die erforderlichen 8000 Punkte erreicht. "Juhu. Auf geht's. Ich denke, wir müssen uns jetzt auf einen Kampf vorbereiten", sagte Levina und zückte ihren Bogen. "Meinst du wirklich, wir können gegen dieses Wesen kämpfen?", wollte Emelie wissen. Emanuel war da schon etwas pragmatischer und zog einen alten Revolver aus seinem Inventar. "Als Detektive haben wir diese Waffe erhalten, die macht ordentlich Schaden." + +Die Kinder liefen zur Tür des Geheges. Dort, wo vorher noch die Zahl Null in der Luft schwebte, schwebte nun die Zahl 8000. Als die Kinder der Zahl näherkamen, explodierte die Zahl wie ein Feuerwerk und die Tür öffnete sich einen kleinen Spalt. "Dann mal los", sagte Levina und trat als Erste durch die Tür, während sie einen Pfeil auf die Sehne legte und spannte. \ No newline at end of file diff --git a/src/16.md b/src/16.md index ae83b50..2182441 100644 --- a/src/16.md +++ b/src/16.md @@ -1,6 +1,7 @@ # Das perfekte Team -Levina betrat das Gehege. Es war quasi eine Kuppel, aus der auch keine Vögel herausfliegen konnten. Innen war gab es einen Pfad der links und rechts von einer Wiese umgeben war. Der Rasen war schön gemäht, jedoch kam nach drei Meter dichtes Gestrüpp. "Ich kann ihn nicht sehen", sagte Levina. "Achtung hinter dir", schrie Emelie da auf einmal. Levina rollte sich instinktiv ab, während sie sich umdrehte. Hinter ihr war nichts. Sie wollte gerade bei ihrer Cousine beschweren, als knapp über ihr ein riesiges Maul eines Tigers erschien und über sie hinweg sprang. "Was war das?", brüllte Ophelia. "Der Tiger ist einfach aus dem Nichts aufgetaucht." "Stimmt gar nicht, ich konnte ihn die ganze Zeit sehen und hatte mich gewundert, warum Levina so nah an ihn rangeht und ihm dann sogar noch den Rücken zudreht", sagte Emanuel verwundert. "Manu, das muss an unserer Auffassungsgabe liegen.", ergänzte Emelie. "Auf jeden Fall. Für mich war der Tiger einfach unsichtbar", bestätigte Levina. "Super das wir euch dabeihaben". Levina erhob sich blitzschnell aus dem Dreck und blickte sich nervös um. "Können wir das später besprechen? Wo steckt dieses Ding?", wollte sie von den anderen wissen. Emelie, Milena und Emanuel blickten sich im Gehege um. "Dort Levina, auf 3 Uhr", rief Emanuel Levina zu. Levina dachte kurz nach wie die Uhr aussieht und drehte sich dann schnell nach rechts. Sie konnte den Tiger nicht richtig sehen, aber vor ihr in der Luft war ein Flimmern zu sehen, wie man es im Sommer über einer Straße sehen konnte. "Dir zeig ich's", sagte Levina und benutzte ihre neue Fähigkeit 3-fach Pfeil. Sie schoss ihren Pfeil ab, den sie auf der Sehne des Bogens gespannt hatte. In der Luft verwandelte sich der Pfeil in 3 Pfeile, die alle direkt den unsichtbaren Tiger trafen, der durch den die Treffer kurz sichtbar wurde. Der Tiger war mindestens so groß wie ein Pferd. So ein gewaltiges und zugleich majestätisches Tier hatte Levina noch nie gesehen. Die Schwarzen und weißen streifen glänzten leicht im Licht der Sonne. Der Tiger sprang auf Levina los, da sie ihn nun jedoch sehen konnte, war es kein Problem für sie auszuweichen. Sie rollte sich ab, spannte den Bogen erneut und feuerte ab. Der Tiger hatte seine Lektion auch gelernt und wich dem Pfeil blitzschnell aus. Wieder verschwand der Tiger. "Wo ist er jetzt schon wieder hin?", schrie Levina, der das Katz-und-Maus-Spiel langsam auf die Nerven ging. "Wir können ihn auch gerade nicht sehen", sagte Milena. "Was ist eigentlich mit Ophelia auf einmal los? Die steht hier wie angewurzelt und hat die Augen zu." "Sie bereitet einen mächtigen Zauber vor, ihr müsst sie schützen", erklärte Levina, während sie wieder das Luftflimmern suchte. Levina erblickte es, hinter den anderen Kindern, die alle in ihre Richtung geschaut hatten. Sie schoss ohne zu zögern ihren Pfeil ab. Wieder traf sie den Tiger, der dadurch sichtbar wurde. "Achtung, rief sie den anderen Kindern zu." Emanuel, Milena und Emelie drehten sich um und schossen mit ihren Detektivrevolvern auf den Tiger. Das gefiel dem Tiger überhaupt nicht und er zog sich erneut zurück. Dieses Mal hatte er es wieder auf Levina abgesehen, aber die 3 Detektive waren nach ihren Schüssen wohl nicht in der Lage ihre *Auffassungsgabe* zu verwenden und konnten sie nicht vorwarnen. Der Tiger erschien und Levina konnte sich gerade noch zur Seite hechten. Er erwischte jedoch ihren Oberschenkel und drei fette Kratze zogen sich über Levinas Bein. Nach der Landung drehte sich der Tiger blitzschnell um, um den Moment der Verletzten Waldläuferin auszunutzen und griff erneut an. Levina, tatsächlich von ihren Kratzern etwas eingeschränkt sah den Tiger auf sich zuspringen und konnte sich nicht richtig bewegen. Sie dachte nun sei es mit ihr vorbei, als auf einmal vom Himmel riesige Eissplitter vielen und den Tiger nicht nur trafen, sondern auch noch verlangsamten. Ophelia war mit dem Wirken ihres Zaubers fertig. Durch den Zauber schaffte Levina es im letzten Moment auszuweichen. Der Tiger war nun durch das Eis etwas eingefroren und dadurch langsamer und zog sich erstmal zurück. Levina nutze die Chance und sang: "Heile heile Gänschen" und streichelte dabei über ihr Bein. "Bist du nun vollkommen übergeschnappt?", fragte Milena. "Nein schaut, sie kann sich heilen", sagte da Ophelia, die nun nach ihrem Zauber wieder sprechen konnte. Levinas wunden schlossen sich nach dem Lied direkt und sie war wieder so gewandt wie davor. -Der Kampf zog sich lange hin und wiederholte sich immer wieder. Die Kinder mit der Detektivklasse warnten Levina, wenn der Tiger sie anspringen wollte. Sie schoss Pfeile auf ihn. Danach versuchte er es bei den anderen Kindern wodurch sie eine kurze Zeit ihre *Auffassungsgabe* verloren und Levina quasi blind gegen den Tiger kämpfen musste. Doch in dieser Zeit war auch Ophelia wieder mit dem Zaubern fertig und verlangsamte den Tiger. Dieses Schema wurde mehrere Male wiederholt, bis Levina laut sagte "Das kann doch nicht sein, wie viele Lebenspunkte hat dieses Monstrum?" Da kam ihr plötzlich eine Idee und sie erinnerte sich an ihre Fähigkeiten. Sie steckte den Bogen weg und öffnete ihre Arme, so als wollte sie den Tiger umarmen. "Levina pass auf", brüllte Ophelia da. Doch Levina blieb einfach mit offenen Armen stehe, der Tiger sprang sie an. Für Levina verging die Zeit wie in Zeitlupe. Sie konnte sehen, wie der Tiger langsam auf sie zugeflogen kam. Von seinen spitzen Zähnen tropfte Sabber und die Krallen waren so groß wie Finger eines Erwachsenen. Kurz bevor der Tiger sie erreichte, machte sie einen kleinen Schritt auf ihn. Ophelia konnte sehen, wie der riesige Tiger auf ihre kleine Schwester zuflog und sie dann unter sich begraben. "Levina, nein!", schrie sie voller Panik. Das kann doch nicht sein, da wird ihre Schwester vor ihren Augen von einem Tiger verspeist. Der Tiger erhob sich und Ophelia konnte einen Blick auf ihre Schwester werfen. Der Tiger senkte wieder den Kopf öffnete sein Maul und die Kinder konnten hören, wie Levina auf einmal lachte. "Moment, was passiert hier?", wollte Ophelia wissen. Über dem Tiger erschien auf einmal ein Name, so wie über bei allen anderen Bewohnern des *Erfundenen Landes*. +Levina betrat das Gehege. Es war quasi eine Kuppel, aus der auch keine Vögel herausfliegen konnten. Innen gab es einen Pfad, der links und rechts von einer Wiese umgeben war. Der Rasen war schön gemäht, jedoch kam nach drei Metern dichtes Gestrüpp. "Ich kann ihn nicht sehen", sagte Levina, während sie weiter in das Gehege schritt. "Achtung hinter dir", schrie Emelie da auf einmal. Levina rollte sich instinktiv ab, während sie sich umdrehte. Hinter ihr war nichts zu sehen. Sie wollte sich gerade bei ihrer Cousine beschweren, als knapp über ihr ein riesiges Maul eines Tigers erschien und über sie hinweg sprang. "Was war das?", brüllte Ophelia. "Der Tiger ist einfach aus dem Nichts aufgetaucht." "Stimmt gar nicht, ich konnte ihn die ganze Zeit sehen und hatte mich gewundert, warum Levina so nah an ihn rangeht und ihm dann sogar noch den Rücken zudreht", sagte Emanuel verwundert. "Manu, das muss an unserer *Auffassungsgabe* liegen", ergänzte Emelie. "Auf jeden Fall. Für mich war der Tiger einfach unsichtbar", bestätigte Levina. "Super, dass wir euch dabeihaben.“ Levina erhob sich blitzschnell aus dem Dreck und blickte sich nervös um. "Können wir das später besprechen? Wo steckt dieses Ding?", wollte sie von den anderen wissen. Emelie, Milena und Emanuel blickten sich im Gehege um. "Dort Levina, auf 3 Uhr", rief Emanuel Levina zu. Levina dachte kurz nach, wie die Uhr aussieht, und drehte sich dann schnell nach rechts. Sie konnte den Tiger nicht richtig sehen, aber vor ihr in der Luft war ein Flimmern zu erkennen, wie man es im Sommer über einer heißen Straße sehen konnte. "Dir zeig ich's", sagte Levina und benutzte ihre neue Fähigkeit Dreifachpfeil. Sie schoss den Pfeil ab, den sie auf der Sehne des Bogens gespannt hatte. In der Luft verwandelte sich der Pfeil in drei Pfeile, die alle direkt den unsichtbaren Tiger trafen, der durch den Treffer kurz sichtbar wurde. Der Tiger war mindestens so groß wie ein Pferd. So ein gewaltiges und zugleich majestätisches Tier hatte Levina noch nie gesehen. Die schwarzen und weißen Streifen glänzten leicht im Licht der Sonne. Der Tiger sprang auf Levina los. Da sie ihn nun jedoch sehen konnte, war es kein Problem für sie, auszuweichen. Sie rollte sich ab, spannte den Bogen erneut und feuerte ab. Der Tiger hatte seine Lektion auch gelernt und wich dem Pfeil blitzschnell aus. Wieder verschwand der Tiger. "Wo ist er jetzt schon wieder hin?", schrie Levina, der das Katz-und-Maus-Spiel langsam auf die Nerven ging. "Wir können ihn gerade auch nicht sehen", sagte Milena. "Was ist eigentlich mit Ophelia auf einmal los? Die steht hier wie angewurzelt und hat die Augen zu." "Sie bereitet einen mächtigen Zauber vor, ihr müsst sie schützen", erklärte Levina, während sie wieder das Luftflimmern suchte. Levina erblickte es, hinter den anderen Kindern, die alle in ihre Richtung geschaut hatten. Sie schoss ohne zu zögern ihren Pfeil ab. Wieder traf sie den Tiger, der dadurch sichtbar wurde. "Achtung", rief sie den anderen Kindern zu. Emanuel, Milena und Emelie drehten sich um und schossen mit ihren Detektivrevolvern auf den Tiger. Das gefiel dem Tiger überhaupt nicht und er zog sich erneut zurück. Dieses Mal hatte er es wieder auf Levina abgesehen, aber die drei Detektive waren nach ihren Schüssen wohl nicht in der Lage, ihre *Auffassungsgabe* zu verwenden, und konnten sie nicht vorwarnen. Der Tiger erschien und Levina konnte sich gerade noch zur Seite schmeißen und den Krallen des Tigers entgehen. Er erwischte sie jedoch an ihrem Oberschenkel und drei fette Kratzer zogen sich über Levinas Bein. Nach der Landung drehte sich der Tiger blitzschnell um, um den Moment der verletzten Waldläuferin auszunutzen, und griff erneut an. Levina, tatsächlich von ihren Kratzern etwas eingeschränkt, sah den Tiger auf sich zuspringen, konnte sich jedoch nicht richtig bewegen. Sie dachte, nun sei es mit ihr vorbei, als auf einmal vom Himmel riesige Eissplitter fielen und den Tiger nicht nur trafen, sondern auch noch verlangsamten. Ophelia war mit dem Wirken ihres Zaubers fertig. Durch den Zauber schaffte Levina es, im letzten Moment auszuweichen. Der Tiger war nun durch das Eis etwas eingefroren und dadurch langsamer und zog sich erstmal zurück. Levina nutzte die Chance und sang: "Heile heile Gänschen" und streichelte dabei über ihr Bein. "Bist du nun vollkommen übergeschnappt?", fragte Milena. "Nein, schaut, sie kann sich heilen", erklärte Ophelia, die nun nach ihrem Zauber wieder sprechen konnte. Levinas' Wunden schlossen sich und sie war wieder so beweglich wie zuvor. -"Leute ihr könnte aufhören zu kämpfen", sagte Levina auf einmal und erhob sich. "Darf ich euch vorstellen: Katzi, mein gezähmtes Tier", sagte sie stolz, während sie auf den Rücken des gewaltigen Tigers stieg. "Er ist jetzt unser Freundin." \ No newline at end of file +Der Kampf zog sich lange hin und wiederholte sich immer wieder. Die Kinder mit der Detektivklasse warnten Levina, wenn der Tiger sie anspringen wollte. Sie schoss Pfeile auf ihn. Danach versuchte er es bei den anderen Kindern, wodurch sie eine kurze Zeit ihre *Auffassungsgabe* verloren und Levina quasi blind gegen den Tiger kämpfen musste. Doch in dieser Zeit war auch Ophelia wieder mit dem Zaubern fertig und verlangsamte den Tiger. Dieses Schema wurde mehrere Male wiederholt, bis Levina laut sagte: "Das kann doch nicht sein, wie viele Lebenspunkte hat dieses Monstrum?" Da kam ihr plötzlich eine Idee und sie erinnerte sich an ihre Fähigkeiten. Sie steckte den Bogen weg und öffnete ihre Arme, so als wollte sie den Tiger umarmen. "Levina, pass auf!", brüllte Ophelia da. Doch Levina blieb einfach mit offenen Armen stehen, der Tiger sprang sie an. Für Levina verging die Zeit wie in Zeitlupe. Sie konnte sehen, wie der Tiger langsam auf sie zugeflogen kam. Von seinen spitzen Zähnen tropfte Sabber und die Krallen waren so groß wie Finger eines Erwachsenen. Kurz bevor der Tiger sie erreichte, machte sie einen kleinen Schritt auf ihn zu. Ophelia konnte sehen, wie der riesige Tiger auf ihre kleine Schwester zuflog und sie dann unter sich begrub. "Levina, nein!", schrie sie voller Panik. Das kann doch nicht sein, da wird ihre Schwester vor ihren Augen von einem Tiger verspeist. Der Tiger erhob sich und Ophelia konnte einen Blick auf ihre Schwester werfen. Der Tiger senkte wieder den Kopf, öffnete sein Maul und die Kinder konnten hören, wie Levina auf einmal lachte. "Moment, was passiert hier?", wollte Ophelia wissen. Über dem Tiger erschien auf einmal ein Name, so wie über allen anderen Bewohnern des *Erfundenen Landes*. + +"Leute, ihr könnt aufhören zu kämpfen", sagte Levina auf einmal und erhob sich. "Darf ich euch vorstellen: Katzi, mein gezähmtes Tier", sagte sie stolz, während sie auf den Rücken des gewaltigen Tigers stieg. "Sie ist jetzt unsere Freundin." \ No newline at end of file diff --git a/src/17.md b/src/17.md index 47b5ab6..8814855 100644 --- a/src/17.md +++ b/src/17.md @@ -2,8 +2,9 @@ ![](kapitel17.png) -Die Kinder standen in einigem Abstand zu Levina und dem Tiger *Katzi*. Sie starrten Levina ungläubig an und wussten nicht so recht, ob das nun echt ist, oder Levina den Verstand verloren hat. Aber der Tiger schien auf einmal nicht mehr so angriffslustig wie zuvor. Emanuel näherte sich langsam dem Tiger. "Komm schon. Streichel mal sein Fell. Sie ist super weich", sprach Levina ihrem Cousin Mut zu. Emanuel näherte sich der Tiger von der Seite. Als er ihn fast erreicht hatte, drehte der Tiger sich auf einmal zu ihm um und schritt auf ihn zu und drückte seinen Kopf gegen den von Emanuel. Ein kleines lautes "Ah" konnte Emanuel noch hervorbringen, dann erstarrte er kurz. Die anderen Kinder konnten von der Ferne sehen, der Riesentiger, wie eine Katze seinen Kopf an Emanuels Kopf rieb. "Sie mag dich", sagte Levina und stieg vom Rücken des riesigen Tigers. Die anderen Kinder kamen auch angelaufen. Ophelia streckte vorsichtig die Hand aus, zog sie dann jedoch blitzschnell zurück als der Tiger sich bewegte. Levina ging zu ihrer Schwester, nahm die Hand und führte sie auf das weiche Fell des Tigers. "Keine Sorge, sie wird keinen von meinen Freunden etwas tun", erklärte Levina. "Wow ist er weich", murmelte Ophelia. "Sie", sagte Levina, "es ist eine junge Dame." "Was ist hier passiert?", fragte Emelie endlich die Frage, die allen Kindern auf der Zunge lag. "Nachdem ihr von eurer Fähigkeit *Auffassungsgabe* gesprochen hattet", fing Levina ihre Erklärung an, "Habe ich mich nochmal mit meinen Fähigkeiten auseinandergesetzt und ja, ich habe die Fähigkeit *Zähmen*. Da dachte ich mir, vielleicht ist ein schwarzer Riesentiger genau das Tier, bei dem ich meine Fähigkeit ausprobieren möchte." "Ah so ist das also", sagte Milena und während sie die Hand am Kinn hielt. "Und was kannst du jetzt mit dem Tiger machen?", wollte sie von Levina wissen. "Nun, wenn ich es richtig verstehe ist sie mein treuer Begleiter. Ich kann sie jederzeit Rufen und sie steigt genauso im Level auf wie ich", antwortete Levina auf die Frage. "Außerdem kann ich mit ihr sprechen" "Du kannst was?" Emanuel war total verblüfft über das, was er gehört hatte. "Ich hab dich gar nicht mit ihm reden hören" "Nicht mit ihm, mit ihr", erwiderte Levina und musste kichern. "Es ist schwer zu verstehen, ich kann einfach denken uns sie antwortet mir, so als würde ich mich mit ihr unterhalten." Ophelia war total fasziniert und auch ein wenig eifersüchtig, aber sie gönnte ihrer Schwester diese coole Fähigkeit. "Und was sagt sie gerade?", wollte sie von ihrer Schwester wissen. "Sie sagt, dass ihr alle nach guten Personen riecht und dass sie sich für den Angriff entschuldigt, sie wusste nicht, dass wir so nett sind." +Die Kinder standen in einigem Abstand zu Levina und dem Tiger Katzi. Sie starrten Levina ungläubig an und wussten nicht so recht, ob das nun echt ist oder Levina den Verstand verloren hat. Aber der Tiger schien auf einmal nicht mehr so angriffslustig wie zuvor. Emanuel näherte sich langsam dem Tiger. "Komm schon. Streichel mal ihr Fell. Sie ist superweich", sprach Levina ihrem Cousin Mut zu. Emanuel näherte sich dem Tiger von der Seite. Als er ihn fast erreicht hatte, drehte der Tiger sich auf einmal zu ihm um und schritt auf ihn zu und drückte seinen Kopf gegen den von Emanuel. Ein kleines, lautes "Ah" konnte Emanuel noch hervorbringen, dann erstarrte er kurz. Die anderen Kinder konnten von der Ferne sehen, wie der Riesentiger, wie eine Katze, seinen Kopf an Emanuels Kopf rieb. "Sie mag dich", sagte Levina und stieg vom Rücken des riesigen Tigers. Die anderen Kinder kamen auch angelaufen. Ophelia streckte vorsichtig die Hand aus, zog sie dann jedoch blitzschnell zurück, als der Tiger sich bewegte. Levina ging zu ihrer Schwester, nahm die Hand und führte sie auf das weiche Fell des Tigers. "Keine Sorge, sie wird keinen von meinen Freunden etwas tun", erklärte Levina. "Wow, ist er weich", murmelte Ophelia. "Sie", sagte Levina, "es ist eine junge Dame." "Was ist hier passiert?", fragte Emelie endlich die Frage, die allen Kindern auf der Zunge lag. "Nachdem ihr von eurer Fähigkeit, *Auffassungsgabe*, gesprochen hattet", fing Levina ihre Erklärung an, "habe ich mich nochmal mit meinen Fähigkeiten auseinandergesetzt und ja, ich habe die Fähigkeit *Tierzähmen*. Da dachte ich mir, vielleicht ist ein schwarzer Riesentiger genau das Tier, bei dem ich meine Fähigkeit ausprobieren möchte." "Ah, so ist das also", sagte Milena und hielt die Hand am Kinn. "Und was kannst du jetzt mit dem Tiger machen?", wollte sie von Levina wissen. "Nun, wenn ich es richtig verstehe, ist sie meine treue Begleiterin. Ich kann sie jederzeit rufen und sie steigt genauso im Level auf wie ich", antwortete Levina auf die Frage. "Außerdem kann ich mit ihr sprechen." "Du kannst was?" Emanuel war total verblüfft über das, was er gehört hatte. "Ich hab dich gar nicht mit ihm reden hören. "Nicht mit ihm, mit ihr", erwiderte Levina und musste kichern. "Es ist schwer zu erklären, ich kann einfach denken und sie antwortet mir, so als würde ich mich mit ihr unterhalten." Ophelia war total fasziniert und auch ein wenig eifersüchtig, aber sie gönnte ihrer Schwester diese coole Fähigkeit. "Und was sagt sie gerade?", wollte sie von ihrer Schwester wissen. "Sie sagt, dass ihr alle nach guten Personen riecht und dass sie sich für den Angriff entschuldigt, sie wusste nicht, dass wir so nett sind." -Auf einmal ertönte die Stimme der freundlichen Frau: "Der Tiger ist besi si si krz." Die Stimme wurde zu einem kratzen und die Kinder konnten nichts mehr verstehen. "Fehler! Starte Korrektur." Die Kinder schauten sich verblüfft an. "Was ist hier gerade passiert?", wollte Levina wissen. "Vielleicht hätten wir den Tiger besiegen und nicht zähmen sollen und das Programm weiß nun nicht mehr, wie es weitermachen soll", antwortete Ophelia. "Der Tiger wurde überwunden", ertönte die Stimme erneut. Vor Levina erschien in strahlenden Licht ein weiterer Hinweis. Sie schnappte sich den Hinweis aus der Luft und fing direkt an vorzulesen. "Es endet dort, wo alles angefangen hat", las sie vor und schaute in die Runde. "Was soll das nun schon wieder bedeuten?", fragte sie die anderen Kinder. "Ich weiß es nicht, aber lasst uns doch irgendwo hinsetzen und mal darüber nachdenken", schlug Ophelia vor. Die Kinder nickten und verließen das Gehege in Richtung dem Platz, von dem sie gekommen sind. "Das ist das Restaurant, vielleicht finden wir dort was zum Knabbern. Mit Knabbereien kann ich immer besser knobeln", sagte Emelie. Sie nahmen sich im Restaurant Chips, Donuts, Popcorn und jedes der Kinder nahm sich noch ein Softeis und ein Slush. Sie setzten sich raus auf die Terrasse von wo aus man die Tiere im Park beobachten konnte. "Es endet dort, wo alles angefangen hat", wiederholte Emelie das Rätsel. "Vielleicht in einem Kreis. Fällt euch ein Kreis ein?", schlug sie vor. "Warum denn ein Kreis, wie kommst du denn da drauf?", fragte Milena. "Nun, ein Kreis endet dort, wo er angefangen hat" "Ah du hast recht, gute Idee." Milena wandte sich an ihre Cousinen: "Wisst ihr von einem Kreis, zu dem wir gehen sollten?" "Ähm, nein?", antwortete Levina etwas überrannt. "Ah, vielleicht auch der Ursprung, aber was könnte mit Ursprung gemeint sein", dachte Emelie laut nach. "Ah ich hab es", sagte da auf einmal Emanuel, "A" Die anderen Kinder schauten ihn verwirrt an. "A?", fragte Milena. "Ja, wenn man das Alphabet in einem Kreis aufschreibt, so kommt man, wenn man am Anfang ist, wieder an den Ursprung, also an den Start. Zu A", erklärte Emanuel. "Interessante Idee, aber sie erweitert die Kreis-Ursprungthematik nur", sagte Emelie. Die drei Kinder mit der Detektivklasse sprudelten nur so vor Ideen und wollten das Rätsel unbedingt knacken. Auf einmal war es still und Levina fühlte sich irgendwie unwohl. Keiner sagte mehr etwas und Emelie, Emanuel und Milena blickten Ophelia und Levina erwartungsvoll an. Ophelia brachte ein langgezogenes "Ja?" heraus. "Was sind eure Gedanken", sagten die drei so schnell, dass Levina und Ophelia zusammenzuckten. "Ja also", erwiderte Levina, "die letzten Rätsel hatten eigentlich etwas mit uns zu tun." "Genau, vielleicht meinen sie ja sowas, wie unseren Geburtsort? Oder dort wo unsere Eltern geheiratet haben?", ergänzte Ophelia. "Wo seid ihr geboren und wo haben eure Eltern geheiratet?", frage Milena. "Ja also geboren sind wir beide in Böblingen und wo unsere Eltern geheiratet haben, weiß ich nicht. Das waren nur meine ersten Einfälle, als ich das Rätsel gehört hatte", sagte Ophelia. "Böblingen ist aber eine riesige Stadt, wo sollen wir dort anfangen zu suchen." Ophelia stieg nun ebenfalls lautstark in die Diskussion ein. -Levina hatte eine Idee, aber sie war sich nicht ganz sicher. Leise und vorsichtig sagte sie: "Ich hab eine Idee.", aber sie kam nicht richtig zu Wort und keiner beachtete sie. Sie versuchte es noch ein paar mal, aber keiner hörte ihr zu. Levina war sich nun ziemlich sicher, dass sie die Lösung des Rätsels gefunden hatte, aber wie sollte sie sich in dieser Gruppe Gehör verschaffen. Frustriert, schaute sie sich um. Irgendwie musste sie sich Gehör verschaffen. Sie wollte gerade aufgeben, als Katzi sie von hinten mit ihrem Kopf anstupste. "Kannst du mir vielleicht helfen?", dachte Levina und Katzi antwortete ihr, dass die anderen vielleicht ein wenig erschrecken werden. "Das ist egal, bitte ich muss meine Gedanken aussprechen und sie müssen mir zuhören." Katzi antwortete ihr, dass sie sich kurz die Ohren zuhalten sollte. Levina presste die Hände auf die Ohren und konnte direkt danach ein Brüllen hören, dass selbst durch ihre verschlossenen Ohren noch sehr laut zu hören war. Die anderen Kinder verstummten und blickten Katzi mit großen Augen an und damit direkt zu Levina. "Danke." dachte Levina mit einem Schmunzeln auf den Lippen und Katzi antwortet mit einem kleinen knurren. "Ich habe eine Idee, ich weiß leider nicht ganz genau wo, aber zusammen mit euch finden wir es heraus", fing Levina an, "Wisst ihr noch vor 3 Jahren auf Ophelias Geburtstag? Auf dem Spielplatz, als wir verstecke gespielt haben und diese Höhle unter dem Klettergerüst gefunden hatten. Dort haben wir die Abenteuerkanzlei gegründet, dort sind wir ins *Verborgene Land* gefallen. Dort hat unser erstes Abenteuer angefangen, und vielleicht endet dort unser zweites Abenteuer?" Sie schaute erwartungsvoll in die Runde. Ophelias Mundwinkel zuckten nach oben, bevor sie schrie: "Levina, du bist genial. Das muss es sein. Aber warum weißt du dann nicht wo es ist?" "Na ja, ich war damals drei Jahre alt. Ich kann mich leider nicht erinnern, wo dieser Spielplatz war", sagte sie verlegen. "Ach so", antwortete Ophelia, "wenn es nur das ist? Das war damals auf dem Spielplatz beim Krankenhaus." Ophelia schüttelte den Kopf. "Man so genial Levina." freute sie sich. Levina wurde ein wenig rot. Die anderen Kinder schlugen mit Levina ein. "Danke", sagte sie und streichelte Katzi über den riesigen Kopf. \ No newline at end of file +Auf einmal ertönte die Stimme der freundlichen Frau: "Der Tiger ist besi si si krz." Die Stimme wurde zu einem Kratzen und die Kinder konnten nichts mehr verstehen. "Fehler! Starte Korrektur." Die Kinder schauten sich verblüfft an. "Was ist hier gerade passiert?", wollte Levina wissen. "Vielleicht hätten wir den Tiger besiegen und nicht zähmen sollen und das Programm weiß nun nicht mehr, wie es weitermachen soll", antwortete Ophelia. "Fehler korrigiert. Der Tiger wurde überwunden", ertönte die Stimme erneut. Vor Levina erschien im strahlenden Licht ein weiterer Hinweis. Sie schnappte sich den Hinweis aus der Luft und fing direkt an vorzulesen. "Es endet dort, wo alles angefangen hat", las sie vor und schaute in die Runde. "Was soll das nun schon wieder bedeuten?", fragte sie die anderen Kinder. "Ich weiß es nicht, aber lasst uns doch irgendwo hinsetzen und mal darüber nachdenken", schlug Ophelia vor. Die Kinder nickten und verließen das Gehege in Richtung des Platzes, von dem sie gekommen waren. "Das ist das Restaurant, vielleicht finden wir dort etwas zum Knabbern. Mit Knabbereien kann ich immer besser knobeln", sagte Emelie. Sie nahmen sich im Restaurant Chips, Donuts, Popcorn und jedes der Kinder nahm sich noch ein Softeis und einen Slush. Sie setzten sich raus auf die Terrasse, von wo aus man die Tiere im Park beobachten konnte. "Es endet dort, wo alles angefangen hat", wiederholte Emelie das Rätsel. "Vielleicht in einem Kreis. Fällt euch ein Kreis ein?", schlug sie vor. "Warum denn ein Kreis, wie kommst du denn da drauf?", fragte Milena. "Nun, ein Kreis endet dort, wo er angefangen hat. "Ah, du hast recht, gute Idee." Milena wandte sich an ihre Cousinen: "Wisst ihr von einem Kreis, zu dem wir gehen sollten?" "Ähm, nein?", antwortete Levina etwas überrannt. "Ah, vielleicht auch der Ursprung, aber was könnte mit Ursprung gemeint sein?", dachte Emelie laut nach. "Ah, ich hab es", sagte da auf einmal Emanuel, "A". Die anderen Kinder schauten ihn verwirrt an. "A?", fragte Milena. "Ja, wenn man das Alphabet in einem Kreis aufschreibt, so kommt man, wenn man am Anfang ist, wieder an den Ursprung, also an den Start. Zu A also. Kennt ihr einen Ort mit A?", erklärte Emanuel seine These. "Interessante Idee, aber sie erweitert die Kreis-Ursprungsthematik nur", sagte Emelie. Die drei Kinder mit der Detektivklasse sprudelten nur so vor Ideen und wollten das Rätsel unbedingt knacken. Auf einmal war es still und Levina fühlte sich irgendwie komisch. Keiner sagte mehr etwas. Emelie, Emanuel und Milena blickten Ophelia und Levina erwartungsvoll an. Ophelia brachte ein langgezogenes "Ja?" heraus. "Was sind eure Gedanken?", sagten die drei so schnell, dass Levina und Ophelia zusammenzuckten. "Ja, also", erwiderte Levina, "die letzten Rätsel hatten eigentlich etwas mit uns zu tun." "Genau, vielleicht meinen sie ja sowas wie unseren Geburtsort? Oder dort, wo unsere Eltern geheiratet haben?", ergänzte Ophelia. "Wo seid ihr geboren und wo haben eure Eltern geheiratet?", fragte Milena. "Ja, also geboren sind wir beide in Böblingen und wo unsere Eltern geheiratet haben, weiß ich nicht. Das waren nur meine ersten Einfälle, als ich das Rätsel gehört hatte. Das kann auch komplett falsch sein", sagte Ophelia. "Böblingen wäre auch eine riesige Stadt, wo sollten wir dort anfangen zu suchen?" Ophelia stieg nun ebenfalls lautstark in die Diskussion ein. + +Levina hatte eine Idee, aber sie war sich nicht ganz sicher. Leise und vorsichtig sagte sie: "Ich hab eine Idee.", aber sie kam nicht richtig zu Wort und keiner beachtete sie. Sie versuchte es noch ein paar Mal, aber keiner hörte ihr zu. Levina war sich nun ziemlich sicher, dass sie die Lösung des Rätsels gefunden hatte, aber wie sollte sie sich in dieser Gruppe Gehör verschaffen? Frustriert schaute sie sich um. Irgendwie musste sie sich Gehör verschaffen. Sie wollte gerade aufgeben, als Katzi sie von hinten mit ihrem Kopf anstupste. "Kannst du mir vielleicht helfen?", dachte Levina und Katzi antwortete ihr, dass die anderen vielleicht ein wenig erschrecken werden. "Das ist egal, bitte, ich muss meine Gedanken aussprechen und sie müssen mir zuhören." Katzi antwortete ihr, dass sie sich kurz die Ohren zuhalten sollte. Levina presste die Hände auf die Ohren und konnte direkt danach ein Brüllen hören, das selbst durch ihre verschlossenen Ohren noch sehr laut zu hören war. Die anderen Kinder verstummten und blickten Katzi mit großen Augen an und damit direkt zu Levina. "Danke", dachte Levina mit einem Schmunzeln auf den Lippen und Katzi antwortet mit einem kleinen Knurren "Ich habe eine Idee, ich weiß leider nicht ganz genau wo, aber zusammen mit euch finden wir es heraus", fing Levina an, "Wisst ihr noch vor 3 Jahren auf Ophelias Geburtstag? Auf dem Spielplatz, als wir Verstecken gespielt haben und diese Höhle unter dem Klettergerüst gefunden hatten. Dort haben wir die Abenteuerkanzlei gegründet, dort sind wir ins Verborgene Land gefallen. Dort hat unser erstes Abenteuer angefangen, und vielleicht endet dort unser zweites Abenteuer?" Sie schaute erwartungsvoll in die Runde. Ophelias Mundwinkel zuckten nach oben, bevor sie schrie: "Levina, du bist genial. Das muss es sein. Aber warum weißt du dann nicht, wo es ist?" "Na ja, ich war damals drei Jahre alt. Ich kann mich leider nicht erinnern, wo dieser Spielplatz war", sagte sie verlegen. "Ach so", antwortete Ophelia, "wenn es nur das ist. Das war damals auf dem Spielplatz beim Krankenhaus." Ophelia schüttelte den Kopf. "Man, so genial, Levina", freute sie sich. Levina wurde ein wenig rot. Die anderen Kinder schlugen mit Levina ein. "Danke", sagte sie und streichelte Katzi über den riesigen Kopf. \ No newline at end of file diff --git a/src/18.md b/src/18.md index ad5f53d..9c773e1 100644 --- a/src/18.md +++ b/src/18.md @@ -4,13 +4,14 @@ Levina betrachtete kurz ihren Status. "Wow, wir sind ja nochmal richtig im Level ![](kapitel18.png) -"Wie machen wir nun weiter?", fragte Emelie. "Wir sollen doch Arx anrufen, wenn wir den letzten Hinweis gefunden haben", sagte Ophelia. Levina holte das Handy aus ihrer Tasche, zog die Antenne heraus und klappe das Handy auf. Es klingelte 3 Mal, dann konnte sie eine laute brüllende Stimme hören: "Ja, Dietmar hier." "Hallo Dietmar, ist Arx in der Nähe? Können wir ihn sprechen?", fragte Levina. "Ähm nein, der ist gerade verhindert. Habt ihr den Hinweis etwa gefunden?", wollte die Maus im Körper eines Bären wissen. "Haben wir. Er ist auf einem Spielplatz beim Krankenhaus. Dort, wo wir euch damals gefunden haben", erklärte Levina. "Ah super, dann weiß ich Bescheid", antwortete Dietmar. "Frag ihn, wie wir jetzt dort hinkommen sollen, wenn Arx nicht da ist", flüsterte Ophelia ihrer Schwester zu. Levina nickte und sagte: "Dietmar, wie sollen wir denn jetzt zum Spielplatz kommen?" "Ja, das ist jetzt ein wenig doof. Euch fällt sicher etwas ein. Ich muss jetzt schnell los. Bis später." Levina hörte ein Klicken und dann nichts mehr. "Hallo, Dietmar? Bist du noch da?" Aber es kam nichts mehr. "Er hat einfach aufgelegt, wie kommen wir denn jetzt zum Spielplatz?", fragte Milena. "Ich habe da schon eine Idee", sagte Levina und nahm die anderen Kinder mit in den Park. +"Wie machen wir nun weiter?", fragte Emelie. "Wir sollen doch Arx anrufen, wenn wir den letzten Hinweis gefunden haben", sagte Ophelia. Levina holte das Handy aus ihrer Tasche, zog die Antenne heraus und klappte das Handy auf. Es klingelte 3 Mal, dann konnte sie eine laute, brüllende Stimme hören: "Ja, Dietmar hier." "Hallo Dietmar, ist Arx in der Nähe? Können wir ihn sprechen?", fragte Levina. "Ähm, nein, der ist gerade verhindert. Habt ihr den Hinweis etwa gefunden?", wollte die Maus im Körper eines Bären wissen. "Haben wir. Er ist auf einem Spielplatz beim Krankenhaus. Dort, wo wir euch damals gefunden haben", erklärte Levina. "Ah super, dann weiß ich Bescheid", antwortete Dietmar. "Frag ihn, wie wir jetzt dort hinkommen sollen, wenn Arx nicht da ist", flüsterte Ophelia ihrer Schwester zu. Levina nickte und sagte: "Dietmar, wie sollen wir denn jetzt zum Spielplatz kommen?" "Ja, das ist jetzt ein wenig doof. Euch fällt sicher etwas ein. Ich muss jetzt schnell los. Bis später." Levina hörte ein Klicken und dann nichts mehr. "Hallo, Dietmar? Bist du noch da?" Aber es kam nichts mehr. "Er hat einfach aufgelegt, wie kommen wir denn jetzt zum Spielplatz?", fragte Milena. "Ich habe da schon eine Idee", sagte Levina und nahm die anderen Kinder mit in den Park. -Im Park angekommen führte Levina die anderen direkt zu den mexikanischen Gabelböcken. Die sahen Rehen sehr ähnlich, waren aber etwas größer und hatten ein hellbraunes Fell. "Was wollen wir hier?", fragte Emanuel. "Na ja, ich habe mal in der Medizini, diese Kinderzeitung aus der Apotheke, gelesen, dass der mexikanische Gabelbock das schnellste Landtier nach dem Geparden ist", unterrichtete Levina die anderen Kinder. Emanuel brachte diese Antwort nicht weiter: "Und was hilft und das nun?" "Lass mich mal machen. Vertraut mir", sagte Levina und ging mit ausgebreiteten Armen auf die Gabelböcke zu. "Also heute bin ich wirklich stolz auf meine kleine Schwester", prahlte Ophelia stolz. Auch Emelie und Milena verstanden, was Levina vorhat, und dann machte es auch bei Emanuel klick. Die Gabelböcke ließen Levina ganz nah an sich ran und dann streichelte sie die Tiere sachte. Sie zeigte auf die anderen Kinder und die Böcke liefen auf sie zu. "Los steigt auf, sie werden euch zum Spielplatz bringen", sagte Levina, während sie selbst auf Katzi stieg. +Im Park angekommen, führte Levina die anderen direkt zu den mexikanischen Gabelböcken. Die sahen Rehen sehr ähnlich, waren aber etwas größer und hatten ein hellbraunes Fell. "Was wollen wir hier?", fragte Emanuel. "Na ja, ich habe mal in der Medizini, dieser Kinderzeitung aus der Apotheke, gelesen, dass der mexikanische Gabelbock das schnellste Landtier nach dem Geparden ist", unterrichtete Levina die anderen Kinder. Emanuel brachte diese Antwort nicht weiter: "Und was hilft uns das nun?" "Lass mich mal machen. Vertraut mir", sagte Levina und ging mit ausgebreiteten Armen auf die Gabelböcke zu. "Also, heute bin ich wirklich stolz auf meine kleine Schwester", prahlte Ophelia stolz, als sie verstanden hatte, was ihre Schwester vorhatte. Auch Emelie und Milena verstanden, was Levina vorhatte, und dann machte es auch bei Emanuel „klick“. Die Gabelböcke ließen Levina ganz nah an sich ran und dann streichelte sie die Tiere sachte. Sie zeigte auf die anderen Kinder und die Böcke liefen auf sie zu. "Los, steigt auf, sie werden euch zum Spielplatz bringen", sagte Levina, während sie selbst auf Katzi stieg. -Die Reise dauerte seine Zeit, aber es machte unglaublich viel Spaß. Sie konnten auf den Tieren einfach über die Autobahn galoppieren. Aber anstatt um Wälder herumfahren zu müssen, wie Autos, konnten sie einfach durch den Wald reiten und dass mit einer enormen Geschwindigkeit. So kamen sie nach ein paar Stunden zum Wald, in dem sich der Spielplatz befand. Dort verabschiedeten sich die Kinder von den Böcken und ließen sie wieder nach Hause laufen. Sie machten sich auf den Weg, die restlichen Schritte zum Spielplatz zu laufen, als Katzi plötzlich zu knurren anfing. Dietmar stolperte vor den Kindern aus dem Dickicht. Er blutete aus mehreren Wunden und keuchte schwer: "Ich weiß nicht warum, aber hier sind ganz viele Bugs, so als ob sie schon auf uns gewartet hätten." Die Kinder rannten schnell zu Dietmar. Levina heilte Dietmars Wunden mit ihrem Heillied. Dann fragte sie ihn: "Erzähl uns allen, was passiert ist." "Fritz, Bruno und ich haben Arx eine Nachricht hinterlassen und sind dann direkt hier hergekommen. Als wir ankamen, ist eine riesige Horde Bugs erschienen und haben Bruno und Fritz besiegt. Ich konnte gerade noch so entkommen und bin dann in euch reingestolpert", erzählte der Bär. Katzi knurrte den großen Bären weiter an. "Katzi, hör auf, das ist ein Freund", befahl Levina dem Tiger mental. Katzi hörte auf zu knurren, ließ den riesigen Bären jedoch nicht aus den Augen. "Wie hoch ist eure Gewandtheit?", fragte Levina in die Gruppe. "Ich habe mich eher auf Glück und Intelligenz spezialisiert", sagte Emanuel. "Bei mir ist es auch so. Ich habe den Großteil meiner Punkte in Intelligenz gesteckt. Das bringt mir als Magierin am meisten", erklärte Levina. Milena und Emelie schüttelten nur den Kopf. "Okay, ich habe 43. Ich werde mich", "43 in Gewandtheit?", unterbrach Emanuel Levina mit großen Augen. "Ja, 43. Also ich werde mal vorsichtig zum Spielplatz schleichen, um uns einen Überblick zu verschaffen, womit wir es hier zu tun haben", sagte Levina. +Die Reise dauerte seine Zeit, aber es machte unglaublich viel Spaß. Sie konnten auf den Tieren einfach über die Autobahn galoppieren. Aber anstatt um Wälder herumfahren zu müssen, wie Autos, konnten sie einfach durch den Wald reiten und das mit einer enormen Geschwindigkeit. So kamen sie nach ein paar Stunden zum Wald, in dem sich der Spielplatz befand. Dort verabschiedeten sich die Kinder von den Böcken und ließen sie wieder nach Hause laufen. Sie machten sich auf den Weg, die restlichen Schritte zum Spielplatz zu laufen, als Katzi plötzlich zu knurren anfing. Dietmar stolperte vor den Kindern aus dem Dickicht. Er blutete aus mehreren Wunden und keuchte schwer: "Ich weiß nicht, warum, aber hier sind ganz viele Bugs, so als ob sie schon auf uns gewartet hätten." Die Kinder rannten schnell zu Dietmar. Levina heilte Dietmars Wunden mit ihrem Heillied. Dann fragte sie ihn: "Erzähl uns allen, was passiert ist." "Fritz, Bruno und ich haben Arx eine Nachricht hinterlassen und sind dann direkt hierhergekommen. Als wir ankamen, ist eine riesige Horde Bugs erschienen und hat Bruno und Fritz besiegt. Ich konnte gerade noch so entkommen und bin dann in euch reingestolpert", erzählte der Bär. Katzi knurrte den großen Bären weiter an. "Katzi, hör auf, das ist ein Freund", befahl Levina dem Tiger mental. Katzi hörte auf zu knurren, ließ den riesigen Bären jedoch nicht aus den Augen. "Wie hoch ist eure Gewandtheit?", fragte Levina in die Gruppe. "Ich habe mich eher auf Glück und Intelligenz spezialisiert", sagte Emanuel. "Bei mir ist es auch so. Ich habe den Großteil meiner Punkte in Intelligenz gesteckt. Das bringt mir als Magierin am meisten", erklärte Levina. Milena und Emelie schüttelten nur den Kopf. "Okay, ich habe 43. Ich werde mich", "43 in Gewandtheit?", unterbrach Emanuel Levina mit großen Augen. "Ja, 43. Also ich werde mal vorsichtig zum Spielplatz schleichen, um uns einen Überblick zu verschaffen, womit wir es hier zu tun haben", sagte Levina. -Levina schlich sich direkt durch den Wald. Katzi begleitete sie, hatte sich jedoch unsichtbar gemacht. Sie kam zum Spielplatz und entdeckte, dass sie ein riesiges Problem hatten. Es waren nicht nur unfassbar viele Bugs vor Ort, sondern auch ein riesengroßer Käfer, der sicher so groß wie ein LKW war. Sie sah den Eingang unter dem Klettergerüst. In diesem Hohlraum unter dem Klettergerüst hatte damals alles angefangen. Sie erinnerte sich noch, wie sie dort um den Steintisch saßen und die Abenteurkanzlei gegründet hatten und wie dann der Boden unter ihnen verschwunden war. Sie schüttelte den Kopf. Keine Zeit nun in Erinnerungen zu schwelgen, dachte sie sich und ging zurück zu den anderen. +Levina schlich sich direkt durch den Wald. Katzi begleitete sie, hatte sich jedoch unsichtbar gemacht. Sie kam zum Spielplatz und entdeckte, dass sie ein riesiges Problem hatten. Es waren nicht nur unfassbar viele Bugs vor Ort, sondern auch ein riesengroßer Käfer, der sicher so groß wie ein LKW war. Sie sah den Eingang unter dem Klettergerüst. In diesem Hohlraum unter dem Klettergerüst hatte damals alles angefangen. Sie erinnerte sich noch, wie sie dort um den Steintisch gesessen hatten und die Abenteurkanzlei gegründet hatten und wie dann der Boden unter ihnen verschwunden war. Sie schüttelte den Kopf. Keine Zeit, nun in Erinnerungen zu schwelgen, dachte sie sich und ging zurück zu den anderen. Als sie wieder bei den anderen ankam, sagte sie: "Leute, wir haben ein Problem." Alle erschraken und beschwerten sich: "Du kannst dich doch nicht so an uns anschleichen. Was hast du gesehen?" -"Nichts, was euch gefallen wird", sagte sie, nahm sich einen Stock und fing an im Dreck eine Zeichnung zu machen. \ No newline at end of file + +"Nichts, was euch gefallen wird", sagte sie, nahm sich einen Stock und fing an, im Dreck eine Zeichnung zu machen. \ No newline at end of file diff --git a/src/19.md b/src/19.md index 1379b86..447c655 100644 --- a/src/19.md +++ b/src/19.md @@ -4,7 +4,7 @@ Levina malte ein kleines Viereck in den Dreck. Daneben malte sie ein großes X, Levina, Ophelia und die unsichtbare Katzi liefen einmal durch den Wald um den Spielplatz herum, ohne von den Bugs gesehen zu werden. Als sie auf der anderen Seite angekommen waren, beschwor Levina mit ihrem Bogen einen Pfeil und nutzte die Pfeilspitze, um mit der Sonne ein Zeichen auf die andere Seite des Spielplatzes zu strahlen. Levina und Ophelia blickten auf die andere Seite und warteten. Da, zwischen den Bäumen, flackerte helles Licht zu ihnen rüber. "Das war das Zeichen. Ich hoffe, der Plan funktioniert", sagte Levina. Ophelia stand auf. "Mach dir keine Sorgen. Ich werde meinen stärksten Zauber auf dieses riesige Ungetüm schießen und dann schauen wir mal, was passiert", ermunterte Ophelia Levina und begann sofort, ihren Zauber zu sprechen. "Du hast mir gar nicht gesagt, was dein stärkster Zauber ist", flüsterte Levina, doch ihre Schwester antwortete nicht, da sie bereits ihre volle Konzentration auf den Zauber richtete. Nach 10 Sekunden, die Levina wie eine Ewigkeit vorkamen, verdunkelte sich auf einmal die Sonne. "Was ist jetzt los?", wollte Levina gerade fragen, als sie in den Himmel schaute und es ihr die Sprache verschlug. Levina konnte im Himmel einen riesigen Meteoriten entdecken. "Das ist dein stärkster Zauber? Krass", stellte Levina fest und ergänzte: "Ich lass dir dann gleich Katzi hier, falls dich jemand angreifen will.“ Kurz bevor der Meteorit in den Haufen Bugs, genau an die Stelle, an der sich der LKW-Bug befand, einschlug, hörte Levina einen Pfiff von der anderen Seite des Spielplatzes und kurz darauf Schüsse von Revolvern. -Alle Bugs drehten sich von Levina und Ophelia weg und wollten gerade auf Emelie, Milena und Emanuel losstürmen, als der Meteorit einschlug. Ein ohrenbetäubender Knall erschallte und Levina konnte kurze Zeit nichts sehen. Als sich der Staub legte, konnte sie erkennen, dass es einen großen Teil der Bugs erwischt hatte. Nun waren nur noch ungefähr 100 Stück übrig. Mit Erschrecken stellte sie fest, dass der LKW-Bug immer noch am Leben war. Nun war sie gefragt. Sie rannte los. Ihre enorm hohe Gewandtheit ermöglichte es ihr, über das Schlachtfeld zu tanzen, während ihre hohe Intelligenz es ihr ermöglichte, das Kampfgeschehen im Auge zu behalten. Sie rutschte auf Knien unter Schneidewerkzeugen der Bugs hindurch, während sie mit dem Bogen in die Unterleiber der käferartigen Monster schoss. Vor sich sah sie 3 unterschiedlich große Bugs. Sie sprang dem Kleinsten auf den Rücken und nutzte ihn als Trampolin, während sie ihm in den Rücken schoss. Durch den Absprung schaffte sie es, auf den nächstgrößeren zu springen und auch diesen mit einem Dreifachpfeil auszuschalten. Kurz bevor er sich auflöste, sprang Levina auf den Größten der drei Bugs. Mit einem gezielten Schuss in den Nacken erledigte sie auch diesen. Levina sprang so hoch sie konnte ab und drehte sich dabei wie ein Kreisel. Durch ihre erhöhte Gewandtheit drehte sie sich so schnell, dass sich ihr Fall verlangsamte. Wie ein Propellersamen eines Ahorns kreiselte sie auf den Boden zurück. Dabei schoss sie unentwegt Pfeile auf etliche Bugs. Es waren unzählige Bugs, die durch ihren Pfeilhagel besiegt wurden. Mit ihrer Schätzung von 100 Bugs lag sie definitiv falsch. Es war so, als ob immer wieder neue Bugs kommen würden. Levina wollte gerade zu ihrer Schwester schauen und sehen, ob es ihr gut geht, als eine helle Feuerwand aus dem Wald heraus sauste und die Bugs, die zwischen Levina und Ophelia übrig geblieben waren, verbrannten. "Sehr gut, Ophelia", dachte sich Levina, "nun nehm ich mir den LKW vor." Sie rannte in die Richtung des Riesenkäfers und schoss einen Pfeil nach dem anderen, aber die Pfeile prallten an dem dicken Chitinpanzer des Käfers einfach nur ab. Durch die Pfeile wurde der große Käfer jedoch auf Levina aufmerksam und bewegte sich, schneller als Levina gedacht hatte, auf sie zu. Sie würde diesem Ungetüm definitiv nicht ausweichen können, also rannte sie erstmal davon, um zu überlegen, was sie als Nächstes tun sollte. Sie erblickte den Turm der Spielplatzburg und hatte eine Idee. Levina rannte um ihr Leben, direkt auf den Turm zu. Der LKW-Käfer war ihr dicht auf den Fersen. Als sie beim Turm ankamen, rannte Levina den Turm hinauf und stieß sich an der Spitze ab. Sie vollführte einen Rückwärtssalto. In der Luft verlangsamte sich die Zeit für Levina, als sie über den Lkw-Bug hinwegflog. Sie erkannte, dass dem Käfer an der Stelle, an der der Meteorit ihn getroffen hatte, ein Stück vom Chitinpanzer fehlt. Das war ihre Chance. "Kann ich eigentlich …?", dachte sie kurz, dann aktivierte sie ihren Dreifachpfeil und den neuen Explosionspfeil. Sie schoss und drei explosive Pfeile flogen direkt auf das offene Fleisch des Lkw-Bugs Die Zeit wurde wieder schneller und der Käfer krachte mit voller Geschwindigkeit in den Turm und riss ihn zu Boden. Eine riesige Explosion ertönte und Levina konnte sehen, dass der Käfer sich auflöste. "Geschafft", rief sie und machte das Daumen-hoch-Zeichen in die Richtung ihrer Schwester. Ophelia wurde langsam jedoch von den Bugs aus dem Wald getrieben. Und auch Emelie, Milena und Emanuel wurden aus ihrem Versteck verscheucht und kamen immer mehr auf Levina zu. Sie waren umzingelt und es sah nicht so aus, als ob die Bugs weniger werden würden. +Alle Bugs drehten sich von Levina und Ophelia weg und wollten gerade auf Emelie, Milena und Emanuel losstürmen, als der Meteorit einschlug. Ein ohrenbetäubender Knall erschallte und Levina konnte kurze Zeit nichts sehen. Als sich der Staub legte, konnte sie erkennen, dass es einen großen Teil der Bugs erwischt hatte. Nun waren nur noch ungefähr 100 Stück übrig. Mit Erschrecken stellte sie fest, dass der LKW-Bug immer noch am Leben war. Nun war sie gefragt. Sie rannte los. Ihre enorm hohe Gewandtheit ermöglichte es ihr, über das Schlachtfeld zu tanzen, während ihre hohe Intelligenz es ihr ermöglichte, das Kampfgeschehen im Auge zu behalten. Sie rutschte auf Knien unter Schneidewerkzeugen der Bugs hindurch, während sie mit dem Bogen in die Unterleiber der käferartigen Monster schoss. Vor sich sah sie 3 unterschiedlich große Bugs. Sie sprang dem Kleinsten auf den Rücken und nutzte ihn als Trampolin, während sie ihm in den Rücken schoss. Durch den Absprung schaffte sie es, auf den nächstgrößeren zu springen und auch diesen mit einem Dreifachpfeil auszuschalten. Kurz bevor er sich auflöste, sprang Levina auf den Größten der drei Bugs. Mit einem gezielten Schuss in den Nacken erledigte sie auch diesen. Levina sprang so hoch sie konnte ab und drehte sich dabei wie ein Kreisel. Durch ihre erhöhte Gewandtheit drehte sie sich so schnell, dass sich ihr Fall verlangsamte. Wie ein Propellersamen eines Ahorns kreiselte sie auf den Boden zurück. Dabei schoss sie unentwegt Pfeile auf etliche Bugs. Es waren unzählige Bugs, die durch ihren Pfeilhagel besiegt wurden. Mit ihrer Schätzung von 100 Bugs lag sie definitiv falsch. Es war so, als ob immer wieder neue Bugs kommen würden. Levina wollte gerade zu ihrer Schwester schauen und sehen, ob es ihr gut geht, als eine helle Feuerwand aus dem Wald heraus sauste und die Bugs, die zwischen Levina und Ophelia übrig geblieben waren, verbrannten. "Sehr gut, Ophelia", dachte sich Levina, "nun nehm ich mir den LKW vor." Sie rannte in die Richtung des Riesenkäfers und schoss einen Pfeil nach dem anderen, aber die Pfeile prallten an dem dicken Chitinpanzer des Käfers einfach nur ab. Durch die Pfeile wurde der große Käfer jedoch auf Levina aufmerksam und bewegte sich, schneller als Levina gedacht hatte, auf sie zu. Sie würde diesem Ungetüm definitiv nicht ausweichen können, also rannte sie erstmal davon, um zu überlegen, was sie als Nächstes tun sollte. Sie erblickte den Turm der Spielplatzburg und hatte eine Idee. Levina rannte um ihr Leben, direkt auf den Turm zu. Der LKW-Käfer war ihr dicht auf den Fersen. Als sie beim Turm ankamen, rannte Levina den Turm hinauf und stieß sich an der Spitze ab. Sie vollführte einen Rückwärtssalto. In der Luft verlangsamte sich die Zeit für Levina, als sie über den Lkw-Bug hinwegflog. Sie erkannte, dass dem Käfer an der Stelle, an der der Meteorit ihn getroffen hatte, ein Stück vom Chitinpanzer fehlt. Das war ihre Chance. "Kann ich eigentlich …?", dachte sie kurz, dann aktivierte sie ihren *Dreifachpfeil* und den neuen *Explosionspfeil*. Sie schoss und drei explosive Pfeile flogen direkt auf das offene Fleisch des Lkw-Bugs Die Zeit wurde wieder schneller und der Käfer krachte mit voller Geschwindigkeit in den Turm und riss ihn zu Boden. Eine riesige Explosion ertönte und Levina konnte sehen, dass der Käfer sich auflöste. "Geschafft", rief sie und machte das Daumen-hoch-Zeichen in die Richtung ihrer Schwester. Ophelia wurde langsam jedoch von den Bugs aus dem Wald getrieben. Und auch Emelie, Milena und Emanuel wurden aus ihrem Versteck verscheucht und kamen immer mehr auf Levina zu. Sie waren umzingelt und es sah nicht so aus, als ob die Bugs weniger werden würden. "Denkt dran, wenn es uns erwischt, können wir uns in einer halben Stunde wieder einloggen und es nochmal versuchen", erinnerte Levina ihre Mitstreiter. "War echt ein toller Kampf!", sagte Ophelia und klopfte ihrer Schwester auf die Schulter und begann, einen letzten Zauber vorzubereiten. Emelie, Milena, Emanuel und Levina stellten sich um Ophelia auf, um sie zu schützen. Die Käfer kamen immer näher. Es würde nicht mehr reichen, der Kampf war verloren.